Elternlos-Forum
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Gast






BeitragVerfasst am: 08.11.2004, 20:42    Titel: manchmal fühle ich mich "unnormal".... Antworten mit Zitat

Hallo,

ich habe das Forum durch einen Hinweis in einer Zeitschrift gefunden und habe zum ersten Mal das Gefühl, doch ganz normal zu sein, auch wenn ich keine Familie mehr habe.
Man glaubt ja gar nicht, dass es so viele Gleichgesinnte gibt.
Meine Mutter starb 1991 ganz unerwartet an einer Thrombose, die eine Lungenembolie verursacht hatte. Sie hatte sich strikt geweigert, in ein Krankenhaus zu gehen, da hätte man ihr vielleicht noch helfen können, aber damals wussten wir nicht, wie gefährlich das ist. Ich war damals 15. Nach ihrem Tod war es mit der Familie leider ganz vorbei. Mein Vater hatte sehr schnell eine neue Partnerin, nach 4 Monaten, die dazu auch noch getrunken hat und die ich total abgelehnt habe.
Bis ich volljährig wurde und Abitur machte, habe ich es irgendwie mit meinem Vater ausgehalten, aber die Beziehung war damals schon irreparabel. Ich brauchte ihn damals sehr, aber er hatte kein Interesse an mir. Geschwister habe ich keine, und da meine Eltern auch Einzelkinder waren, und bis auf einen Opa alle Großeltern schon längst tot, war ich sehr einsam.
Nach dem Abitur bin ich dann weggezogen und nach Geldstreitigkeiten wegen Studium ist der Kontakt zu meinem Vater dann ganz abgebrochen. Allerdings geht es mir seitdem etwas besser, da ich den Stress von früher nicht mehr habe. Da ich nun weit weg von meiner Heimatstadt wohne und auch keinen Kontakt mehr dorthin habe, kann ich nicht auf den Friedhof gehen. Ich muss so an meine Mutter denken.
Manchmal fühle ich mich unnormal, dass ich keine Eltern mehr habe. Denn in meinem Bekanntenkreis ist es doch "normal", dass sie noch Eltern haben. Meistens denke ich vor der Weihnachtszeit sehr viel daran. Dann planen auch alle, wann sie zu ihrer Familie fahren. Das ist schon hart, da werden Leute mit Ende 20, Anfang 30 wieder zu Kindern und man selbst... Das ist wirklich hart. Vor allem, wenn die Paare um mich herum diskutieren, wann sie zu wessen Eltern fahren über Weihnachten.
Ich habe einen Freund, der bereits als Kind beide Elternteile verloren hat, das wussten wir aber nicht voneinander, als wir uns kennenlernten. Ich glaube, diese gemeinsame Erfahrung schweisst uns auch zusammen. Bei meinen Exfreunden kam ich mir total blöd und benachteiligt vor, da sie aus größeren Familien stammten. Da war ich immer die "Unterlegene", die "Unnormale", jedenfalls habe ich das so gefühlt. Mit meinem Freund feiere ich dann allein oder mit seinen Schwestern. Schon seltsam, oder? Sollten wir jemals Kinder haben, dann gibt es keine Großeltern.
Aber ob ich das überhaupt möchte? Ich würde meiner Mutter zu dem Thema gern Fragen stellen, aber das geht ja nicht. Darüber werde ich manchmal sogar richtig sauer.
Ganz schlimm war es vor 2 Jahren, da war ich im Austausch ein Jahr in England, wo Familie sehr wichtig ist. Vor Weihnachten fragten mich die Kollegen an meiner Gast-Schule, "are you looking forward to seeing your family over Christmas"? Da hab ich nur rumgedruckst und wusste nicht, was ich sagen sollte. Das meine ich mit unnormal, bei einem jungen Menschen wird einfach vorausgesetzt, dass sie Familie/Eltern haben, aber das stimmt eben nicht immer.
In diesem Forum ist es aber ganz normal, und ich bin froh, dass es so eine Internetseite gibt, danke.

Nordibynature
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Sandra72



Anmeldedatum: 01.03.2005
Beiträge: 7
Wohnort: NRW Oberhausen

BeitragVerfasst am: 01.03.2005, 20:13    Titel: doch nicht so alleine Antworten mit Zitat

Hallo, bin die Sandra 32Jahre alt und von Beruf Arzthelferin und Einzelkind.
Ich bin wie viele andere auch durch eine Zeitschrift auf diese Seite gekommen.
Wenn man das so hier liest, füllt man sich nicht mehr ganz so alleine und merkt das es doch auch so vielen anderen nicht anders geht wie einem selbst.
Ich hab bei manchen Beiträgen echt mit das heulen bekommen, weil diese genau das beschreiben was ich auch noch fühle.
Habe im Oktober 2000 meine Mutter an Brustkrebs verloren und meinen Vater im März 2002 an Darmkrebs.
Ich hab oft noch Gedanken daran wie alles verlaufen ist und ob ich nicht doch hätte was ändern können, damit es anders aus geht. Weil ich aus beruflichen Gründen ja doch "leider" über zu vieles Bescheid weiss.
Freue mich auf jedenfall hier zu sein und mich mit anderen austauschen und mal so alles von der Seele reden zu können, wie alles verlaufen ist und man weiß es hört einer zu der das nachvollziehen kann.
Liebe Grüße
Sandra
_________________
Man bekommt eine neue Lebenseinstellung
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Sandra72



Anmeldedatum: 01.03.2005
Beiträge: 7
Wohnort: NRW Oberhausen

BeitragVerfasst am: 01.03.2005, 20:14    Titel: doch nicht so alleine Antworten mit Zitat

Danke
_________________
Man bekommt eine neue Lebenseinstellung
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petra61



Anmeldedatum: 06.04.2005
Beiträge: 1
Wohnort: oldenburg

BeitragVerfasst am: 06.04.2005, 17:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, auch ich bin durch zufall auf eure Seiten gestossen,und finde sie sehr gut.
Ich habe im Alter von 29 meinen Vater durch Magenkrebs verloren. Er starb an Weihnachten 1990. Man fühlt sich sehr hilflos nach der Diagnose Krebs, aber man fühlt sich belogen durch die Worte.Ihr Vater ist geheilt.
Meine Eltern sind überglücklich in den Urlaub gefahren ,und dort musste mein Vater Notoperiert werden:Darmverschluss durch einenTumor. Sein Arzt sagte als Antwort aufmeine Frage nach Aternativbehandlungen um Schmerzen und Qualen zu vermeiden , sowas gäbe es nicht und ich solle mir man lieber ein Buch über humane Sterbehilfe besorgen, das würde uns mehr helfen. Ich empfand es als frechheit habe mich leider nicht gewehrt, weil ich noch unter dem Schock der Diagnose unheilbar stand.
Meine Mutter starb als ich 41 war und als ich ihre Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs hörte habe ich mir geschworen sowas wie mit Papa passiert uns nicht wieder, dieses abgekanzelt werden. Aber es war noch viel schlimmer: die Ärzte sind einfach noch nicht bereit miteinander zu arbeiten und haben alle verzweifelten Versuche von mir und meiner Mutter andere Behandlungen als nur Chemo als unsinnig abgetan. Kurz vor ihrem Tod hat uns ein Arzt gesagt :ein Jahr früher und ich hätte was tun können.
Ich frage mich ständig ob man alles richtig gemacht hat oder nicht. Wieso sind die Ärzte so? Ist es so schwer mit anderen Ärzten zusammen zuarbeiten?
Meine Mutter hatte bis zuletzt immer noch Hoffnung aber einen Tag nach dem 5. Geburtstag meienr tochter hatte sie keine Kraft mehr. Ich habe sie zuerst alleine gepflegt,denn ein heim wäre nie für mich in frage gekommen. aber nach einer Woche konnte ich auch nicht mehr und meine Schwester konnte oder durfte nicht viel helfen, wir haben es dann aber ca.3 Wochen irgendwie geschafft, aber dann musste meine Mutter doch ins Krankenhaus, wo sie 4Tage später starb. Es war und ist immer noch sehr schlimm für mich. Ich habe auch das Gefühl, weil ich nervlich am Ende an ihrem letzten Abend aus dem Krnkenhaus weggefahren bin, sie in den letzten Stunden in Stich geassen zu haben. Mich hat zwar eine wiklich sehr liebe Krankenschwester abgelöst, aber das war kein Angehöriger. Ich bin zwar schon älter aber ich kriege immer noch das heulen wenn ich über alles nachdenke. Ich bin froh mir mal alles von der Seele geschrieben zu haben, und hoffe ich nerve nicht mit zuviel Text.

Vielen dank für eure Seite Petra
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Tanja
Administrator


Anmeldedatum: 21.11.2003
Beiträge: 249
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 07.04.2005, 21:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sandra, Petra und alle,

die ihr im letzten Jahr her gefunden habt. Wir freuen uns, wenn es euch hier gefällt und hoffen, dass das auch so bleibt. Für Anregungen und Vorschläge sind wir natürlich immer offen. Ein paar Ideen haben wir auch schon im Hinterkopf, die wir nach und nach umsetzen werden.

Lieben Gruß

Tanja
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Du fehlst.
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Nordseekrabbe



Anmeldedatum: 03.06.2005
Beiträge: 15
Wohnort: Husum/Nordsee

BeitragVerfasst am: 03.06.2005, 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo an alle,

ich bin durch das neue KIBIS-Heft (Kreis Nordfriesland, wo ich wohne) auf dieses Forum gestossen.

Mein Vater, ich erwähnte es an anderer Stelle bereits, ist vor 5 1/2 Jahren im November 1999 an den Folgen eines Herzinfarktes in der Uniklinik Hamburg-Eppendorf gestorben. Urplötzlich. Es war uns allen in der Familie nicht vergönnt, uns auf das Abschiednehmen vorzubereiten, ihn zu begleiten auf seinem Weg. Nachher war nichts mehr so wie vorher.

Ich selber war so ungewollt der letzte aus unserer Familie, der ihn persönlich gesehen und mit ihm gesprochen hat, ich kann mich noch haargenau an jedes Detail erinnern.
Und ich war auch der erste, der den schrecklichen Anruf von der Klinik bekam.

Mittlerweile habe ich durch die Trauerarbeit gelernt, damit zu leben.
Aber möglicherweise steht mir dies in den kommenden Jahren irgendwann wieder bevor... denn meine Mutter, ich schrieb es ja schon in einem Thread, hat wahrlich keinen guten Gesundheitszustand...

Der Tod hat mich natürlich schon häufiger beschäftigt (mein Onkel starb 1988, mein Opa 1991, eine gute Bekannte nahm sich 1996 das Leben) aber so nah und intensiv wie bei meinem Vater war es noch nie gewesen.
Wir haben dann auch persönlich an seinem aufgebahrten Sarg von ihm Abschied genommen. Ich denke schon, dass das wichtig war, um die Trauerarbeit zu beginnen, dennoch läuft man ja irgendwie dann auch immer mit diesem Bild des verstorbenen Vaters herum... Mit den Augen rollen
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Vanne



Anmeldedatum: 19.12.2005
Beiträge: 1
Wohnort: 25554 Wilster

BeitragVerfasst am: 21.12.2005, 21:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
schön das es die Seite gibt, war schon öfter hier, hab mich aber nicht so recht getraut, jetzt hoffe ich das es mir hilft und ich mich nicht so alleine fühle!!
Ich habe meine Mutter im Jan 04 verloren, ich war 19Jahre, und verstah danach die Welt nicht mehr, konnte da absolut nicht mit umgehen, da ich immer sehr ein Mama-Kind war!!
Das grösste Problem für mich war, das ich es bis heute nicht verstehe, WARUM???
Sie ist morgens einfach nicht mehr aufgewacht, Herzinfarkt und das obwohl sie eine Woche zuvor noch beim Arzt zum Check-up war und die Diagnose "kerngesund" war!!!Ich bin selber Arzthelferin, aber gegen Ärzte kommt man leider nicht an!!!
Mir fehlt sie unheimlich und seitdem kann ich einfach nicht mehr so leben und lachen wie ich es damals konnte, hoffe es geht irgentwann vorüber!!
Lg Vanne
_________________
Warum??Das frag ich mich jeden Tag und kann es einfach nicht begreifen!!
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Annekatrin
Gast





BeitragVerfasst am: 15.03.2006, 01:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich bin froh, dass ich hier Stimmen lesen kann, die ähnliche Gefühle und Gedanken haben, wie ich. Es ist schwierig mit Freunden über den Tod der eigenen Mutter zu sprechen, wenn diese in einer intakten Familie leben? Ich bin 23 Jahre und kenne niemanden, der solch einen Verlust erleben musste. Doch es wird mir von Monat zu Monat (8 Monate) bewusster, dass die Trauer eher schlimmere Formen annimmt, anstatt in eine Art erwünschte Gleichgültigkeit überzugehen. Aber durch das Lesen der Erfahrungsberichte, hoffe ich auch irgendwann positive Gedanken aus dem Erlebten zu ziehen.
Viele Menschen sind heutzutage unglücklich, jedoch unbegründeter Weise. Doch nach dem Tod seiner Mutter (oder des Vaters), erscheint das ganze Leben und das drum rum so banal und sinnlos. Das einzige, was man als Tochter möchte, ist seine Mutter. Und für die anderen, die es als Selbstverständlichkeit ansehen, schätzen das Glück das sie haben nicht mehr. Ich würde einiges geben, um auch zu denjenigen zu gehören, die solch einen Verlust nicht spüren mussten.
Aber jeder von uns, hat seine eigene Vorstellung von der Mutter und wo sie momentan ist. Und das macht uns vielleicht ein wenig zufriedener??

Gruß
Annekatrin
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Gast






BeitragVerfasst am: 31.03.2006, 21:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Lieben,
ich kann gar nicht beschreiben, was mir beim Lesen all eurer Beiträge so durch den Kopf ging...diese vielen einzelnen ,schlimmen Schicksale.. man fühlt sich oft so allein gelassen mit diesem Gefühl, diesem Verlustgefühl und weiß zwar, dass es noch andere Menschen gibt, die diesen Verlust kennen, aber im nächsten Bekanntenkreis und Freundeskreis ist da erstmal keiner.Deshalb fühl ich mich oft allein und unverstanden...besonders von mir selbst..Smilie
Ich habe meine Mutter vor 8 jahren,da war ich21, und meinen Vater vor knapp zwei jahren, wegen dieser ätzenden Krankheit"Krebs" verloren, (beide waren als sie starben erst 56) und es vergeht kein Tag, an dem sie mir nicht beide unendlich fehlen, ich ihren Rat bräuchte, oder ich meiner Mutter einfach nur von meinem Tag erzählen möchte!
Jeder geht ja nunmal anders damit um, und es gibt bestimmt einige Hilfen fürs Leben, aber der Schmerz, das kann ich denen sagen, die fragen,wie es nach ein paar Jahren ist, der bleibt!!Und wie.Man kann noch so sehr versuchen innerlich gegen ihn zu kämpfen, sich immer wieder Mut machen, versuchen im Leben ohne sie klarzukommen, was ja auch irgendwie geht, trotzdem gibt es kein richtiges "ZUHAUSEGEFÜHL" mehr und das finde ich, ist irgendwie das Schlimmste.
Natürlich möchte ich hier nicht nur negativ und deprimiert schreiben, denn im Lauf der Jahre erkennt man ja auch, was sie einem mitgegeben haben und welche Eigenarten man vielleicht sogar übernommen bzw. vererbt bekommen hat und das sind dann auch wieder schöne Momente!! Da muß ich dann oft sogar lachen und die schrecklichen Gedanken weichen dann!
Ich wünsche all denen, die noch am "Anfang der Trauerphase" stehen(das soll nicht blöd klingen, ich hoff ihr versteht mich richtig) ganz viel Kraft und Stärke für den Weg ins bzw. durchs Leben!!Versucht das Beste daraus zu machen und niemals den Mut zu verlieren!!! Liebe Grüße von Beate
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Laviella



Anmeldedatum: 29.05.2007
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 29.05.2007, 19:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, bin auch Einzelkind wie Sandra, ja, es ist nicht leicht! Meine Ma starb am 07.05.2007 an Lungenkrebs. Bin nun mit meinem Papa allein.
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Cyara



Anmeldedatum: 29.07.2008
Beiträge: 4
Wohnort: Remchingen (BaWü)

BeitragVerfasst am: 29.07.2008, 16:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo.. Ich hab jetzt leider auch einen Grund mich hier anzumelden.. Mein Papa (bzw Stiefvater, für mich war er aber von Anfang an mein "richtiger" Vater) ist vor drei Wochen an Krebs gestorben.. Mit 39 Jahren.. Keiner hat so richtig damit gerechnet, da es ihm eigentlich noch ganz gut ging.. Von einem Tag auf den anderen gings dann richtig bergab.. Als ich an dem Tag heimkam sagte meine Mutter zu mir: "Nina, setz dich mal bitte hin.. Du, der Papa ist heute morgen gestorben.." Ich konnte es garnicht glauben, ich bin sofort in Tränen ausgebrochen, es war so ein Schock für mich.. Ich kann es immer noch nicht richtig glauben.. Ich denke schon seit 3 Wochen ununterbrochen nur an ihn.. Ich kann mich gar nicht ablenken und weine sehr viel.. Ist das normal? Ich meine, irgendwann muss doch der Schmerz etwas nachlassen oder? ich habe auch noch zwei schwestern (7 und 12), die scheinen damit viel besser zurecht zu kommen. ich wünschte ich würde das so sehen wie meine ganz kleine schwester.. die denkt halt, der papa ist jetzt im paradies bei seinem bruder (der ist mit 23 jahre auch an krebs gestorben) und da gehts ihm ganz gut, und abundzu schaut er mal zu uns und schaut was wir grad so machen.. aber ich komm damit garnicht zurecht.. letzte woche habe ich mit den eltern meines stiefvaters und meiner mutter das grab von seinem bruder besucht.. ich hab mich die ganze zeit versucht zusammenzureisen und nicht zu weinen, aber dann bin ich aufeinmal zusammengebrochen, ich konnt mich nicht mehr auf meinen beinen halten und hab für kurze zeit keine luft mehr bekommen.. ich hoffe nur dass der schmerz bald nachlässt.. Traurig
so, das wollte ich jetzt mal kurz loswerden..
Liebe Grüße Cyara
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