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ich kann es immer noch nicht begreifen - du fehlst mir papa!

 
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Sarahli89



Anmeldedatum: 13.12.2013
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 18.12.2013, 21:23    Titel: ich kann es immer noch nicht begreifen - du fehlst mir papa! Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben,

im April 2013 erhielt mein Vater die Diagnose Lungenkrebs mit Metastasen in Knochen und Leber. Es war damals unbegreiflich für mich, ich konnte es nicht fassen. Kurze Zeit später folgten 6 Chemo-Zyklen und am Ende der Behandlung (August 2013) war der Haupttumor nur noch 1 cm gross und die Metastasen waren weg. Ein Wunder - sagten selbst die Ärzte. Mein Vater war schon immer ein Kämpfer. Bereits 2008 erlitt er einen Aortariss und überlebte dies. Nach der Chemo folgte eine prophylaktische Hirnbestrahlung. Die machte mein Vater auch noch gut mit. Kurz danach zog er sich eine sehr schwere Lungenentzündung zu und kam ins KH. Er wurde mit Antibiotika und Infusionen behandelt. Ihm ging es sehr schlecht. Das war das erste Mal seit der Diagnose, wo ich meinen Vater richtig kraftlos und psychisch angeschlagen erlebt habe. Die Lungenentzündung wurde 4 Wochen behandelt. Laut den Ärzten war eine Besserung aufgetreten. Nach ca. 3 Wochen stellten die Ärzte Wasser in der Lunge fest - wohl von der Entzündung. Dieses wurde abgepumpt. Mein Vater wurde 3 Tage später entlassen. Als ich ihn am Entlasstag gesehen habe, dachte ich, dass ein fremder Mann vor mir steht. Mein Vater war nicht mehr in der Lage alleine zu laufen, oder zu atmen. Er hat nichts mehr gegessen und getrunken. Er redete nicht mit uns darüber. Wir wussten nicht was los ist und machten uns große Sorgen. 2 Tage später brachten wir ihn wieder ins KH. Er hatte Nierenversagen. Erneut bekam er Infusionen. Er sah immer schlechter aus, ich erkannte meinen Vater nicht mehr. Des Weiteren wurden wieder 3 Liter Wasser festgestellt und sofort abgepumpt. Am nächsten Tag hieß es, die Leber wäre auch geschädigt. Angeblich soll sie voller Metastasen sein, doch eine Woche vorher war von denen noch nichts zu sehen. Die Ärztin machte deutlich, dass mein Vater sterben wird. Man wird ihm nicht helfen können. 2 Tage und Nächte wachten wir alle an seinem Bett bis er schließlich an meiner Hand einschlief.


Warum? Warum ging alles so schnell und was war auf einmal passiert?
Das ganze ist jetzt 5 Wochen her und ich bin einfach nur unendlich verzweifelt und traurig

Papa, ich liebe dich!!! Traurig Traurig
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