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Will mich mal vorstellen...

 
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Manu



Anmeldedatum: 27.04.2014
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 27.04.2014, 19:12    Titel: Will mich mal vorstellen... Antworten mit Zitat

Hallo liebe Forengemeinde.

ich möchte mich kurz mal vorstellen und freue mich sehr, dass ich dieses Forum gefunden habe. Ich bin auch in einem anderen Forum unterwegs, da ich psychisch krank bin. Bitte versteht mich nicht falsch. Meine Worte lesen sich so trocken, da ich, jetzt 27 Jahre alt, mehr oder weniger gezeichnet bin von meiner psychotischen Erkrankung und mein Schmerz einfach noch so tief sitzt.

Also, bin in Brandenburg aufgewachsen in einem kleinen Dorf. Musste leider schon als kleiner Junge und über all die Jahre mit ansehen, wie mein Vater seiner Depression verfällt. Seine Eltern sind ebenfalls sehr früh verstorben. Sein Vater starn an Magenkrebs und seine Mutter suizidierte sich kurze Zeit später. Er war glaube ich 25 als das geschah.

Mein Vater war Förster und brachte mir viel über die Natur bei. Ich war so ein richtiger Naturbursche. Aber diese schönen Momente waren leider immer wieder gesäht von Suiziddrohungen und Handlungen. Ich machte mir damals schon unheimliche Sorgen. Natürlich auch meine Mutter und meine Schwester, die 2,5 Jahre älter ist als ich.

Dann, als ich glaube ich 12 oder 13 war bekam meine Mutter Krebs und verstarb leider auch nach mehreren OPs und Bestrahlung/Chemo bei uns zu Hause.

Zu diesem Zeitpunkt wurde ich gerade 16 und fing ein halbes jahr später nach dem Realschulabschluss eine Ausbildung an in der ich auch recht gut war.
Etwa ein halbes Jahr später begann ich jedoch zu kiffen um irgendwie mit meiner Trauer klar zu kommen, da mein Vater wie gesagt nicht die Kraft hatte mich zu trösten und selbst daran zerbrach.

Dann wurde ich psychotisch und war lange zeit in der Jugendpsychiatrie. Die Sorge um meinen Vater und das Kiffen zusammen mit meiner Sensibilität waren too much.

Als ich dann entlassen wurde lernte mein Vater eine neue Frau kennen mit der ich nicht so gut zurecht kam. Sie haben sich beider später auch getrennt und meine Vater beging dann schlussendlich doch Suizid als ich 18 wurde. Seitdem habe ich eine Odyssee von Therapiesttionen hinter mich gebracht und vor 2 Jahren in einer Stadt im Norden eine Ausbildung zu Ende gebracht. Ich muss aber wahrscheinlich noch lange Medikamente nehmen und werde auch noch ambulant betreut. ich strebe auch noch ein ambulante Psychotherapie an mit dem Ziel iregendwann mal
ohne Medikamente auszukommen. Meine Schwester hat mitlerweile ein Kind und 2 Studiengänge abgeschlossen. ich bin wirklich solz auf sie und wir geben uns auch gegenseitig halt.

Mann, das wühlt mich ganzschön auf...

Ich wünsche euch allen viel Kraft und macht euch verständlich, wenn es euch nicht gut geht und ihr Halt sucht...


Manu
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