Elternlos-Forum
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Hattet Ihr prof. hilfe?
Ja ! es hat mir geholfen
30%
 30%  [ 16 ]
Ja! es hat mir aber nicht geholfen
17%
 17%  [ 9 ]
nein ! ich wollte keine
11%
 11%  [ 6 ]
nein ! ich wusste nicht an wen ich mich wenden sollte
40%
 40%  [ 21 ]
Stimmen insgesamt : 52

Autor Nachricht
Kathi



Anmeldedatum: 25.03.2004
Beiträge: 24
Wohnort: hannover

BeitragVerfasst am: 10.07.2004, 00:50    Titel: nochmal eine Umfrage Antworten mit Zitat

Da auf meine letze Umfrage so wenig reagiert haben möchte ich sie noch einmal machen. Bitte kreuzt ewas an . Es würde mich auch freuen wen ihr ein, zwei Sätze dazu schreibt. Ich hatte nämlich keine Hilfe und es interessiert mich wie es euch ergangen ist und wie ihr an eure "hilfe" gekommen seit.
_________________
LG
Kathi

"Meine Mama ist im Himmel.
Manchmal sitzt sie auf einer Wolke
und schaut auf mich herunter.
Nachts passt sie auf mich auf."
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Kathi



Anmeldedatum: 25.03.2004
Beiträge: 24
Wohnort: hannover

BeitragVerfasst am: 20.07.2004, 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

schade das wieder keiner antwortet... Weinen
_________________
LG
Kathi

"Meine Mama ist im Himmel.
Manchmal sitzt sie auf einer Wolke
und schaut auf mich herunter.
Nachts passt sie auf mich auf."
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ardanwen



Anmeldedatum: 20.09.2004
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 20.09.2004, 04:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
also die "Hilfe", die ich angeboten bekommen hatte wollte ich nicht. Ich fühlte mich nicht verstanden und ernstgenommen.

Gruß
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Gast






BeitragVerfasst am: 27.09.2004, 12:54    Titel: Antworten mit Zitat

hallo
ich hätte gerne hilfe weil ich denke das ich sie dringend brauche weiss aber nicht von wem
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Pia



Anmeldedatum: 19.02.2004
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 27.09.2004, 18:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Also, ich habe Hilfe bekommen und zwar beim Arbeitskreis Hospiz bei uns in der Stadt.
Es hat mir insofern geholfen, als dass ich über die Situation in meiner Familie reden konnte und ich gemerkt habe: es ist ja alles ganz "normal" wie es bei uns zu hause läuft. Es ist nichts außergewöhnliches und in anderen Familien, die jemanden verloren haben ist es genauso.
Ich rede dort auch über meine Trauer, meine Gefühle und über ganz alltägliche Dinge.
Es sind übrigens Einzelgespräche mit einer sehr netten Diplomsozialpädagogin.

Vielleicht kann dir das helfen und bei dir in der Stadt gibt es auch so eine Einrichtung.

Lieben Gruß an euch alle!
Pia
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caro



Anmeldedatum: 29.10.2004
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 12.11.2004, 17:02    Titel: Antworten mit Zitat

hey
also ich hab nach dem mord an meiner familie prof hilfe gekriegt.die polizei hat direkt am nächsten tag einen kinder und jugendpsychologen der auf solche erlebnisse spezialisiert ist vorbeigeschickt.die gespräche mit ihm haben mir und meiner schwester schon sehr viel genützt.ich weiss jetz nihc in was für ner situation du bist aber wenn du nich weißt ob du die hilfe in anspruch nehmen sollst....dann tu es einfach.du kannst immer noch sagen,ne das gibt mir alles nichts ,ich lass es doch lieber sein.
lg caro
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Antje T
Gast





BeitragVerfasst am: 17.12.2004, 23:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kathi,

an der Umfrage kann ich noch nicht teilnehmen, da ich erst ab Februar bei einer Therapeutin bin und dann weiß ob es hilft.

Schau einfach mal ob es Selbsthilfegruppen in deiner Gegend gibt.
Wenn du den Weg mit einer Psychologin oder Psychologen gehen möchtes, stellt dein Hausarzt dir eine Überweisung aus und du kannst zu dem Therapeuten deiner Wahl gehen. Träger ist die Krankenkasse (falls das nicht auch schon wegrationalisiert worden ist durch die Gesundheitsreform)
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Gaby



Anmeldedatum: 10.12.2004
Beiträge: 128
Wohnort: Odenthal bei Köln, studiere in Kassel

BeitragVerfasst am: 17.12.2004, 23:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hatte nie Hilfe, heute sehe ich aber, dass ich sie gebraucht hätte.... ich habe immer viel mit meiner Mutter gesprochen, aber es gab damals auch noch keine Trauergruppen für Kinder, nur direkte Therapie. Vor zwei Jahren habe ich mal versucht eine Therapie anzufangen, da ich unter starken Ängsten litt (worüber ich auch mal wieder nicht reden konnte, über "sowas" redet man ja nicht...), aber das wäre nichts für mich gewesen. Sie wollte mit mir kochen und malen statt zu reden..... Kochen und malen kann ich auch zuhause, ich muss reden!!!! Vor allem war ich da auch schon fast 18 und da muss man nicht mehr soo vorsichtig behandelt werden wie ein Kind in der Therapie!!!
Habs dann ganz gelassen und es auch so gepackt.
Ich kann nur sagen: Es gibt viel zu wenige Angebote für Kinder!!!!
_________________
Ich habe meinen Vater vor 14 Jahren an Krebs verloren. Ich war 6 Jahre alt.
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-Angie-



Anmeldedatum: 17.12.2004
Beiträge: 7
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 22.12.2004, 11:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

als meine Mutter starb, da habe ich auch keine Hilfe bekommen, meine Verwandten waren froh, mich los zu sein.
Sie haben mich sogar am nächsten Tag zur Schule geschickt, ich hab echt alles mit mir machen lassen...innerlich war ich tot.

Bis zu meinem 18. Geburtstag war ich bei ner Schulfreundin und ihrer Familie, die aber auch sehr froh waren als ich wieder auszog

...eigentlich habe ich es nie richtig verarbeiten können...
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Andrea



Anmeldedatum: 13.02.2004
Beiträge: 29
Wohnort: Winterthur, Schweiz

BeitragVerfasst am: 23.12.2004, 00:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, die Gespräche haben mir geholfen. Ich bin froh, dass ich heute noch zu diesen Fachpersonen gehen und weiterhin Fragen stellen kann. Meine Mutter fehlt mir nach wie vor und jetzt sind es 9 Jahre her. Mir hilft auch diese Foren zu lesen und vorallem mit Betroffenen zu diskutieren.

LG
_________________
Andrea
Mum
You have cradled me, comforted me, advised me, forgiven me, understood me, loved me and befriended me.
To me you are the perfect Mum.
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fides



Anmeldedatum: 31.01.2005
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 01.02.2005, 10:24    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist keine Schande zu fallen wenn man hinterher wieder aufsteht - es ist keine Schande Hilfe in Anspruch zu nehmen wenn man glaubt nicht mehr weiter zu kommen.

Ich bin jemand der sagt.
Wenn du hilfe brauchst helfe ich dir sehr gerne. Deine Trauer will ich dir nicht nehmen, denn es ist falsch zu sagen: "sei nicht traurig, alles wird gut"...
Denn: Sei ruhig traurig, weine, schreie und rede - aber verleugne nicht.

Wir haben alle etwas gemeinsam. Wir haben jemanden verloren den wir liebten und immer lieben werden. Leider ist es oftmals so, dass wir verdraengen und nur das negative sehen. Doch eines sollten wir nie vergessen, die schoenen Momente mit unseren Lieben. Tief in uns sind sie vergraben und um an sie zu gelangen muss man manchmal tiefer buddeln... aber wenn man dort angelangt ist, zeichnet sich trotz unserer Trauer, Wut und Verzweiflung ein kleines Laecheln in unseren Gesichtern wieder.
_________________
Ein Laecheln ist die Bruecke, die lockt und einlaed, neue Pfade zu beschreiten. Ein Laecheln ist die Sonne, die auch am grauen Himmel Wolken waermt. Ein Laecheln, sanfter Spiegel deiner Seele - deine Welt bewegt.
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jolka



Anmeldedatum: 05.04.2005
Beiträge: 26
Wohnort: hamburg

BeitragVerfasst am: 05.04.2005, 23:21    Titel: Antworten mit Zitat

hi!
ich habe keine professionelle hilfe in anspruch genommen, da ich nicht wusste wofür. meine beste freundin und mein freund haben beide ihre mütter verloren, wie ich, sie waren meine ansprechpartner. ich hatte (habe) die ganze zeit das gefühl, das was ich fühle ist normal und gehört dazu. ich habe darüber einfach immer geredet wenn ich reden wollte!meinen schmerz kann mir natürlich niemand nehmen.
liebe grüße, jolka
_________________
ich bin 24 jahre alt. meine mama ist am 14 februar 2005 gestorben, mein vater im dezember 2005.
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jolka



Anmeldedatum: 05.04.2005
Beiträge: 26
Wohnort: hamburg

BeitragVerfasst am: 05.04.2005, 23:21    Titel: Antworten mit Zitat

hi!
ich habe keine professionelle hilfe in anspruch genommen, da ich nicht wusste wofür. meine beste freundin und mein freund haben beide ihre mütter verloren, wie ich, sie waren meine ansprechpartner. ich hatte (habe) die ganze zeit das gefühl, das was ich fühle ist normal und gehört dazu. ich habe darüber einfach immer geredet wenn ich reden wollte!meinen schmerz kann mir natürlich niemand nehmen.
liebe grüße, jolka
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ich bin 24 jahre alt. meine mama ist am 14 februar 2005 gestorben, mein vater im dezember 2005.
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Gast






BeitragVerfasst am: 26.04.2005, 18:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Hilfe inform einer Therapie / Selbsthilfegruppe od. ähnliches habe ich nach dem Tot meines Vaters (da war ich 12) nicht in Anspruch genommen. Wir Geschwister unter uns haben viel gesprochen um zu Verarbeiten, es gab auch viele Gespräche mit Freunden, diejenigen die ebenfalls einen Elternteil verloren haben, verstehen mich -wie ich sie- oft auch ohne Worte, einfach weil man selbst gut nachvollziehen kann.

Meiner Meinung nach kann man solch einen Schicksalsschlag nie vergessen, aber man kann lernen damit umzugehen, immerhin.
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iser



Anmeldedatum: 03.03.2005
Beiträge: 312

BeitragVerfasst am: 11.05.2005, 13:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
da nach dem Tod meiner Eltern mein Drogenkonsum noch größer wurde habe ich eine Langzeittherapie mit meinem Sohn gemacht. Dort konnte ich nicht über meine Eltern reden, ich sollte doch meinen Hass rauslassen. Doch ich habe sie geliebt......

Nach einem Jahr der Langzeittherapie habe ich mich entschlossen eine Einzeltherapie zu machen. Ich habe eine Gestalttherapie gemacht über zwei Jahre und war am Anfang sehr verunsichert, dies habe ich aber auch geäußert. Konnte in dieser Zeit meine Schuldgefühle für den Selbstmord meiner Eltern abbauen.

Kann nur jeden den Tipp geben ehrlich zu sein, denn einem gegenüber sitzt auch nur ein Mensch und nur man selber weiß wo seine Probleme liegen.

Meine Schwester macht seit 25 Jahren eine Therapie und das finde ich nicht o.k. Eine Therapie sollte etwas für eine bestimmte Zeit sein......

Jeder hat erst mal ein paar Probestunden, da man sich erst mal kennenlernen muß.

Wünsche den Unsicheren den Mut den Schritt zu einer Therapie zu machen, jeder merkt wenn er dazu bereit ist. Alles Lieber Iser
_________________
Lebe Dein Leben...Du hast nur dieses...und die Toten werden Dich begleiten
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