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Elternlosigkeit und Bezugsumfeld
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verweht



Anmeldedatum: 27.01.2012
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BeitragVerfasst am: 25.11.2012, 14:29    Titel: Elternlosigkeit und Bezugsumfeld Antworten mit Zitat

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Krümel



Anmeldedatum: 03.06.2009
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BeitragVerfasst am: 17.12.2012, 19:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo verweht,

wenn ich deinen Text richtig verstehe, vermisst du eine Person in deinem Umfeld die deine Art der Trauer so akzeptiert wie du sie lebst. Vielleicht ist dein Umfeld auch einfach nur mit deiner Situation überfordert?

Mein Soziales Umfeld hat sich nicht groß geändert, die vorher zu mir gehalten haben, haben es auch danach noch getan. Von den Personen mit denen ich vorher schon meine Probleme hatte, habe ich mich abgenabelt. Mir fehlte einfach die Energie mich auch noch um sie zu kümmern.

Es ist ja auch nicht immer leicht für Aussenstehende mit einem trauernden umzugehen. Viele neigen auch dazu sich abzuwenden, aus Angst etwas falsch zu machen.

Gruß Krümel
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verweht



Anmeldedatum: 27.01.2012
Beiträge: 121
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BeitragVerfasst am: 19.12.2012, 00:25    Titel: Antworten mit Zitat

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Zuletzt bearbeitet von verweht am 19.09.2013, 00:07, insgesamt einmal bearbeitet
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Krümel



Anmeldedatum: 03.06.2009
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 19.12.2012, 01:43    Titel: Antworten mit Zitat

Der Text liest sich wie aus einem Psychologie-Buch kopiert. Jedoch sehr speziell auf eine bestimmte Situation zugeschnitten. Ich halte es für gewagt dies als allgemein gültig darzustellen.

Zitat:
Und ich suche ein Beispiel, bei dem es sicher sein kann, daß beide, Trauerträger und Außenstehender ein nichtnarzißtisches Verhältnis vor wie nachher hatten und sich dieses Verhältnis modifizieren konnte.


Das dürfte schwer werden, in dem Moment, in dem ich jemandem meine Trauer mitteile, tue ich dies ja einzig aus dem Grund: Ich möchte meine Trauer mitteilen. Daher "modifiziert" sich das Verhältnis von selbst zu einem "narzisstsichen"
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verweht



Anmeldedatum: 27.01.2012
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BeitragVerfasst am: 20.12.2012, 00:26    Titel: Antworten mit Zitat

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K-K



Anmeldedatum: 15.01.2011
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BeitragVerfasst am: 24.12.2012, 00:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo verweht,

meine Freunde sind mir zum größten Teil nicht abgesprungen. Aber ich merke auch, dass man Freunde nicht unendlich oft mit der gleichen Sache belasten kann.
Ich denke Freunde lassen sich unterschiedlich einordnen. Die einen hören dir zu wenn es dir schlecht geht, die anderen fragen dich direkt ob es dir schlecht geht und andere wiederum, die sind für dich da, muntern dich auf und lenken dich ab - aber reden nicht über das vorgefallene. Ich denke, alle Arten von Freunde sind wichtig und wertvoll. Und können dir in den unterschiedlichen Lebenssituationen auf unterschiedliche Arten helfen und beistehen.

Ich denke, dass es manchmal auf beiden Seiten schwer ist sich auszudrücken. Es herrscht vielleicht Unsicherheit, was gesagt werden soll.
Oft hat die andere Seite auch einfach noch nicht das erlebt, was man selbst schon erlebt hat und kann sich dementsprechend vielleicht nicht so verhalten, wie wir es gerne hätten.

Ich wünsche dir alles Gute!
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verweht



Anmeldedatum: 27.01.2012
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BeitragVerfasst am: 24.12.2012, 23:16    Titel: Antworten mit Zitat

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Krümel



Anmeldedatum: 03.06.2009
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BeitragVerfasst am: 31.12.2012, 10:09    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn zu mir ein Freund/in kommen würde, die immer und immer wieder über das selbe Ereignis berichtet. Dann würde ich ihr nahelegen sich Hilfe zu holen um dass erlebte zu bewältigen.

Du scheinst ja eine recht starre Vorstellung bzw. Erwartungshaltung von Freundschaft zu haben. Es gehört nämlich auch zu einer Freundschaft, zu spüren, wann ich mein Gegenüber mit einem Thema überfordere bzw. langweile. Es gibt meiner Meinung nach nicht den Perfekten Freund. Der eine kann gut zuhören und der andere ist besser im Ratschläge erteilen.

Natürlich kann man sich so annähern. Man kann jemandem aber auf die gleiche Art und Weise, vor den Kopf stoßen.

Ich kann von einem Freund nicht erwarten, dass er alle meine Bedürfnisse befriedigt.

Zitat:
Freund ist , wer ohne Murren einfach "da" ist. Alles andere macht aus Freunden nur Bekannte und aus Eltern nur Kinderverwalter, die ihre eigene gefühllose Kindheit unter nicht - empathischen Eltern nach dem erworbenen Schema nur weitergeben.


Warum diese Schwarz/Weiß - Sichtweise? Deine Meinung in allen Ehren, nur kannst du deinem Gegenüber keine gestörte Kindheit unterstellen, nur weil er von deiner Definition von Freundschaft/Eltern abweicht.
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verweht



Anmeldedatum: 27.01.2012
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BeitragVerfasst am: 02.01.2013, 23:26    Titel: Antworten mit Zitat

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K-K



Anmeldedatum: 15.01.2011
Beiträge: 102

BeitragVerfasst am: 26.01.2013, 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde es zum Teil echt ein bisschen übertrieben wie du von einer Sache auf die andere schließt. Weißt du, wir sind alle nur Menschen und Menschen machen nun mal Fehler und sind nicht vollkommen. Mir scheint, als ob du den vollkommenden Menschen suchst - den gibt es aber nicht!
Was bringt es dir, die Gesellschaft und alle möglichen Verhältnisse anzukreiden? Nichts. Es macht die Sache nicht besser. Deine missliche Lage. Du analysierst sie vielleicht - es gibt aber anscheinend keine Lösung für dein Problem.
Ich glaube jeder von uns weiß, was eine richtige Freundschaft ist. Und das ist eben auch individuell. Was du als eine richtige Freundschaft bezeichnest, tun eben nicht alle.
Und als ob wir nicht nicht den Unterschied zwischen Facebook-Freunden und Offline-Freunden kennen...
Es ist aber nicht nur so, dass Freunde einem in schwierigen Situationen helfen. Das können auch Bekannte, Verwandte, Fremde oder Tiere sein.
Oder würdest du uns hier als Freunde bezeichnen? Trotzdem versuchen wir einander zu helfen.
Ich glaube, du musst mal wieder ein positiveres Lebensbild bekommen, von anderen Menschen und deinem eigenem Leben.
Versuche mal mehr zu leben und nicht gleich alles zu analysieren...

Fasse den Beitrag bitte nicht böse auf, aber es gibt eben auch noch andere Meinungen zu bestimmten Themen.
Viele Grüße
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verweht



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BeitragVerfasst am: 19.02.2013, 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

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Mark.a.R.



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BeitragVerfasst am: 04.03.2013, 23:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo verweht!

Ich finde deine Idee gut, Reaktionen des sozialen Umfeldes zu beschreiben. Auch mit der Zielsetzung der langfristigen Betrachtung.

Und aus deinen Ausführungen entnehme ich, dass du du dir da viele Gedanken zu gemacht hast. Die scheinen auf jeden Fall psychoanalytischen Ursprungs zu sein und lesen sich für einen in diesem Bereich nicht so bewanderten Leser schon auch interessant. Einiges finde ich aber echt auch nicht ganz leicht nachzuvollziehen.


Du schreibst:
"Es geht mir darum, in wie fern Trauerreaktionen, natürliche geduldet und integriert werden, wie sie auftauchen, ohne Rücksicht oder Konzession hinsichtlich der Bedürfnisse anderer."

Hier finde ich aber, gehst du mit deiner Umwelt - und mit meinen Vorschreiber(Innen) sehr hart ins Gericht! Ich kenne die vielleicht von dir gemeinte 'konventionelle' Art der Reaktion auf Trauer - und habe nicht nur einmal erlebt, dass Bedürfnisse sich aus tiefstem Herzen mitzuteilen schnell unterbunden wurden. Die Gründe dafür sind vielfältig, u.a. basieren sicher auch auf denen von dir beschriebenen. Aber dürfen wir, die wir einen (oder sogar mehrere) Verlust(e) erlebt haben, da einen Generalverdacht aussprechen? Und weiter: dürfen wir unseren Mitmenschen eine besondere Art der Reaktion vorschreiben?

Denn Reaktionen auf Trauerreaktionen sind doch auch nur Reaktionen! Müssen sie dann nicht auch von uns zum Teil geduldet werden - ohne Rücksicht oder Konzession hinsichtlich der Bedürfnisse anderer?

Das mich die anderen nicht verstehen, hat mich schon auch manchmal sauer (traurig?) gemacht. Meine 'Strategie' bestand lange Zeit aber darin, den Fehler bei mir zu suchen. Da bist du mir echt einiges voraus.
Vielleicht geht es aber auch gar nicht um Fehler von einem selbst oder von dem jeweils anderen, sondern vielleicht geht es ja auch um etwas ganz anderes?

Wie gesagt, die Idee auch langfristige Prozesse zu beschreiben find ich gut. Und wenn ich ein bisschen kritisch war: nichts für ungut!

Und für dich: Alles Gute erstmal.

Mark.a.R.
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verweht



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BeitragVerfasst am: 05.03.2013, 13:41    Titel: Antworten mit Zitat

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Mark.a.R.



Anmeldedatum: 02.03.2013
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 06.03.2013, 23:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo verweht,

da du dein Thema Elternlosigkeit und Bezugsumfeld genannt hast und ich die Fragestellung immer noch sehr interessant finde, stellt sich mir die Frage, allerdings eine persönliche:
hat sich tatsächlich dein ganzes soziales Umfeld nach dem Tod deiner Mutter geändert?

Ich lese in deinen Beiträgen genau darüber eine enorme Enttäuschung!
Falls das so ist, könnte ich die Enttäuschung darüber verstehen. Ich möchte dir aber auch kein Gefühl unterstellen.

Da es schon sehr spät ist, möchte ich für heute mit diesem kurzen Beitrag schließen.

Mach's mal gut,

Mark.a.R.
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verweht



Anmeldedatum: 27.01.2012
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BeitragVerfasst am: 08.03.2013, 00:19    Titel: Antworten mit Zitat

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Zuletzt bearbeitet von verweht am 19.09.2013, 00:11, insgesamt einmal bearbeitet
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