Elternlos-Forum
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waise mit 16
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eorie
Gast





BeitragVerfasst am: 21.12.2004, 19:43    Titel: waise mit 16 Antworten mit Zitat

Waise mit 16



Auf der Suche nach Menschen mit ähnlichen Erfahrungen, habe ich mich letztes Jahr daran gemacht die Google- Such- Maschine zu befragen. Erst einmal hab ich mich – und das tut mir fast leid, weil ich niemanden seine Trauer absprechen möchte – geärgert. Sobald ich Begriffe, wie „Krebs“, „Kinder“, „Eltern“ und „verstorben“ eingab, wurden Seiten aufgerufen, die Eltern Unterstützung bei der Trauerarbeit um ihre Kinder anbieten. Nirgendwo war die Rede davon, dass Kinder auch trauern. Vielleicht weil es ja auch nur natürlich ist, wenn Eltern vor ihren Kindern sterben. Natürlich. Das habe ich oft gehört und es klingt wie eine Beschwichtigung. Es ist doch ganz natürlich, dass man seine Eltern überlebt.

Dann bin ich auf den Krebs-Kompass gestoßen und erst heute, als ich mal wieder dort vorbeischaute, fand ich den Link zu elternlos.de. Jetzt kostet es mich wahnsinnige Überwindung hier einen Beitrag zu schreiben, obwohl ich schon lange nach genau so einem Forum gesucht habe. Aber ich spüre in solchen Momenten, wie traurig und auch wütend, ja richtig zornig ich immer noch bin.
Meine Mutter ist im Alter von 42 Jahren nach zwei Jahren Kampf gegen den Krebs gestorben. Damals war ich 12 Jahre alt und mein Vater kam drei Jahre später in die Küche und teilte meinem älteren Bruder und mir lapidar mit, dass wir wohl kein Glück mit unseren Eltern hätten. Er starb ein halbes Jahr später ebenfalls an Krebs. Ein paar Monate darauf empfahl man mir den Besuch eines Internats, weil meine schulischen Leistungen ab, dafür die Fehlzeiten zunahmen. Viele Verwandte und Bekannte gingen davon aus, es würde sich schon jemand um uns kümmern und so blieben mein Bruder und ich mit unserer Wut, Angst und Trauer weitgehend allein. Auch unser Verhältnis zueinander war eher schlecht und ich sehr froh dieser Umgebung entfliehen zu können.
Die Kinder und Jugendlichen besuchten hauptsächlich aufgrund von familiären und schulischen Schwierigkeiten das Internat. Ich fand dort Freunde, einen echten Familienersatz und pflege noch heute den Kontakt.

Heute bin ich mittlerweile 25 Jahre alt. Meine Eltern also seit 9 bzw.12 Jahren tot.
Und trotzdem:

Ich fühle mich oft gefangen in meinem Schmerz. Verabscheue einerseits dieses selbstmitleidige Gefühl, dass mich keiner versteht und glaube andererseits daran, dass dem eben so ist. Dass keiner wirklich versteht was in mir vorgeht. Ist doch auch schon so lange her, das Leben geht weiter, jetzt reiß dich gefälligst mal zusammen, bla, bla, bla…

Oft hat es mir ein abscheuliches Vergnügen bereitet Leuten vor den Kopf zu stoßen, wenn sie mich nach meinen Eltern fragten. Die ungläubige Frage dann: „Was? Beide gestorben?“ Oder das obligatorische: „Hast du denn noch Geschwister?“ Als ob das etwas ändern, etwas besser machen würde. Na, dann hast du ja wenigstens jemanden gehabt. Ja, richtig. Eine Seele, die sich genauso verschlossen hatte wie ich. Prima.

Ich wollte immer das Unmögliche: es allen recht machen, die bedingungslose Elternliebe von Freunden einfordern, alles richtig machen, geliebt werden. Nur mit mir selbst wollte ich mich Ewigkeiten nicht beschäftigen. Nicht richtig. Am liebsten jemand anders sein. Ich habe viel über das Leben und Sterben meiner Eltern gesprochen, aber immer distanziert und emotionslos. Und mich dann geärgert wenn man mich als kalt und unnahbar empfand.
Ich weiß oft immer noch nicht was ich fühlen und denken soll, weil ich mein halbes Leben schon damit verbracht habe, für andere irgendwie zu sein. Hauptsache liebenswert. Vor kurzem wurde ich gefragt, was ich will, und das war das Schlimmste. Immer wenn ich mir diese Frage stelle, erscheint vor meinem inneren Auge eine weiße Wand. Blank! Nix! Keine Ahnung.


Selbst wenn ich hier sitze, weine und schreibe, frage ich mich, ob ich wirklich um meine Eltern oder mein eigenes Schicksal trauere. „Schuld“ war ein großes Wort in unserer Familie gewesen und „Scham“ ist etwas womit ich noch immer zu kämpfen habe. Gefühle zulassen und sie zu fühlen, nicht zu denken. Frei nach dem Motto, was soll ich denn heute mal wieder fühlen? Oder: Wie, ich habe kein Problem? Ach, dann mach ich mir schnell eines!

Es ist heute das erste Mal, dass ich mir und anderen eingestehe, nicht nur traurig zu sein, sondern eine enorme Aggression zu verspüren und das nach so langer Zeit. Ich wüsste gern wie andere damit umgehen und ob sie überhaupt so oder ähnlich empfinden.

Liebe Grüße

eorie
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Gast






BeitragVerfasst am: 22.12.2004, 00:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo du,

"Waise mit 16".
Das kann ich glatt toppen. Als meine Mutter starb, war ich 9. Mein Vater starb, als ich 15 war.
Sorry, für die Ironie, aber auch das passt-finde ich- zu der von die beschriebenen Aggression.

Klar, Trauer über den Tod der Eltern, das ist normal. Aber diese unglaubliche Wut, Aggression, ja fast Hass, auf alles, auch auf sich selbst, das ist mir sehr gut bekannt.
Auf den Tod anderer Menschen, auf die Trauer ihrer Angehörigen reagiere ich kalt und verächtlich. Pahh, was wissen die denn schon
Anfangs habe ich mit dem Mitleid der Aussenstehenden gespielt. Nicht, dass ich im Mittelpunkt stehen wollte. Aber in meiner Wut auf alles sah ich mich gerechtfertigt, die Hilflosigkeit anderer auszunutzen.

Denn hilflos sind sie. Auch heute noch.
"Deine Eltern sind bestimmt stolz auf dich, dass du das Studium geschafft hast!"-"Sorry, aber meine Eltern sind tot."-"Oh, das tut mir leid...blablabla..."
Und ich sehe, wie es im Hinterkopf arbeitet....`Mensch, die hat es soooo schwer gehabt und trotzdem kriegt sie alles auf die Reihe`.
Ich provoziere solche Gespräche sogar manchmal. Nur um zu sehen, wie der Gegenüber reagiert. Nur um zu sehen, wie er da wieder rauskommt

...Tja, der Schein trügt übrigens. Habe von Adipositas über Magersucht bis hin Bulemie alles durch.

Prima, eine Waise, die trotz der Vergangenheit alles im Griff hat, ja? Leider, nein!

Aggressiv
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*angélique,_+
Gast





BeitragVerfasst am: 22.12.2004, 20:12    Titel: genauso und doch... Antworten mit Zitat

Hallo,

schade, dass es nur geschrieben steht. schade, dass ich diese Aussagen, nicht gerade neben mir gehört habe.

ja ich denke ich verstehe genau was in dir vorgeht. mir gehts auch so oder ähnlich oder...

agression und hass habe ich auch und ich glaube man muss auch diesen zulassen? jedenfalls glaube ich, dass das nötig ist.

aber was reden wir im Internet?

gar kein Verhältnis zu eltern und das mit 25, ich bin 26 und hab auch seid n paar mehr jahren gar keins, weil sie weg sind, weil sie mich verlassen haben, weil sie fucking, keine Ahnung... wenn ich doch nur welche hätte und du.

liebe Grüße
*angélique,_+
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*angélique,_+
Gast





BeitragVerfasst am: 22.12.2004, 20:18    Titel: und an den unbekannten Gast Antworten mit Zitat

hallo

wer bist Du dass Du so krass sprechen kannst?

mein Problem ist nun noch ein ganz anderes? ich bin finanziell ruiniert weil ich das "Blutgeld" meines eltern verprasst habe und nun seid zwei Jahren meinen Bezug dazu neu definieren muss.

was macht man mit der Wut im Arbeitsleben? wohin?
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Emma



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BeitragVerfasst am: 22.12.2004, 21:09    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Eorie.

zu behaupten, ich wüsste genau wie du dich fühlst wäre gelogen bzw. anmaßend, aber ich kann dir versichern, dass ich mich in deiner Beschreibung sehr wieder erkenne und viele Dinge ähnlich erlebt habe. Es fühlt sich sehr verwandt an.

Auch mir hat es zeitweilig "Spaß gemacht", Leute mit meinem Schicksal vor den Kopf zu stoßen. Ich wollte ihr hilflosen Reaktionen sehen, um dann stark, emotionslos und gefasst zu reagieren.

Ich habe auch eine Schwester, aber wir beiden sind über unser Schicksal nicht zusammen gewachsen, sondern eher viel isolierter miteinander umgegangen. Auch wir sind keine Einheit geworden, die dem Schicksal strotzt. Wir nähern uns erst jetzt allmählich an. Das ist schön.

Ich spreche auch viel und offen über den Tod meiner Eltern, aber auch das ist distanziert und emotionslos. Oftnmals ist es als würde ich Geschichte es anderen erzählen.

Ich bin auch vielfach um Anpassung bemüht gewesen. Wer ich so wirklich in, weiß ich momentan nicht sicher. Ich bin gerade auf der Scuhe danach. Ein spannendes aber auch anstrengendes Unterfangen.

Auf bald,

Emma
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Schnuffelkatze



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Wohnort: Willich

BeitragVerfasst am: 23.12.2004, 11:10    Titel: Antworten mit Zitat

Ja ich erkenne mich auch wieder.

Mein Vater starb bei einem Unfall als ich 5 Jahre alt war und meine Mutter als ich 17 war an Leukämie.

Ich bin jetzt fast 27 aber ich habe nicht das Gefühl das die Trauer weniger wird. Es gibt immer wieder neue Momente wo mir vor allem meine Mutter fehlt. Sie war wie meine bester Freundin für mich.

Ich habe auch oft das Gefühl das ich so bin wie ich bin nur um anderen zu gefallen und um geliebt zu werden. Und falls es mal nicht der Fall ist bin ich ziemlich verletzt und traurig. Gleichzeitig ärgere ich mich dann über mich und mein weniges Selbstbewußtsein.

Ich drücke euch alle
_________________
Hab immer das Gefühl alleine zu sein und nicht verstanden zu werden.
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eorie
Gast





BeitragVerfasst am: 23.12.2004, 13:46    Titel: Vielen Dank Antworten mit Zitat

Das kann ich glatt toppen. Als meine Mutter starb, war ich 9. Mein Vater starb, als ich 15 war.
Sorry, für die Ironie, aber auch das passt-finde ich- zu der von die beschriebenen Aggression.

Ich liebe Ironie.
Ja, es paßt phantastisch, weil es genau das ist, was sonst keiner "toppen" kann. Und mich noch wütender macht, wenn einer mit aufgesetztem Mitleid oder Gleichgüligkeit reagiert. Kann beides nicht ertragen. Ich weiß, dass es den Mitmenschen gegenüber nicht immer fair ist, aber ich durfte mir auch schon Dinge anhören, wie: "Was willst du denn, dir geht's doch gut", "sei froh, dass du bis 12 eine schöne Kindheit hattest" und "andere Leute leiden unter ihren lebenden Eltern mehr als du unter dem Tod deiner".

Ich bin sehr froh hier etwas geschrieben zu haben.

Ich hatte ein wenig Angst vor der Resonanz: Aber es tut tatsächlich gut, im Hinterkopf nicht den Gedanken zu haben "ach, was wissen die denn schon!"

Ich studiere freie Kunst und beschäftige mich seit ich denken kann mit Themen wie Tod und Autoaggression. Dabei haben es mir Bulimie und Anorexie besonders angetan, obwohl ich selbst nie darunter gelitten habe. Ich glaube meine Aggressionen habe ich auf andere Weise gegen mich selbst gerichtet. Nur nicht so, dass sie sichtbar geworden wären.

Es ist ein seltsamer Mechanismus, dass der Verlust der Eltern zu mangelndem Selbstbewußtsein und destruktivem Verhalten gegen sich selbst führt. Wenn ich mir überlege, wie oft ich mir bisher Knüppel zwischen die Beine geschmissen habe und immer noch nicht in der Lage bin mich über meine Erfolge zu freuen.......

Also, danke für die Ironie
Winken

eorie
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eorie
Gast





BeitragVerfasst am: 23.12.2004, 13:58    Titel: feste feiern Antworten mit Zitat

Auch wir sind keine Einheit geworden, die dem Schicksal strotzt. Wir nähern uns erst jetzt allmählich an. Das ist schön.

Hallo Emma,

ich werde dieses Weihnachten zum erstem Mal mit meinem Bruder "feiern". Wie haben auch erst mit den Jahren zu einem stress- und streitfreien Umgang miteinander gefunden. Puh! "Das Fest der Liebe" ist nie eines gewesen. Ich bilde mir immer ein, dass es dass auch nur sein kann, im Kreise der Familie. Aber es ist doch wahrscheinlicher wie mit anderen Dingen auch: Man will was man nicht haben kann. Und meint nicht zu brauchen ( weiß nicht zu schätzen) was man hat.

Ich fange gerade an mein Leben für mich und nicht für andere zu leben.
Und es ist -entschuldige- scheisse anstregend, jedes Jahr wieder an
diesen Todesdaten vorbei zu kommen. Ohne in das bekannte Loch zu fallen.

So kurz vor Weihnachten komme ich aber nie ganz dran vorbei.

Wünsche allen, dass es wirklich ein Fest wird!

alles liebe

eorie
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eorie
Gast





BeitragVerfasst am: 23.12.2004, 14:08    Titel: zu guter letzt Antworten mit Zitat

Danke auch an "miss kitty" und angel,

habe erst einmal direkt und ausführlich geantwortet, was mir an drängensten war.
Bin glücklich über jede einzelne Reaktion und froh einen, wenn auch virtuellen Ort gefunden zu haben, an dem ich mich verstanden fühle. Soll heißen, hier fühl ich mich wohl und möcht gern etwas bleiben.


Viele Grüße und alles gute für's Fest,


eorie


Ps: Ich wollte dir eine email schreiben, angel, aber mein server sagt, dein server ist voll Sehr glücklich Also stell ich's ins Forum unter CONFUSED 1.
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Judith



Anmeldedatum: 22.12.2004
Beiträge: 8
Wohnort: Hürth

BeitragVerfasst am: 04.01.2005, 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Eorie!

Erstmal ein richtig ernstes und von genzem Herzen kommendes: Tut mir sooo leid!

Es ist wirklich krass, wieviele junge Menschen davon betroffen sind, die Eltern oder einen Teil davon verloren zu haben!

Ich habe meine Mutter letztes Jahr (2004) verloren, als ich zwanzig war! Mein Vater lebt zwar noch, ich habe aber keinen Kontakt mehr zu ihm, da er unsere Familie verlassen hat, als meine Mutter mit mir schwanger war und seitdem haben wir ganz selten Kontakt und wenn dann macht er mich immer runter und akzeptiert mich nicht so wie ich bin und deswegen habe ich den Kontakt jetzt zu ihm ganz abgebrochen! Auch als meine Mutter gestorben war, hatte er sich nicht gemeldet!

Also quasi bin ich auch Vollwaise! Und ich kann das ganz gut nachvollziehen, dass du teilweise so emotionslos bist, als wärst nicht du selbst betroffen! Ich kann auch ganz schlecht mit der Trauer umgehen, obwohl ich meine Mutter über alles geliebt habe! Es fällt mir unheimlich schwer, mal richtig zu weinen und wenn geht es nur, wenn ich alleine bin!
Aber, wenn man mich drauf anspricht, ist es so als geht es garnicht um mich!

Es ist wirklich die härteste Aufgabe im Leben Loszulassen! Ich für meinen Teil kann meine Mutter noch nicht wirklich gehen lassen und ich glaube, ich versuche immer noch mir die "heile Welt" aufrecht zu erhalten!

Dadurch dass die Eltern, der Halt im Leben nicht mehr da ist, ist man ewig auf der Suche nach Liebe und Zuwendung, wie in kleines Strassenkind, welches um Zuneigung bettelt!
Ich bin da auch nicht anders, vor allem weil mein Vater da ja auch nicht noch zu beigetragen hat! Ich suche auch immer nach dem Halt! Ich habe auch keine Beziehung momentan, was einen natürlich noch einsamer macht!

Ich finde diese Seite ist da auch richtiger Balsam für die Seele! Und es ist echt wahr: am liebsten säß ich jetzt mit euch allen in ner Runde und wir könnten uns alle mal so richtig in die Arme nehmen! Ich mach das jetzt sinnbildlich und bin in Gedanken bei euch!

Liebe Eorie, ich wünsch dir so wie allen anderen ganz ganz viel Liebe und alles Glück der Welt!

Judith
_________________
Ich war 20 Jahre alt, als ich meine Mutter durch einen plötzlichen Unfall am 11.Mai 2004 verloren habe!
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*a,_+



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BeitragVerfasst am: 05.01.2005, 01:00    Titel: EINDRÜCKE Antworten mit Zitat

ich hasse es dass im Stuttgarter Zentrum die Saubermachmaschine um ca 1 uhr die Stadt sauebermacht.

schöner wäre am Morgen.

verstehe ich einfach nicht.

was denkt ihr dazu?Smilie


Hey Elorie

contact me on my e-mail

vielleicht sehen wir uns auch einfach mal.

schwarzer tee mit honig und milch wäre grandios!

vielleicht februar in Berlin?

denke ich bin dann da und hoffe du hattest von HH aus Möglichkeiten.

mal sehen:)

liebe Grüße an Dich und ich finde, Du solltest Dich über einen Bruder in der gleich Lage mehr als freuen.

he´s your brother girl!
auch wenn sich seine seele verschliesst.

ich liebe die Welt und euch alle, so wie ich mich selbser hasse... oder auch nicht.

öffne meine Seele in diesem Forum.
warum auch nicht.
was habe ich zu verlieren?
und ihr?

liebe grüße an Dich elorie.

*angélique,_+
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Gast






BeitragVerfasst am: 07.01.2005, 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

suhlt euch doch nicht alle so im selbstmitleid... das ist manchmal kaum zu ertragen... ihr seid größtenteils alle schon min. über 20. irgendwann müsst ihr auch ma anfangen euer leben zu leben und es wirklich selber in die hand zu nehmen. ihr könnt nicht immer sagen, mein leben ist verpfuscht weil sich nach dem tod meiner eltern keiner um mich ( evtl. uns) gekümmert hat. die welt ist zum größten teil einfach kalt herzlos und asozial. das müsstest ihr alle doch eigentlich auch schon bemerkt haben. sicherlich gibt es auch ausnahmen. wenn man eine solche gefunden hat kann man sich glücklich schätzen und sollte alles tun um sie nicht zu verlieren, aber man sollte sich nicht drauf verlassen das man eine findet.
so schwer das auch ist, dann müsst ihr euch einfach mal auf den arsch setzen und die dinge angehn! niemand anderes als ihr selber seid für euer leben verantwortlich! nicht dafür was euch passiert, sondern was ihr draus macht. so hart das auch klingt, aba wollt ihr, "nur" weil eure eltern aus einem "dummen zufall" heraus gestorben sind euer ganzes leben wegwerfen? versucht einfach mal ein bisschen selbstbewusstsein und charakterstärke zu entwickeln...
und ich habe nie behauptet das es einfach wäre....
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Gast






BeitragVerfasst am: 07.01.2005, 21:05    Titel: trauer Antworten mit Zitat

schade das du so eine beschissene einstellung zum tod hast!!!
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bellbottoms



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Beiträge: 171
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 07.01.2005, 21:08    Titel: trauer Antworten mit Zitat

bellbottoms war der gast zur antwort auf den netten gast pfui teufel!man redet doch nicht von zahnschmerzen!!
gruss beate or bellbottoms
_________________
ich bin traurig
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Emma



Anmeldedatum: 08.05.2004
Beiträge: 66
Wohnort: Kiel

BeitragVerfasst am: 07.01.2005, 22:18    Titel: Antworten mit Zitat

"dann müsst ihr euch einfach mal auf den arsch setzen und die dinge angehn! niemand anderes als ihr selber seid für euer leben verantwortlich! nicht dafür was euch passiert, sondern was ihr draus macht.
so hart das auch klingt, aba wollt ihr ... euer ganzes leben wegwerfen? versucht einfach mal ein bisschen selbstbewusstsein und charakterstärke zu entwickeln... "


Lieber Gast,

vielen Dank (?) für diesen provokativen Beitrag.
Ist schon nicht ganz leicht, da noch angemessen drauf zu reagieren.

Ich glaube, du hast eine Kleinigkeit missverstanden: Alle Leute hier setzen sich nahezu täglich auf den Arsch und nehmen sich jeden Tag einzeln vor. Sie leben ihr Leben so gut sie können. Keiner will es wegwerfen. Aber genau hier, in diesem Forum lässt jeder einmal Schwäche zu, Schwäche die man draußen nicht haben kann/darf oder zeigen kann. Hier kann einmal sagen, scheiße ich bin allein. Und ich bin verdammt nochmal traurig. All das darf man sein. Jeder wird im Laufe seines Lebens damit lernen zu leben.

Zum Thema Selbstbewusstsein udn Charakterstärke, kann ich nur sagen, dass es eine ziemliche Beleidigung für alle hier ist. - besten Dank!

Grüße
Emma
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