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desiree



Anmeldedatum: 23.03.2004
Beiträge: 662
Wohnort: Tief im Westen

BeitragVerfasst am: 13.09.2004, 14:56    Titel: Neuer Partner Antworten mit Zitat

Hallo,
ich bin am 09.06.2003 im Alter von 25 Halbwaise geworden. Für viele Monate war ich der Mittelpunkt und Haltepunkt für meine Mutter doch dann hat sie einen neuen Mann kennengelernt und mit ihm ist sie seit März diesen Jahres liiert. Es war für mich nicht einfach 9 Monate nach dem Tod meines Vaters einen neuen Mann an Mamas Seite zu akzepieren und ich habe es ihm nicht grade leicht gemacht. Doch nachdem wir uns kennengelernt haben es ist mitlerweile zu einem sehr guten Verhältniss geworden und für mich ist er fast wie mein Vater. Er hat das selbe Geburtsjahr und das selbe Sternzeichen. Es ist nicht schlimm,wenn es doch weiter geht und es muss weiter gehen,denn sonst wäre meine Mutter jetzt Tod und ich wäre Vollwaise!
Danke fürs Lesen
Désy
_________________
Ich bin am 09.06.2003 Halbwaise geworden,mein Vater starb an Magenkrebs.01.10.05 ist Cleo( 3,5),24.12.05 ist César(4,5),25.12.05 ist Lady(1),13.03.08 ist Flecki ( 2,8 ),19.07.2009 ist Tammy(3,5)gestorben.Im Himmel wieder vereint.Ich liebe euch alle sechs!
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vicky



Anmeldedatum: 24.09.2004
Beiträge: 2
Wohnort: Siegen

BeitragVerfasst am: 24.09.2004, 18:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Désy,
schön, dass du den neuen Mann an der Seite deiner Mutter akzeptieren kannst. Ich selbst habe damit meine Probleme. Meine Mutter ist am 17. August 2003 an Krebs gestorben. Nach nicht einmal einem Jahr begann mein Vater, sich mit einer Frau zu treffen, die 20 Jahre jünger ist als er. Er vernachlässigt alles andere für sie und verletzt meine Schwester und mich sehr damit. Wir kennen diese Frau nur vom Sehen und wollen auch nichts mit ihr zu tun haben. Mein Vater hat sich völlig verändert, er ist nicht der Mensch, der er einmal war. Wenn ich versuche, mit ihm zu reden, wird er sofort laut und meint, wir würden es ihm nicht gönnen, dass er glücklich ist und wir wollten, dass er den Rest seines Lebens alleine ist. Das ist wirklich nicht so, aber es ist so schwer zu akzeptieren, dass da jetzt jemand anderes sein soll. Unsere Mama fehlt meiner Schwester und mir sehr, und jetzt haben wir das Gefühl, auch noch unseren Vater zu verlieren. Ich werde im November 19 und meine Schwester ist 15, also in einem ziemlich schwierigen Alter. Sie kommt damit noch schlechter zurecht als ich, weint viel und zieht sich sehr zurück. Mein Vater hat vor allem ihr gegenüber schon mal Anflüge schlechten Gewissens, er schiebt ihr dann Geld zu oder erlaubt ihr, so lange weg zu gehen, wie sie mag. Häufig fragt sie dann mich, wann sie nach Hause kommen soll und hält sich auch an diese Zeit. Ich werde in diesem Schuljahr mein Abi machen und hatte eigentlich vor, zu studieren. Da ich aus einer ländlichen Gegend komme, müsste ich auf jeden Fall ausziehen und von Zuhause weg, um studieren zu können. Das macht mir im Moment große Sorgen und ich bin einfach völlig ratlos. Mein Vater und wir hatten eigentlich immer ein sehr gutes Verhältnis zueinander und waren immer füreinander da, vor allem nachdem meine Mutter gestorben ist. Jetzt haben wir nur noch wenige nette Worte füreinander und mein Vater ist völlig auf seine neue Beziehung fixiert. Tja, so sieht es also bei uns aus. Dankeschön an alle, die dies gelesen haben. Es tut gut, einfach mal alles los zu werden, vor allem weil ich außer mit meiner Schwester und meinem Freund mit keinem reden kann, denn die Beziehung soll aufgrund des großen Altersunterschiedes erst mal geheim bleiben. Über Antworten würde ich mich wirklich sehr freuen.

Dankeschön!

Vicky
_________________
these wounds won't seem to heal
this pain is just too real
there's just too much that time cannot erase
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desiree



Anmeldedatum: 23.03.2004
Beiträge: 662
Wohnort: Tief im Westen

BeitragVerfasst am: 24.09.2004, 18:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Vicky,
das ist nicht leicht was du schreibst und ich kann dich gut Verstehen. Gemein ist das dein Vater euch so behandelt und du nicht mit ihm reden kannst. Woher kommst du denn da ich es in deinem Profil nicht lesen kann! Ich wünsche dir und deiner Schwester viel Kraft auf das es endlich besser wird.
Ich drück dich vg Désy
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Ich bin am 09.06.2003 Halbwaise geworden,mein Vater starb an Magenkrebs.01.10.05 ist Cleo( 3,5),24.12.05 ist César(4,5),25.12.05 ist Lady(1),13.03.08 ist Flecki ( 2,8 ),19.07.2009 ist Tammy(3,5)gestorben.Im Himmel wieder vereint.Ich liebe euch alle sechs!
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Anusch



Anmeldedatum: 26.09.2004
Beiträge: 37
Wohnort: Hattersheim/Main

BeitragVerfasst am: 26.09.2004, 17:48    Titel: Neuer Partner Antworten mit Zitat

Hallo Vicky,

ich kann dich gut verstehen, da es mir genauso geht.

Es ist sehr hart für mich, wenn ich mal wieder nach Hause fahre. Aber nicht nur weil meine Mutter fehlt, nein, auch weil jetzt eine andere Frau dort ist - an der Seite meines Vaters. Ich habe ein Problem damit - ein großes sorgar. Schwer zu sagen, woran es genau liegt. Von allem wohl etwas.

Der Hauptgrund ist die Schnelligkeit mit der sie Einzug hielt. Sie war eine der Plegeschwestern für meine Mutter. 4 Wochen nach ihrem Tod rief mich mein Vater an. Naja, sie würden viel Zeit miteinander verbringen (da diese Frau ja auch wenige Monate zuvor ihren Lebensgefährten an Krebs verloren hatte)...gleiches Schicksal...blablabla. Ich war naiv und glaubte tatsächlich nur an Freundschaft und gegenseitige Unterstützung. Doch an Weihnachten des selben Jahres wurden mir die Augen geöffnet. Sie strich in einer flüchtigen Bewegung über die Wange meines Vaters...eine Geste die 33 Jahre lang nur meiner Mutter erlaubt war. Der Stich war unbeschreiblich. Noch am selben Abend brach ich in Tränen aus und erklärte, dass ich damit nich gut klar käme. Seitdem sind 3 Jahre vergangen und es hat sich kaum etwas geändert. Ihre Unbekümmertheit mit der sie mit mir umgeht, so als ob es das normalste der Welt wäre, verletzt mich jedesmal. Ich weiß, dass sie auch bei meinem Vater übernachtet. Ich sage auch nichts dagegen. Ich bin selten zu Hause und so ist er nicht allein - da spricht der Verstand aus mir. Aber als ich dann hautnah damit konfrontiert werden sollte, wie sie in das Schlafzimmer geht - zum ersten Mal für mich, da musste ich weg. Ich konnte es nicht mit ansehen. Zu real sind noch die Bilder wie Mutsch früher in das Zimmer ging und mir vorher noch einen "Gute-Nacht-Kuss" auf die Wange gab.

Ich wünschte, ich würde es besser verkraften. Das wäre für alle Beteiligten das beste, aber ich kann nunmal nicht so richtig aus meiner Haut. Hinzu kommt, dass ich ihr irgendwie nicht richtig traue. Mein Vater ist ein schwacher Mensch. Meine Mutter hatte die Hosen an. Und jetzt sagt diese Frau, wo es im Leben meines Vaters langgeht. Das gefällt mir nicht.

Ich habe keine Ahnung wo das alles noch enden soll.

Drück dich ganz doll.
Anusch
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desiree



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Beiträge: 662
Wohnort: Tief im Westen

BeitragVerfasst am: 28.09.2004, 16:27    Titel: Neuer Partner Antworten mit Zitat

Hallo Anusch,
ich hatte auch dieses Problem mit dem neuen Partner meiner Mutter und es war für mich nicht einfach. Versucht doch einfach mit den Vätern zu reden auch wenn es nicht einfach ist. Bei Mama und mir gab es auch großen Ärger,weil ich angst hatte das er den Platz von Papa ein nimmt. Nichts ist wirklich einfach besonders dann nicht,wenn man in so einer Situation ist wie wir!
Ich drücke euch die Daumen
Désy
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anja
Gast





BeitragVerfasst am: 06.10.2004, 07:25    Titel: kenne ich Antworten mit Zitat

Ich kann das gut nachvollziehrn, mit den Stiefmüttern. Mein Gefühl ist es, dass es Väter bzw Ehemänner sehr schwer haben, den Verlust ihrer Frau zu verarbeiten. Ich habe mit vielen gesprochen, die auch ihre Mutter verloren habe, so wie ich und die Geschichten gleichen sich. Väter stürzen sich meist sehr schnell in eine neue Beziehung und vernachlässigen dann schon auch mal ihre Kinder, die sie gerade in dieser Zeit so brauchen.
Bei mir war es so , dass mein Vater nach dem Tod meiner Mutter bereits 4 Wochen später eine neue Freundin hatte, die dann 3 Monate später bei uns einzog. Das war damals eine sehr harte Zeit für mich- ich war 17. Sie hat sich dann auch ziemlich in die Erziehung eingemischt und mein leben total verändert.Alle Werte und Normen, die ich im Laufe meiner Erziehung erfahren durfte, wurden von ihr zu nichte gemacht. Mein Vater hat sich voll und ganz auf ihre Seite gestellt.
Mittlerweile komme ich mit ihr klar- kann sie immer noch nicht wirklich akzeptieren. Muss aber nicht mehr mit ihr unter einem Dach leben.
Weihnachten ist ganz furchtbar und ich versuche mich immer zu drücken, da für mich Weihnachten ohne meine Mutter nicht mehr das selbe ist und ich auch keine Ersatzmutter brauche, die mit mir weihnachten feiert.
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Anja-Marianne
Gast





BeitragVerfasst am: 05.11.2004, 00:02    Titel: Ersatzmutter? Wohl eher nicht! Antworten mit Zitat

Hallo,

ich bin 31, vor drei Jahren ist meine Mutter an Krebs gestorben.

Damit war dann auch meine Kindheit definitiv vorbei und die Familie ist auseinander gebrochen. Mit meiner Schwester konnte und kann ich sehr gut reden. Aber ich fahre nur noch sehr selten nach Hause zu meinem Vater und meinem Bruder. In dem Haus ist meine Mutter überall präsent, aber niemand spricht über sie. Das ist sehr kalt.

Jetzt hat mein Vater seit einem Monat eine Freundin, die genauso aussehen soll wie meine Mutter. Sie hat dann gleich einen Winterurlaub für zwei Wochen geplant - Start sollte eigentlich am 23.12. sein.

Finde nur ich das unglaublich dreist und taktlos? Natürlich sind ich, meine Schwester (2Cool und mein Bruder (19) schon erwachsen. Aber Weihnachten ist nun mal das absolute Familienfest. Jetzt reist mein Vater erst etwas später nach.

Aber auch er ist sehr schwach, meine Mutter hatte das Kommande. Jetzt schafft er es noch nicht mal, mir etwas zum Geburtstag zu schenken. Manchmal macht mich das Ganze sehr traurig...

Viele Grüße, Anja
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desiree



Anmeldedatum: 23.03.2004
Beiträge: 662
Wohnort: Tief im Westen

BeitragVerfasst am: 05.11.2004, 07:45    Titel: Ersatzmutter? Wohl eher nicht! Antworten mit Zitat

Hallo
Nein ich fand es auch tacktlos besonders da meine Mutter dieses Jahr auf Madeira mit ihrem neuen Freund war und ich hier bleiben musste. Ja der neue hat Geld und ein schönes Haus( war am We dort um es mir anzusehen) und nächstes Jahr wird sie ganz zu ihm ziehen. Mein Partner und ich werden dann in mein Elternhaus einziehen aber das wird auch komisch besonders da Mama und Papa das Haus gebaut haben.
Übrigens ist es doch egal,wie alt du bist wenn Mama oder Papa nicht mehr da sind oder auch beide dann ist die schöne Zeit vorbei und das Leben wir ernster.
Ich hoffe ich konnte dir helfen
Lg Désy
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Memi



Anmeldedatum: 10.12.2004
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 11.12.2004, 23:05    Titel: Neuer Partner? Antworten mit Zitat

Hallo, ich habe am 18.11.03 plötzlich meine Mama verloren und seit über einem halben Jahr "sucht" Papa jemanden, weil er jemanden "um sich herum" haben möchte. anfangs dachte ich er meint eine "Haushaltshilfe" zum kochen und putzen (da mein behinderter Bruder bei ihm wohnt), aber irgendwann wurde mir klar, daß er mit diesen Worten eine Partnerin meint! Und ich ar entsetzt! Wie kann er nach so kurzer Zeit jemanden suchen, das geht doch nicht! Mama war unser Mittelpunkt und er kann doch nicht einfach jemanden suchen, v.a. nicht nach so kurzer Zeit!! Als ich Eure Berichte gelesen habe, habe ich festgestellt, daß papa sich ja fast "Zeit" gelassen hat. Wie konntet ihr das akzeptieren? Und gibt es auch Beispiele bei denen es funktioniert? Wäre froh wenn ihr mir weiter helfen könntet. Gruß Melanie
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Gast
Gast





BeitragVerfasst am: 15.01.2005, 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Melanie,

die Logik mag sagen das es deinem Vater vielleicht gut tut, wieder Wärme zu spüren...das Gefühl aber ist nicht beschreibbar was man bei dem Gedanken empfindet.

Ich bin auch in diesem Zwiespalt.

Meine Eltern waren seit 33 Jahren zusammen, seit ca. 8 Jahren fingen ihre Eheprobleme an, mein Vater ertränkte sie im Alhokol ab und an. Ich war damals 15 Jahre alt. 15 mag reif klingen, ich empfand mich damals noch als Kind, das selber mit dem Heranwachsen genug zu tun hat.
1 Jahr später zog mein Bruder aus, der einzige mit dem ich über die Streitigkeiten der Eltern unterhalten konnte. In den letzten Jahren tobte ein Rosenkrieg. Sagen wir so, mein Vater war jemand, der sehr viel mit sich ausmachte, kaum redete. Und wenn es zuviel war trank er. Ich kümmerte mich um Vati, versuchte halbwegs noch zu retten, was zwischen meinen Eltern zu retten war. Das ging nicht mehr.
Im Sommer letzten Jahres lernte meine Mutter einen Mann kennen, telefoniert täglich mit ihm. Meinem Vater hat sie es nie gesagt. Das mußte ich tun. Sie flirtete am Telefon und das mein Vater im Zimmer war, machte ihr auch nichts aus. Für meine Mutter kann ich mich über die Tatsache, das sie jemanden gefunden hat freuen...aber nicht über die Tatsache, das sie uns - meinem Papa und mich, völlig vergessen hatte. Nur ihr neues Leben zählte.
Ich sah meinem Papa zunehmend leiden. Durch die ganzen Erfahrungen mit seiner Frau hatte er Angst, das sie ihm alles wegnehmen würde...sein Haus, was er mit eigenen Händen erst vor 10 Jahren aufgebaut hatte. Er schufftete sich ab, um die Rechnungen bezahlen zu können...kaum ein Danke.
Im September fand ich meinen Papa in seinem Bett, er hatte eine verschleppte Lungenentzündung, die aus ihm herausbrach. Es war eine schreckliche Situation. Ein Jahr zuvor fand ich ihn per Zufall in seinem Auto mit einem Kreislaufzusammenbruch.
Papa war 1,5 Wochen im Krankenhaus. Ich war täglich da, meist 2x am Tag (wir haben ein Krankenhaus in der Stadt, was dies ermöglichte).
Meine Mutter war das erste Mal da und zwar nur unter der Bedingung das ich mitkomme. Zuhause bettelte, flehte und brüllte ich sie an, meinem Vater doch endlich zu sagen, das sie einen anderen hat, damit er weiß woran er ist und auch ein neues Leben beginnen kann. Er blühte im Krankenhaus seelisch auf, weil er raus aus der Schuffterei und dem Stress war. Ich schöpfte Hoffnung, das der liebste Mensch den ich habe, auch endlich glücklich sein könnte.
Alles was sie sagte war "Die Ehe ist vorbei" - ich bekam übrigens Mecker, weil ich sie ins Krankenhaus geschickt habe von Vati.
Mein Bruder war übrigens in den 1,5 Wochen nicht einmal, nicht mal für 1 Minute im Krankenhaus. Das ist auch so bitter...ich würde es am liebsten herausschreien wollen...nur hier sagen alle ich soll alles vergessen und schweigen.

Ein drittes Mal fand ich Vati in einem leblosen Zustand. Ich wollte ihn eigentlich nur wecken und fragen, ob er weiß warum sein Auto kaputt ist.
Als er mir nicht antwortete, tat ich das noch ab, das er tief schläft. Als ich ihn rütteln wollte war es als ob ich Stein anfasse. Er hatte so wundervolle große Hände. Ich erschrack...und wußte es. Ich beruhigte mich, fühlte seinen Nacken, der noch warm war...die Notärzte sagten das es nur die Daunendecke war, die den Körper noch wärmte.
Bevor ich mich entschloss zum Telefon zu gehen und anzurufen, dachte ich mir ich tue das Kissen wegnehmen, damit er Luft bekommt...dabei drehte er seinen Kopf und ich sah in dieses entstellte Gesicht.

Ich weine jetzt dabei. Aber ich merke ich bin vom Thema abgeweicht.
Mein Vater hatte also am 10.11.2004 seine Frieden gefunden.
Meine Mutter sagte mir selber, das sie nie bemerkt hätte, das er tot war (sie hatten seit Jahren getrennte Schlafzimmer)

Dies also mein Verlust. Hörte sie erstmal eine Weile aus Anstand auf mit ihm zu telefonieren? Nein, eine Woche später machte sie mit diesem Mann das...naja ihr wißt schon...das was Eheleute und enge Paare miteinander teilen.

Ich habe eine kochende Wut in mir. Aber wie ich schon oben schrieb...ich darf sie nicht rauslassen.
Ich bin ja auch ganz erleichtern, das meine Mutter jemanden an ihrer Seite hat und dieser Mann wird vielleicht gar nicht wissen, wie es zu Hause aussah. Meine Mutter ist eine, die sehr darauf achtet das der Schein nach außen hell glitzert.

Ich weiß nicht was mit mir geschehen wird, sollte ich diesen Mann sehen. Ich denke es wäre dann besser wenn ich schweigend weggehe...

Ich bedanke mich für's Lesen, auch wenn es wiedermal durcheinander war. Ich komm einfach mit gar nichts mehr zurecht.
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Keyza



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Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 07.02.2005, 16:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm irgendwie ist es interessant zu hören dass Männer sich ziemlich schnell neue Frauen suchen. Meine Mutter ist vor 9 Monaten gestorben und schon nach 2 Monaten hatte mein Vater eine Neue. Irgendwie bin ich damit nicht klar gekommen, vorallem weil ich den Eindruck hatte dass er überhaupt nicht um meine Mutter trauert (ich muss dazu sagen, meine Eltern haben sich immer viel gestritten und ziemlich auseinandergelebt). Es war zum kotzen zu sehen wie er aufeinmal alles für diese neue Frau tut und sich für sie verändert. Inzwischen akzeptiere ich sie und seh es von dem Standpunkt: hauptsache mein Vater ist glücklich.
Sonderlich leiden kann ichdie Neue jedoch trotzdem nicht. Von der Art her passen wir einfach nicht zusammen. Sie ist so besserwisserisch und erzählz einige Dinge die ich ziemlich bescheuert finde (man kann einfach nicht von Leute reden, die man nicht kennt und mit denen man sich nicht unterhalten hat)
Außerdem macht es mich wütend dass ich mich förmlich von zu Hause vertrieben fühle. Ich bin 21 und habe zwar schon vorher im Wohnheim gewohnt, jedoch war ich jedes WE und in den Ferien zu Hause. Nachdem sie jedoch ziemlich schnell bei uns eingezogen ist, habe ich dass weite ergriffen. Zumal sie auch noch jegliche Sachen bei uns verändert hat, vieles weggeschmissen ohne zu fragen etc. da kann ich mich nicht mehr zu Hause fühlen. Wäre ich zu Hause geblieben, hätte es nur jeden Tag Streit gegeben, also war das besser so. Es tut aber trotzdem weh, sein altes zu Hause so verändert zu sehen, eine neue frau in der Küche meine Mutter zu sehen und irgendwie kein richtiges zu Hause mehr zu haben.
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SONNE



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BeitragVerfasst am: 19.08.2005, 00:07    Titel: Antworten mit Zitat

hi, also meine mum hat ziemlich schnell eine "Affäre" nach dem tot von meinem dad angefangen, weiß nicht genau, aber ich glaube die ehe war auch nicht mehr das, hätten sich vielleicht eh scheiden lassen/getrennt. auf jedefall war ich von dem typ mit seiner tochter befreundet und zusammen haben wir terror gemacht bis sie nicht mehr zusammen waren.
meine mum hat trtudem einen neuen gefunden und am anfang ahb ich ihn richtig gehasst, ich hät ihn umbringen können, hin und wieder hab ich ihn mit gegenständen beworfen, der hat alle meine aggros abbekommen (der arme). eigentlich ist er total net, aber eben der neue freund meiner mum, das ist das problem und wird es auch immer bleiben. manchmal hab ich spaß mit ihm udne sist alles okay, aber dann haß ich ihn auch wieder, zwar nicht so schlimm wie früher.... er kann ja auch nichts dafür, es tut mir ja auch leid, aber irgendwie auch selbst schuld wenn man eine witwe mit 3 kindern nimmt, da müssen ja eigentlich probleme aufkommen, außerdem hab ich mir auch nie einen stiefvater oder so einen scheiß aufschwätzen lasse, gibt es für mich nicht, mein daddy war einfach der beste und den kann man nicht ersetzen.meine schwester ist 215, die lässt ab und wann was von dem freund meiner mum was sagen, dann werd ich immer bös, das kann ich njcht ab wenn der über meine familie bestimmt, samt hund und andere haustiere!!!!!!! vieleicht liests ja jemand!
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es ist schon arg, du fandst dein leben nicht mehr lebenswert, es gab so viele menschen die dir helfen wollten und dich lieb hatten
ich werde dich nie vergessen
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Annika



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BeitragVerfasst am: 19.08.2005, 20:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sonne,
du sprichst mir aus der seele..
denn so wie es dir erging/ergeht ist es bei mri auch
nur, dass es bei mir mein papa ist, der eine neue freundin hat..
am anfang habe ich sie gehasst.. es kam damit nich zurecht.. meine mama gestporben, meine schwester ausgezogen un dann diese frau..
es hat lange gedauert bis die situation daheim eträglich war.... und seit dem ich meinen freund habe, geht es eigentlich.. ich komme mit ihr aus, rede mit ihr aba mögen tu ich sie nich so wirklich..
sie geht mir einfach manchmal so richtig auf die nerven un dann ticke ich auch echt aus.. vorallem dann wenn ich alleine bin un mein freund nich da is.... was in letzter zeit sehr oft der fall war da er 5woche in den usa is..
auch jetzt geht sie mir grad gegen den strich
am liebsten würd ich sie erst mal ne zeit nit sehen weil eben auch am sonntag wieder der todestag von meiner mama is un ich dermasen angst davor habe
un dann is sie auch noch so komplett anderster un ich frage mich,was mein vater an ihr findet, doch einerseits bin ich auch froh,dass er wieder jemand hat un so nicht alleine ist....

ich wünsche dir alles gute
liebe grüße
Annika
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neben ihr ihre Mutter.
Fehlte sie
wie leer wäre das Zimmer
wie traurig dich Tochter~
Mami, ich werde dich immer lieben
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SONNE



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Beiträge: 188

BeitragVerfasst am: 20.08.2005, 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

hallo annika, viel kraft für morgen. weiß die freundin von deinem papa das du ein problem mit ihr hast?
gruß sonne
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Annika



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Beiträge: 26
Wohnort: Germersheim/Pfalz

BeitragVerfasst am: 20.08.2005, 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

danke sonne

ich weiß nich sorecht.. natürlich hjaben beide gemerkt,dass ich sie überhaupt nich maöchte zu beginn,, nur ich weß nich.. ich dneke im moment denken sie, ach alles is so tolle un einen auf heile welt...
auch nennt sie mich anni. un irgendwie.. mich regt es auf,wenn sie das macht.. normalerweise macht mir des nix.. aba macnhmal.. mhh is halt alles bissle komisch..
schönen samstag abend dir noch
Annika
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