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Papa

 
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Mechellye
Gast





BeitragVerfasst am: 29.05.2015, 22:51    Titel: Papa Antworten mit Zitat

Papa musste gehen

Zuletzt bearbeitet von Mechellye am 17.04.2017, 19:29, insgesamt 2-mal bearbeitet
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herbsttulpe



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Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 30.05.2015, 21:56    Titel: Re: Papa musste gehen Antworten mit Zitat

Hallo Mechellye

Ich (26jährig) habe vor einem halben Jahr auch einen Elternteil (bei mir wars die Mutter) verloren.

Mechellye hat Folgendes geschrieben:
Ich habe den Schritt nun doch vor einer Woche ca. machen können (meine Psychologin hat mich dazu bekommen).

Was meinst du damit? Was kann ich mir darunter vorstellen? Bist du vor einer Woche zum 1. Mal zu einer Psychologin oder konntest du bspw. das erste Mal reden/weinen (vor ihr)?

Auch ich fühle mich manchmal überrannt von der Trauer, vor allem abends, wenn ich alleine bei mir zuhause bin. Ich fühle mich jeweils sehr schwach und dieser Schmerz ist immer noch genau gleich gross wie vor einem halben Jahr, habe ich das Gefühl.

Ich denke, wichtig ist, dass man versucht die Trauer zuzulassen, auch wenn es noch so "anstrengend" ist. Aber wenn man es in sich reinfrisst, bricht es früher oder später doch aus einem heraus...Doch welcher Weg am besten ist, sich mit der Trauer zu befassen, ist sehr individuell, meiner Meinung nach. Mir helfen z.B. Gespräche mit meiner Familie, Freunden (auch mit denenigen von meiner Mutter!) und einer Trauerbegleiterin. Von Zeit zu Zeit nehme ich mir bewusst einen Abend frei, um meine Gedanken und Gefühle in einem Notizbuch festzuhalten. Dass ich mich nicht non-stopp mit all dem beschäftige, dafür sorgen hauptsächlich mein Job (auch wenn dieser mich paradoxerweise eigentlich tagtäglich an meine Mutter erinnern könnte) und gute Erlebnisse mit meinen Freunden. Zudem habe ich gute Erfahrungen mit einem Johanniskraut-Präparat gemacht.

Schreibst du Tagebuch? Hast du ein Umfeld (Familie, Freunde), dem du dich anvertrauen kannst, wenn du magst?

Liebe Grüsse
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Mechellye
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BeitragVerfasst am: 01.06.2015, 20:18    Titel: Antworten mit Zitat

Papa musste gehen

Zuletzt bearbeitet von Mechellye am 17.04.2017, 19:29, insgesamt 2-mal bearbeitet
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herbsttulpe



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BeitragVerfasst am: 14.06.2015, 17:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Mechellye

Achso, ja jetzt verstehe ich, was du gemeint hast.
Bei mir war es anders...ich habe die Trauer anfangs sehr schnell zugelassen, mittlerweile muss ich mich eher "überwinden", sie zuzulassen, da ich genau weiss, wie weh es tut und wie viel Energie es mir raubt.
Als ich das letzte Mal bei der Therapie war, haben wir über meine Familie (nicht nur über meine Mutter, sondern alle) gesprochen. Ganz zum Schluss merkte ich, wie mir Tränen in die Augen gestiegen sind. Ich wollte sie nicht richtig hochkommen lassen, aber alles dagegen ankämpfen hat schlussendlich nichts gebracht...

Mit meinen Freundinnen, welche ich regelmässig sehe, rede ich mittlerweile auch nicht mehr gross darüber. Aber wenn ich jemanden sehe, den ich schon längere Zeit nicht mehr getroffen habe und diese Person mich dann fragt, wie es mir geht, spreche ich halt doch darüber...irgendwie getraue ich mich nicht zu sagen, es geht mir gut, wenn es eigentlich gar nicht so ist.

Vielleicht ist reden für dich auch nicht die beste Form, um zu verarbeiten bzw. die Trauer zuzulassen? Vielleicht würde dir eher etwas kreatives (malen, musizieren) helfen? Wie bereits erwähnt, es gibt verschiedene Wege/Formen und ich denke, du solltest dich auch nicht unter Druck setzen oder so, unbedingt jetzt darüber zu sprechen (womöglich mit mehreren Leuten). Wenn dir deine Psychologin gut tut, ist dies doch immerhin etwas!

Ich spreche von meiner Therapeutin als Trauerbegleiterin, da sie die psychologische Ausbildung nicht an einer Uni absolviert hat und somit nicht "offiziell" bzw. anerkannte Psychologin ist. Es geht aber in Richtung Psychologin. Sie leitet einen Trauertreff, aber da war ich noch nie...

Das Johanniskraut-Präparat hilft mir, auch wieder positive Gefühle zu spüren. Monatelang (auch schon vor dem Tod meiner Mutter) habe ich gar nichts gefühlt. Oder wenn, dann nur negatives (Traurigkeit, Wut). In Situationen, wo ich wusste, dass ich mich eigentlich gut fühlen müsste, war einfach nichts. Dank dem Johanniskraut kann ich mich nun doch zum Teil wieder an Dingen/Momenten erfreuen und mich gut fühlen. Es unterdrückt die negative Gefühle nicht komplett, aber das ist okay so. Ich bin allerdings momentan grad dran, wieder damit aufzuhören, da man während der Einnahme sonnenempfindlicher ist und dies grad jetzt während des Sommers irgendwie nicht so praktisch ist. Mal schauen, ob es geht ohne und ansonsten beginne ich halt wieder.
Falls du es auch nehmen möchtest, sprich aber unbedingt mit einem Arzt darüber! Man muss vor allem aufpassen, wenn man noch andere Medikamente nimmt.

Liebe Grüsse
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Mechellye
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BeitragVerfasst am: 15.06.2015, 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

Papa musste gehen

Zuletzt bearbeitet von Mechellye am 17.04.2017, 19:29, insgesamt 2-mal bearbeitet
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herbsttulpe



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BeitragVerfasst am: 16.06.2015, 20:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mechellye

Ja das stimmt, es tut gut, bei der Therapie der Trauer freien Lauf zu lassen. Da bin ich sicher, dass das Gegenüber nicht plötzlich auch Gefühlsausbrüche hat...und meist kann mir die Therapeutin dann auch helfen, wieder einigermassen aus dem "Zusammenbruch" heraus zu kommen. Wenn man es zuhause oder sonst wo hat, fehlt das halt meistens.
Hmm mit meiner Familie kann ich nur bedingt über meine Gefühle sprechen. Es ist viel eher so, dass wir über irgendetwas sprechen und dann Erinnerungen oder so hochkommen und wir dann weinen müssen. Gerade mit meinem Vater vermeide ich es (leider) ziemlich, irgendetwas in die Richtung zu sagen/fragen, da er jedesmal so bitterlich weint, dass es mir noch viel mehr das Herz zerreisst. Er leidet von uns allen vermutlich am meisten... mit meinen Brüdern (habe 2, welche älter sind als ich) ist es auch unterschiedlich: mit dem einen habe ich schon darüber gesprochen, mit dem anderen gar nicht (er hat irgendwie eine andere Sichtweise/Umgang mit dem ganzen, habe ich das Gefühl). Mit jemanden, wo ich merkwürdigerweise auch gar nicht (oder fast gar nicht) darüber sprechen konnte, war mein (mittlerweile Ex-)Freund. Irgendwie ging es einfach nicht. Etwa einen Monat nach dem Tod meiner Mutter habe ich mich dann (nach fast 7 Jahren Beziehung) von ihm getrennt (nicht nur deshalb, aber es hat ziemlich zur Trennung beigetragen).
Gib dir Zeit zu allem! Wenn du das Bedürfnis hast, (wieder) Lieder zu schreiben, dann wirst du es ganz von alleine machen, denke ich. Und wenn es momentan nicht passt, ist das auch gut.
Hmm ich weiss nicht so recht, ob ich mal zum Trauertreff gehen möchte. Ich habe momentan sonst noch relativ viel um die Ohren in der Freizeit (ich taste mich gerade wieder gaaanz langsam heran, Hobbys aufzunehmen) und wenn ich mal nichts habe, bin ich auch froh einfach zuhause zu sein. Aber vielleicht frage ich sie mal, wie das dort überhaupt so abläuft und was für Leute dort so sind.

Ja probieren kannst du das Johanniskraut-Präparat sicher (nach Rücksprache mit dem Doc). Der Vorteil ist halt auch, dass es pflanzlich ist und daher nicht so starke Wirkung hat wie "richtige" Antidepressiva (und man daher auch keine Probleme haben sollte beim absetzen). Ich war übrigens vor der ganzen Geschichte auch jahrelang sehr glücklich. Bin quasi von ziemlich weit oben ganz nach unten gefallen mit dieser Geschichte...und ich weiss noch zu gut, wie ich mich gefühlt habe, als die Welt noch in Ordnung war. Es ist hart, daran zurück zu denken, gerade mit dem Wissen, dass es vermutlich sehr sehr lange dauern wird, bis ich wieder annährend so glücklich sein werde.

Momentan geht es mir relativ gut. Auf der Arbeit läuft es grad ziemlich gut. Ich werde im Moment in einem neuen Gebiet eingearbeitet. Eigentlich hätte dies schon Anfang Jahr gemacht werden sollen, da packte ich es aber nicht. Nun haben wir nochmals einen Versuch gestartet und jetzt klappt es sehr gut. Das hilft mir gerade ungemein, da ich mich Anfang Jahr echt ein bisschen wie eine "Versagerin" gefühlt habe (auch wenn alle von meiner Situation wussten und ich ja nix dafür konnte).
Und bei dir so? Wie häufig gehst du eigentlich zu deiner Therapeutin?

Ich wohne in der Schweiz, also vermutlich ein ganzes Stück weg von dir?!

Ahja, was ich dir auch noch erzählen wollte (vielleicht geht es dir ähnlich). manchmal versinnbildliche ich mir meine Situation: es kommt mir vor, als hätte ich mir irgendwo am Körper eine riesige, sehr tiefe Schnittwunde geholt. Die Wunde ist nun zwar mit einer Kruste überwachsen, gaaaaaanz langsam beginnt die Vernarbung, aber es ist immernoch ein dicker Verband drum herum. Manchmal stosse ich mich unabsichtlich und überraschend an der Wunde (damit meine ich Situationen, wo ich plötzlich an meine Mutter erinnert werde oder so) und dann schmerzt es extrem fest. Oder manchmal getraue ich mich, den Verband wegzunehmen und die Wunde bewusst anzuschauen (damit meine ich die Situationen, wo ich mich bewusst der Trauer zuwende). So oder so wird aber an der Stelle der Wunde eine grosse Narbe bleiben, die mich ein Leben lang begleiten (und wahrscheinlich auch noch sehr oft schmerzen) wird.

Wünsche dir eine gute restliche Woche!

Liebe Grüsse
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Mechellye
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BeitragVerfasst am: 21.06.2015, 14:51    Titel: Antworten mit Zitat

Papa musste gehen

Zuletzt bearbeitet von Mechellye am 17.04.2017, 19:29, insgesamt 2-mal bearbeitet
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herbsttulpe



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BeitragVerfasst am: 14.07.2015, 23:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo liebe Mechellye

Entschuldigung dass ich so lange nichts habe hören lassen von mir. Aber bei diesem schönem Wetter bin ich nicht so oft am PC. Meine Mutter würde dieses Wetter lieben...manchmal bedauere ich es, dass sie es nicht mehr erlebt. Und dann wiederum denke ich, dass da, wo sie jetzt ist, es trotzdem auch mitbekommt. Habe sowieso das Gefühl, dass sie uns noch sieht und mitkriegt, was bei uns alles so läuft. Manchmal "spreche" ich in Gedanken auch mit ihr und weiss genau, was sie in welchen Situationen sagen oder machen würde. Hast du das auch? Also das du denkst, dass dein Papa unser Machen/Leben doch noch mitkriegt? Und sprichst du auch mit ihm?
Zudem hatte ich vor ca. 2 Wochen eine schlimme Krise, während welcher sehr viele alte Gefühle wieder hochgekommen sind...ich musste mich da zuerst wieder aufrappeln.
Wie geht es dir unterdessen?

Hmm es ist selten, dass die ganze Familie zusammen weint. Anfang des Jahres kam es relativ häufig vor, nun sind es aber meistens "Einzelpersonen". Es macht aber im Prinzip keinen grossen Unterschied, wie ich mich dann fühle: überfordert, sehr sehr schwach und es ist für mich sehr schlimm zu sehen/fühlen, dass es Menschen, die mir so nahe sind, auch so schlecht geht. Ich schaffe es in diesen Momenten selten, dass ich die anderen aufmuntern kann. Hut ab also, dass das bei dir und deiner Schwester offensichtlich klappt! Wohnst du also noch zuhause bei deiner Mutter?

Nein, mein Exfreund und ich konnten auch nicht wirklich über all die Sachen und Gefühle reden. Es war wirklich komisch...wir haben uns in der letzten Zeit als wir noch zusammen waren übrigens auch nicht mehr viel gesehen. Wir hatten eine relativ lange, gute Zeit miteinander, aber die Trennung war die richtige Entscheidung, ja. So hart es klingen mag, aber ich glaube, es würde mir heute nicht so "gut" gehen, wenn ich noch mit ihm zusammen wäre. Klar gab es Momente, in denen ich die Entscheidung hinterfragt habe und in denen ich jemanden an meiner Seite wünsche, aber insgesamt ist die Situation okay so wie sie ist.

Musik war mir schon als Kind wichtig und ist es mir momentan auch gerade wieder sehr. Das merkt man auch an meinen Hobbys. Winken Ich gehe super gerne an Konzerte (oder jetzt im Sommer an Openairs/Festivals) oder - was ich kürzlich "wiederentdeckt" habe - tanzen/Party machen. Mittlerweile spiele ich zwischendurch auch wieder bei einer Steelband mit, wo ich früher schon mal ne Weile lang mitgemacht habe, aber irgendwann dann damit aufgehört habe wegen meiner Ausbildung. Ansonsten mache ich seit ca. 2 Monaten regelmässig Yoga. Das tut mir auch sehr sehr gut, sowohl körperlich als auch psychisch. Dann gibt es noch andere Dinge, die ich zwischendurch mache wie z.B. joggen, schwimmen, im Winter Skifahren, reisen und natürlich mich mit Freunden treffen.

Übrigens glaube ich schon, dass ich wieder "richtig" glücklich werden kann. Es braucht allerdings Zeit. Und natürlich wird immer irgendwo ein Stück fehlen...und es wird immer möglich sein, dass es mir plötzlich wieder sehr schlecht geht.

Naja, Baden Württemberg ist ja nicht Schleswig Holstein. Sehr glücklich Also ich meine damit, dass es mit einem Treffen vielleicht irgendwann doch klappen könnte. Ich habe eine Bekannte in Stuttgart, die ich schon lange wieder einmal besuchen möchte. Mit der Bahn brauche ich knapp 4h bis dorthin, ist also keine grosse Sache (am Sonntag bin ich innerhalb der Schweiz 6h gefahren am selben Tag Winken).

Kürzlich hatte ich übrigens auch ein gesundheitliches Problem (Taubheitsgefühle in den Füssen), dass sich bisher niemand erklären konnte. Ich vermute, dass es bei mir auch irgend einen Zusammenhang gab mit der Psyche...

War der Tod deines Vaters eigentlich der erste Todesfall bei euch in der Familie? Oder hattest du vorher schonmal "Kontakt" mit der Thematik (vielleicht auch durch einen nahestehenden Bekannten oder ein Haustier oder so)?

Liebe Grüsse
Herbsttulpe


Zuletzt bearbeitet von herbsttulpe am 16.08.2015, 17:26, insgesamt einmal bearbeitet
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Mechellye
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BeitragVerfasst am: 26.07.2015, 13:46    Titel: Antworten mit Zitat

Papa musste gehen

Zuletzt bearbeitet von Mechellye am 17.04.2017, 19:29, insgesamt 4-mal bearbeitet
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herbsttulpe



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BeitragVerfasst am: 16.08.2015, 17:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo liebe Mechellye

Ich kann mir gut vorstellen, dass es sich im Urlaub komisch anfühlt, gerade wenn du sonst jedes Jahr mit deinem Vater weg warst. Ich hoffe, du konntest die Tage trotzdem einigermassen geniessen? Kreta ist schön, ich war da auch schon 2mal mit meinen Eltern.
Es freut mich, dass sich zwischen dir und deinem besten Freund eine Beziehung am aufbauen ist. Sehr glücklich Das liest sich sehr schön! Ich wünsche dir, dass es weiterhin gut läuft und dir diese Kraft gibt, die du benötigst. In letzter Zeit habe ich vermehrt bemerkt, dass ich noch nicht wieder bereit wäre für eine neue Beziehung. Zu viel habe ich noch nicht verarbeitet (sei es wegen meiner Mutter aber auch wegen der Trennung von meinem Exfreund).
Hmm wenn du noch daheim wohnst, war der Tod deines Vaters aber vermutlich fast eine genau so grosse Umstellung für dich wie es für deine Mutter war? Ich wohne seit ca. 7 Jahren nicht mehr zuhause, daher war es für mich sowieso normal, meine Mutter nicht mehr jeden Tag zu sehen... Aber an den Wochenenden war ich trotzdem immer bei meinen Eltern und da fehlt sie nun halt schon sehr. Weinen
In einer Steelband spielt man mit Steeldrums. Das sind so Ölfässer/Blechfässer, mit welchen man karibisch-klingende Musik spielt. Ansonsten mal googeln, da findest du Bilder dazu. Winken Hatten gerade heute einen Auftritt an einem runden Geburtstag eines unserer Mitglieder. War schön, aber irgendwie auch speziell, da meine Mutter die Jubilarin auch gut kannte (sie haben zusammen gearbeitet).

Bei mir war der Tod meiner Ma der zweite Todesfall in der Familie. Ihr Vater (mein Grossvater) ist vor 13 Jahren gestorben. Sonst hatte ich keine "Erfahrungen" diesbezüglich (jedenfalls nicht von engen Bezugspersonen). Knapp 2 Monate nachdem meine Mutter gestorben ist, mussten wir aber meine Grossmutter väterlichseits auch für immer verabschieden. Und 3 Wochen danach folgte ihr Mann (mein Grossvater) ihr... Traurig Klar, meine Grosseltern waren schon sehr alt, aber es war schon sehr hart, 3 Beerdigungen innerhalb dieser kurzen Zeit. Kürzlich stand es um die Mama von meiner Mutter auch sehr sehr schlecht, da ist alles wieder hochgekommen bei mir (darum ging es mir so mies). Mittlerweile hat sie sich aber zur Überraschung von allen wieder recht gut erholt.

Hast du in der Zwischenzeit mal das Johanniskraut ausprobiert? Ich merke unterdessen, dass ich es nicht mehr nehme. Wahrscheinlich warte ich noch etwas und beginne dann wieder.

Ein Treffen müssten wir einfach früh genug planen. Ich habe immer so viel los an den Wochenenden... manchmal fast zu viel. Ich sollte mich wieder etwas "bremsen", habe in der letzten Zeit gemerkt, dass ich wieder etwas zu viel unternehme und nicht mehr so Zeit habe für mich. Und das tut mir nicht gut. Vielleicht schaffen wir es nächsten Frühling oder so?

Liebe Grüsse
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