Elternlos-Forum
Eine Lichtung, auf der man verweilen, sich finden und austauschen kann.
 
 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

Wer hat eine Therapie gemacht oder hat es noch vor?
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elternlos-Forum Foren-Übersicht -> Beratungsstellen
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Gaby



Anmeldedatum: 10.12.2004
Beiträge: 128
Wohnort: Odenthal bei Köln, studiere in Kassel

BeitragVerfasst am: 21.02.2005, 22:18    Titel: Wer hat eine Therapie gemacht oder hat es noch vor? Antworten mit Zitat

Hallo! Ich hab festgestellt, dass immer mehr davon sprechen "sich professionelle Hilfe holen zu wollen". Da dachte ich mir, wir könnten mal einen Eintrag reinstellen.
Ich habe selbst auch vor mit einer Therapie zu beginnen. Aber hab ganz schönes Muffensausen.....
Vielleicht können uns ja andere die Angst nehmen, die es schon hinter sich haben? Und andere von ihrer Angst erzählen?
Ich fänd es jedenfalls sehr interessant!!!
Wünsche allen viel Glück, die diesen schweren Schritt auch noch vor sich haben!!!!
_________________
Ich habe meinen Vater vor 14 Jahren an Krebs verloren. Ich war 6 Jahre alt.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden AIM-Name MSN Messenger
Emma



Anmeldedatum: 08.05.2004
Beiträge: 66
Wohnort: Kiel

BeitragVerfasst am: 22.02.2005, 12:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gaby,

ich mache zur Zeit noch eine Therapie. Und ich bin sehr froh und glücklih darüber mich dazu entschieden zu haben.

Vielleicht solltest du das Ganze mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten:
Érstens macht man eine Therapie nicht, weil man krank ist oder nicht ganz dicht ...., sondern man entschließt sich dazu, weil man Hilfe haben möchte, die man sich selbst nicht geben kann und andere Menschen auch nicht. Beweggrund ist doch eigentlich eher der eigene Wunsch sich selbst zu helfen. Ich persönlich habe eine gewisse Vorfreude auf die Arbeit an mir und mit mir gehabt/empfunden. Ich war neugierig, was dieser Schritt mir offenbart und wie ich mich dadurch verändern kann bzw. viel wichtiger, wie ich zum ersten Mal ein Ahnung davon bekomme, wer ich denn eigentlich bin. (Das sagt dir natürlich kein Therapeut, aber man kann es selbst herausfinden. Therapeuten geben dabei nur Hilfestellung.) Aus eben diesem Grund hatte ich keine Angst. - das meinte ich übrigen mit dem anderen Blickwinkel. Sieh es nicht als Mysterium, sondern als unglaublich große Chanse für dich. Denn nur du allein bestimmst, wie weit es geht und wohin.
Ganz wichtig dabei ist natürlich die Wahl des richtigen Therapeuten. Was richtig ist? Das bestimmst du ganz allein. Lass dir Zeit bei der Wahl und höre auf dein Gefühl.

Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, der bereit dazu ist. Man kann dabei eigentlich nichts verlieren.
Angst brauchst du wirklich keine zu haben. Lass es auf dich zu kommen.

Hoffe, ich konnte dir helfen.

Herzliche Grüße
Emma

Ps. Ich für meinen Teil muss auch auf keiner Couch liegen. Winken
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Emma



Anmeldedatum: 08.05.2004
Beiträge: 66
Wohnort: Kiel

BeitragVerfasst am: 22.02.2005, 12:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gaby,

ich mache zur Zeit noch eine Therapie. Und ich bin sehr froh und glücklih darüber mich dazu entschieden zu haben.

Vielleicht solltest du das Ganze mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten:
Érstens macht man eine Therapie nicht, weil man krank ist oder nicht ganz dicht ...., sondern man entschließt sich dazu, weil man Hilfe haben möchte, die man sich selbst nicht geben kann und andere Menschen auch nicht. Beweggrund ist doch eigentlich eher der eigene Wunsch sich selbst zu helfen. Ich persönlich habe eine gewisse Vorfreude auf die Arbeit an mir und mit mir gehabt/empfunden. Ich war neugierig, was dieser Schritt mir offenbart und wie ich mich dadurch verändern kann bzw. viel wichtiger, wie ich zum ersten Mal ein Ahnung davon bekomme, wer ich denn eigentlich bin. (Das sagt dir natürlich kein Therapeut, aber man kann es selbst herausfinden. Therapeuten geben dabei nur Hilfestellung.) Aus eben diesem Grund hatte ich keine Angst. - das meinte ich übrigen mit dem anderen Blickwinkel. Sieh es nicht als Mysterium, sondern als unglaublich große Chanse für dich. Denn nur du allein bestimmst, wie weit es geht und wohin.
Ganz wichtig dabei ist natürlich die Wahl des richtigen Therapeuten. Was richtig ist? Das bestimmst du ganz allein. Lass dir Zeit bei der Wahl und höre auf dein Gefühl.

Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, der bereit dazu ist. Man kann dabei eigentlich nichts verlieren.
Angst brauchst du wirklich keine zu haben. Lass es auf dich zu kommen.

Hoffe, ich konnte dir helfen.

Herzliche Grüße
Emma

Ps. Ich für meinen Teil muss auch auf keiner Couch liegen. Winken
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Gaby



Anmeldedatum: 10.12.2004
Beiträge: 128
Wohnort: Odenthal bei Köln, studiere in Kassel

BeitragVerfasst am: 22.02.2005, 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die Aufmunterung!! Finde es echt interessant, mal zu hören, wie das bei anderen ist!!!
Ich weiß, dass es keine Schwäche ist, wenn man zum Therapeuten geht, eher das Gegenteil. Es gehört wahnsinnig viel Kraft dazu, diesen Schritt zu machen..... Die ist mir schon oft genug wieder "flöten gegangen", wie man so schön sagt..... aber diesmal werde ich es schaffen!!! Ich hab's sogar schon geschafft, meinen Freunden (wenigstens einigen) von meiner Situation zu erzählen und hab ihnen auch von meinem Vorhaben erzählt. Sie unterstützen mich und haben mir auch versprochen, mich im Notfall hinzuschleppen, wenn mir im gegebenen Augenblick der Mut verlässt Winken
Ich freue mich andererseits aber auch wirklich schon drauf. Ich setze sehr viel Hoffnung darein. Hoffe, dass mir endlich geholfen wird, dass ich wieder ganz einfach glücklich werden kann und lerne, mit meinen Problemen selbst umzugehen.
Am Wochenende werde ich an einem Seminar in einer Trauerakademie hier teilnehmen. "Der Trauer einen Klang geben". Ich liebe die Musik und hoffe, dass ich dadurch vielleicht auf einen Weg geleitet werden kann, wie ich mir mit der Musik selbst ein klein wenig helfen kann. Hab da heute morgen angerufen und jetzt würde ich schon wieder am liebsten alles abblasen..... schrecklich!!!
Aber zum Glück bin ich ein sehr "stolzer" Mensch, d.h. wenn ich mich mal offen zu etwas entschlossen hab, dann zieh ich das auch durch, weil ich mich nicht blamieren will. In solchen Fällen ganz praktisch Winken
Liebe Grüße!!!
Gabi
_________________
Ich habe meinen Vater vor 14 Jahren an Krebs verloren. Ich war 6 Jahre alt.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden AIM-Name MSN Messenger
Gast






BeitragVerfasst am: 06.03.2005, 21:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe keine spezielle Therapie gemacht, ich bin einfach nur zu einer Familienberatungsstelle gegangen, dort arbeiten Psychotherapeuten, aber auch ganz "normale" Leute, Sozialpädagogen und so weiter. Dort habe ich einfach mit einr Frau gesprochen, ich habe mich dort sehr wohl gefühlt, es ist alles ein bisschen alternativ, sehr gemütlich eingerichtet, ich fühle mich nicht wie in einer Arztpraxis und die Berater quatschen nicht auf einen ein wie manch andere Therapeuten. Mir hat das sehr geholfen, weil man sich dort nicht bemitleidet fühlt, es werden keine therapieversuche und sowas an einem probiert, und da diese Beratungsstelle von der Stadt gefördert wird und somit kostenlos ist (allerdings habe ich immer etwas gespendet) zielen sie nicht auf Einnahmen und Geldmache ab....
Nach oben
PiSa



Anmeldedatum: 05.07.2005
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 27.07.2005, 17:10    Titel: Antworten mit Zitat

Ich selbst gehe auch zu einer Baratungsstelle.
Alle 14 Tage, es hielft mir sehr, aber mir tut es gut, wenn ich mit jemanden darüber rdede, der auch meine Eltern kennt!
Aber, man sollte schon hielfe annehmen, es ist das beste für alle die betroffen sind!
_________________
Ihr seid nicht mehr da, wo ihr wart, aber überall wo wir sind |♥| miss you!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
eorie



Anmeldedatum: 27.12.2004
Beiträge: 53
Wohnort: Hanau

BeitragVerfasst am: 05.08.2005, 00:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

kann mich Emma nur anschließen. Ich für meinen Teil aber liege auf der Couch Cool Sehr glücklich
Man denkt dabei unwillkürlich an Herrn Freud und Psychiater. Und ein Bekannter hat mich gewarnt, das sei Gehirnwäsche!!
Ich mag die Couch. Ich kann mich dabei gut entspannen und besser konzentrieren. Auch lenkt mich meine Mimik und Gestik nicht ab. Ich kann einfach reden und sehe dabei nicht die Reaktion meiner Therapeutin. Hatte angefangen an meiner Schule mit einer Gesprächstherapie. Die Therapeutin damals, hat früh morgens immer gegähnt und die Augen ganz weit aufgerissen, dass ich nicht auf den Gedanken komme, sie sei gelangweilt. Fand ich süss.
Und ich glaube, wenn man noch nicht ganz bereit ist, es einem selbst noch nicht "schlecht genug" geht, lässt man es schleifen. Ich hab es irgendwann machen müsse. Ich konnte nicht mehr. Ich hätte es ohne nicht geschafft und bin froh, wie ich mich entschieden habe, auch wenn es Tage gab, wo ich die Couch am liebsten aus dem Fenster geschmissen hätte. Soviel Zeit muss sein Sehr böse
Aber seit einer Weile, geht es mir besser. Jeden Tag ein bisschen mehr. Und ich weiß jetzt wieder, wie das ist, wie es sich anfühlt, wirklich glücklich zu sein.
Überrascht
in diesem Sinne, viel Glück, euch allen
Grüße eorie
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Gaby



Anmeldedatum: 10.12.2004
Beiträge: 128
Wohnort: Odenthal bei Köln, studiere in Kassel

BeitragVerfasst am: 05.08.2005, 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

Die Erfahrung hab ich auch gemacht. Es muss einem so schlecht gehen, dass man merkt, dass es so nicht mehr weiter geht. Wenn man noch ohne fremde Hilfe klarkommt, dann wird man auch keine Therapie so ernst nehmen..
Ich war im letzten Semester bei einem Therapeuten von der "psychosozialen Beratungsstelle" an der Uni. Bin ein paarmal dagewesen und es hat mir wahnsinnig viel gebracht. Er hat mich auf den richtigen Weg gebracht und jetzt kann ich alleine weitergehen. Ich kann wieder unbeschwert glücklich sein. Es ist ein schönes Gefühl Smilie Auch zu wissen, dass Probleme zu bewältigen sind. Sonst hatte ich immer Angst vor jedem neuen Problem, es könne mich wieder in ein tiefes Loch reißen. Jetzt weiß ich, dass es nicht mehr so ist und dass man aus jedem noch so tiefen Loch auch wieder rauskommt. Man muss nur manchmal eine helfende Hand annehmen....
_________________
Ich habe meinen Vater vor 14 Jahren an Krebs verloren. Ich war 6 Jahre alt.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden AIM-Name MSN Messenger
desiree



Anmeldedatum: 23.03.2004
Beiträge: 662
Wohnort: Tief im Westen

BeitragVerfasst am: 05.08.2005, 15:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hi zusammen,
ich habe ja auch mal eine Therapie gemacht die aber von mir aus abgebrochen und komischer Weise als mein Vater starb da wollte ich nicht hingehen! Ich habe gedacht das schaffe ich schon selbst war dann einmal hin und seitdem nie wieder....es ist wahnsinn ich bin zwischendurch auf verzweifelt gewesen und habe gesagt warum gehst du nicht hin? Aber mein Kopf hat mir immer gesagt das schaffst du allein und auch wenn es ein harter Kampf war ich habe es geschafft. Zu 95% kann ich wieder so leben,wie früher und manchmal kommen die 5% einfach hoch und ich heule den ganzen Tag ( siehe Beitrag heute ist ein trauriger Tag)! Ich habe es durch meinen Freund,meine Mama ihren neuen Partner und natürlcih elternlos.de so weit gebracht! Bin sehr stolz auf mich!!!
Ich drück dich Gaby!
_________________
Ich bin am 09.06.2003 Halbwaise geworden,mein Vater starb an Magenkrebs.01.10.05 ist Cleo( 3,5),24.12.05 ist César(4,5),25.12.05 ist Lady(1),13.03.08 ist Flecki ( 2,8 ),19.07.2009 ist Tammy(3,5)gestorben.Im Himmel wieder vereint.Ich liebe euch alle sechs!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Gast






BeitragVerfasst am: 09.08.2005, 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

hi, also ich war anch dem suizid meines vaters fast 3 jahre in therapie, im nachhinein es war super! ohne die therapie hätte ich es nicht geschafft, ich fing an mit bulemie und ritzen und hatte extreme stimmungsschwankungen. ich kann es jedem nur empfehlen, wenigstens mal eine probestunde und ausprobieren wie es so ist....
gruß maris Cool
Nach oben
Gast






BeitragVerfasst am: 09.08.2005, 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

hi, also ich war anch dem suizid meines vaters fast 3 jahre in therapie, im nachhinein es war super! ohne die therapie hätte ich es nicht geschafft, ich fing an mit bulemie und ritzen und hatte extreme stimmungsschwankungen. ich kann es jedem nur empfehlen, wenigstens mal eine probestunde und ausprobieren wie es so ist....
gruß maris Cool
Nach oben
Gast






BeitragVerfasst am: 24.08.2005, 14:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

also ich würde sehr gerne eine Therapie machen, weiß aber irgendwie gar nicht, wie ich das am besten anstellen soll.
Die Therapie möchte ich machen, weil ich immer noch schlecht träume und manchmal gar nicht einschlafen kann, außerdem kriege ich tagsüber manchmal so Weinkrämpfe, was sich im Job echt ungünstig macht, weil ich dann mindestens immer eine halbe Stunde in der Toilette festsitze.

Das Problem ist aber, dass ich aus Mecklenburg komme, ich wüsste echt nicht, wo es hier so Trauergruppen (möglicherweise mit therapeutischer Begleitung) oder auch andere Anlaufstellen gäbe.

Kann man eigentlich wegen sowas auch seinen Hausarzt ansprechen??? Ich möchte logischerweise lieber eine Therapie, für die meine Krankenkasse zahlt... Woher weiß man, ob der Therapeut dann gut ist? Wie schnell kann der einem helfen?

Viele Grüße, Anne
Nach oben
Gaby



Anmeldedatum: 10.12.2004
Beiträge: 128
Wohnort: Odenthal bei Köln, studiere in Kassel

BeitragVerfasst am: 24.08.2005, 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

Du musst sowieso erst zu deinem Hausarzt, da du von ihm eine Überweisung bekommst. Du kannst bei verschiedenen Therapeuten "Probestunden" machen, wie das genau mit der Kasse dann aussieht, musst du mal den Arzt fragen, da ich nicht weiß, ob du im Quartal mehrere Überweisungen kriegen kannst....
Diese Probestunden (ich glaub, das heißt Erstgespräch oder so) sind völlig unverbindlich. Danach kannst du dann entscheiden, ob der Therapeut wohl was für dich ist oder nicht.
Es gibt Therapiearten, die von der Kasse übernommen werden, andere nicht. Lass dich da am besten direkt vom Therapeuten informieren!!
Wie lange es dauert kommt ganz auf dich an. Wenn du wirklich bereit dazu bist, dann kann es auch schneller gehen. Ich habe nur ein paar Sitzungen gebraucht und schon ging es mir besser, weil ich auf den richtigen Weg geführt wurde, den dann auch gegangen bin. Ich hab mich ganz drauf eingelassen. Aber ich denke, da war ich auch ne Ausnahme, also, dass das soo kurz gedauert hat. Man darf halt keine Wunder erwarten....
Ich kann dir heute nur wirklich den Tipp geben: Pack es an!!! Such dir einen Therapeuten und lass dich drauf ein!! Es ist soo ein schönes Gefühl, wenn man wieder normal leben kann!!!! Und lass dich nicht entmutigen, wenn du an blöde Therapeuten gerätst.....
Wünsche dir viel Kraft auf dem Weg!!!
Gabi
_________________
Ich habe meinen Vater vor 14 Jahren an Krebs verloren. Ich war 6 Jahre alt.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden AIM-Name MSN Messenger
hannah



Anmeldedatum: 21.02.2005
Beiträge: 128
Wohnort: Leipzig

BeitragVerfasst am: 24.08.2005, 17:28    Titel: Antworten mit Zitat

hallo anne,
auf der internetseite www.psychotherapiesuche.de kannst du therapeuten in deiner nähe suchen und findest auch sonst allerlei nützliche hinweise. du kannst dir aber auch von deiner krankenkasse eine liste mit den kassenärztlich zugelassenen therapeuten schicken lassen. generell werden bislang nur verhaltenstherapeutische, tiefenpsychologische und psychoanalytische therapien von den kassen übernommen, darauf solltest du bei der wahl deines therapeuten achten. ich würde dir zu einem psychologischen psychotherapeuten raten, also einem dipl.-psychologen, der zusätzlich eine psychotherapeutische ausbildung hat.
letztlich findet man einen guten therapeuten genauso, wie einen guten arzt oder ganz platt gesagt, einen guten friseur. einfach durch probieren. vor beginn einer therapie gibt es - wie gaby schon gesagt hat - probatorische sitzungen, in denen die diagnostik gemacht wird etc. und meist merkt dabei schon, ob die chemie (von beiden seiten) stimmt. das ist auch ganz wichtig, schließlich musst du dich bei deinem gegenüber gut aufgehoben fühlen.
also hab mut und geh die sache an, denn du kannst nur gewinnen. und denk daran, dass die meisten therapeuten lange wartelisten haben und es durchaus sein kann, dass du einige wochen/monate auf einen termin warten musst.

der erfolg der therapie hängt vor allem von dir ab. der therapeut ist nur eine unterstützung - die arbeit musst du selber tun (und das kann manchmal sehr anstrengend sein). aber es ist auch eine große chance - nämlich, dass es dir wieder besser geht. und es ist auch eine chance, ganz viel über sich selbst zu lernen, sich auseinanderzusetzen mit sich und dem eigenen leben. ich denke, deshalb lohnt sich dieses "wagnis".

viel glück!
hannah
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
babsy_otaku



Anmeldedatum: 29.10.2005
Beiträge: 14
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 04.12.2005, 19:57    Titel: Antworten mit Zitat

ich würde gerne mal eine familien therapie machne mit meinem onkel und meiner schwester. meine schwetser macht schon eine für sich aber ich habe keine lust das mir eine therapeutin erzählt wie toll ich bin und wie schlecht die anderen sind (so wie meine schwester es mir mal erzählt hat) ich habe in dr sache trauer und elternverlost eigentlich ein dickes wörtchen mit ihr zu reden weil sie einfach egoistishc ist und das auch noch von mir behauptet.

denn zu ihrer therapeuten kann ich ja nicht hin weil ich ihre schwester bin in hamburg sind alle irgendwie ausgebucht das kostet viel kraft und zeitaufwand für mich alleine schon eine zu suchen und zu finden am besten ist man wochenlang auf so einer warteliste.

gibt es denn keine selsthilfegruppe zu dem thema denn das würde mir glaube ich eher helfen
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elternlos-Forum Foren-Übersicht -> Beratungsstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Seite 1 von 2

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de