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Mama...

 
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Jennifer



Anmeldedatum: 15.05.2011
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 15.05.2011, 14:57    Titel: Mama... Antworten mit Zitat

HuHu *wink*

Habe mich eben mal angemeldet da ich zur zeit nichtmehr weiß wohin mit meinen Gedanken, Sorgen und nöten ...

Ich fang einfach mal an zu erzählen und hoffe auf rat und ein paar tipps zur berhuigung für mich...

Also ich bin 17 und meine mutter ist 50 jahre...
Meine Mutter hatte schon 2 Chemos(das heißt schon 2x krebs gehabt) hinter sich. Am anfang dieses Jahres wurde sie schwächer und bekahm ungewöhnliche flecken an den beinen woraufhin sie zum arzt ging.
Diagnose: KREBS...

schon wieder!!!
Wir alle( Bruder & Vater & Tante & Ich) waren echt schockiert auf jedenfall bekahm sie die erste chemo worauf ihr körper auch sehr gut ansprach es gab viele zwischenfälle weshalb die 2. chemo nicht durchgeführt wurden konnte. Sie ist mittlerweile seelisch am ende ( verständlich nach über 7 wochen krankenhaus & solch einer diagnose).

Es ging echt viel hin und her aber alle hatten hoffnung auf grund das die 1. chemo so gut angesprochen hatte. Der große brocken kahm zum schluss... Meine mutter wird wohl nichtmehr viel zeit haben... Wir können die chemo nicht fortsetzen auf grund von einer Knochenentzündung. Die entzündung muss erst weggehen und das wird sehr sehr schwer eigendlich so gut wie unmöglich sagte der arzt...


Es ist für mich so schwer zu wissen das sie bald warscheinlcih nicht mehr da ist und ich genau weiß das sie mir fehlen wird. Ich bin ein Mutterkind und ich schaue meine mum an und weiß nciht ob ich weinen oder lachen soll, lachen um ihr nicht den mut zu nehmen und gleichzeitig weinen aus angst sie zu verlieren

Ich bin ein sehr sehr schüchternes kind gewesen. Meine mutter hat mir immer den rücken gestärkt ich weiß nicht wie ich das aushalten soll ...
es tut so verdammt weh Traurig

Ich hoffe ihr seht mich jetzt nciht irgendwie als verrückt an ich hoffe nur das mir jemand irgend einen rat geben kann wie ich meiner mutter das Leben noch (wehnigstens für den rest) schön gestalten kann...


P.S. tschuldigung für die 1000 Rechtschreibfehler ( nicht gerade meine stärke)...


LG Jennifer
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Susi



Anmeldedatum: 24.02.2010
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 22.05.2011, 13:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jennifer,

ich bin Susi und werde in knapp einem Monat auch 17.
Ich habe letztes Jahr im Januar meinen Papa verloren...
und ebenfalls an Krebs.
Die Ärzte gaben zunächst die Diagnose : Darmtumor.
Der wurde dann entfernt ... es sah zunächst gut aus.
Doch dann kamen immer wieder schlimmere Nachrichten...Metastasen.Fast am ganzen Körper.
Mein Papa kämpfte sich fast eineinhalb Jahre durch Schemo's , verschiedene Therapien... doch am Ende hat es nichts gebracht.
Er starb einen Tag nach Silvester...am 01.01.2010.

Ich habe ein sehr hartes Jahr hinter mir und dachte auch :"Oh gott die halten mich bestimmt alle für verrückt,wenn die wissen dass ich professionelle Hilfe bekomme."

Die habe ich bekommen und es hat mir sehr geholfen.

Ich kann dir nur einen Rat geben...gehe so oft zu deiner Mama wie es nur geht.Wenn du schon immer ein schönes,langes Gespräch mit ihr führen wolltest...mach das! Nur ihr zwei... zumindest solange es noch möglich ist.
Mein Bruder hat genau das gemacht und ich nicht...ich bereue es.

Sag ihr all die Sachen,die du ihr immer sagen wolltest! Du wirst hinterher froh sein,das getan zu haben!

Es tut mir sehr leid für dich...und ich kann deine Situation nachempfinden!
Mir ging es letztes jahr nicht besser,da mein Papa immer ein lebensfroher,toller Mensch war.Und auf einmal änderte sich alles schlagartig.Das war alles sehr hart für mich und meine ganze Familie.


Ich hab meinen Papa sehr lieb gehabt,aber ich weiß auch jetzt noch,dass er immer bei mir ist !
Sowohl in meiner Nähe als auch in meinem Herzen!

Ich hoffe ich konnte dir ansatzweise helfen!
Ich wünsche dir Stärke und Unterstützung!

Liebe Grüße

Susi
_________________
"Das einzig Wichtige im Leben sind Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir Abschied nehmen."


Zuletzt bearbeitet von Susi am 22.05.2011, 13:34, insgesamt einmal bearbeitet
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Jennifer



Anmeldedatum: 15.05.2011
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 22.05.2011, 13:31    Titel: Hallo Susi Antworten mit Zitat

JA ich versuche so oft bei ihr zu sein wie es nur geht ( zur zeit ist sie daheim) aber manchmal merke ich selbst wie ich mich von ihr etwas abwende ich denke ich mach das damit ich irgendwann wenne s soweit sein wollte nicht diesen schmerz habe obwohl das eigendlich schwachsinn ist ...
Traurig
aber ich versuch es trotzdem
nur es ist so unwirklich ...
sie sitzt vor einem und man sieht sie und man redet ganz normal über die alltäglichsten dinge und man weiß auf der anderen seite das es auch das letzte gespräch sein könnte ...


aber danke für deine Antwort Susi ... Smilie
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Susi



Anmeldedatum: 24.02.2010
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 22.05.2011, 13:37    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiß was du meinst...

Ich war am zweiten Weihnachtstag bei Papa im Krankenhaus...hab über alles mögliche mit ihm geredet.

Das war mein letztes Gespräch mit ihm...
Das nächste mal als ich ihn gesehen habe,war er am schlafen und total erschöpft...Dann ging es nur noch bergab.

Hast du mit ihr über das Thema Tod gesprochen?

Das alles kostet sehr viel Kraft,ich weiß...

Ich wünsche dir Alles Gute!

Susi
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"Das einzig Wichtige im Leben sind Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir Abschied nehmen."
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Jennifer



Anmeldedatum: 15.05.2011
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 22.05.2011, 14:17    Titel: Antwort Antworten mit Zitat

Hey

naja indirekt eher ...
also wir heben schon so drüber geredet das wenn sie stirbt das sie auf mcih aufpasst und sowas aber hmm es war alles eher so "verschönt" geredet und ich denke mal das war auch besser so für mich ...
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Susi



Anmeldedatum: 24.02.2010
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 22.05.2011, 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ich persönlich habe nich mit papa darüber geredet..
Aber mein Bruder..

Deine Mama hat bestimmt höllische Schmerzen.

Ich kann dir eigentlich nur noch sagen,dass,wenn es nicht mehr geht,du dir besser professionelle Hilfe suchst.
Ich habe mich zuerst richtig davor gescheut.
Aber ich habe es dann gemacht...und während der Therapie gemerkt,dass noch ganz andere Dinge relevant waren.
Dinge,die sich in meine Seele reingebohrt hatten.

Es ist keinesfalls schlimm,wenn du dann weinst!
Weine so viel du willst,du musst nicht immer stark sein.
Lache so viel du willst...das verbietet dir auch niemand,selbst wenn es dir schlecht geht.
Ich habe gelernt,dass man auch trauern und lachen kann.

Ich weiß nicht,ob du einen Freund hast...aber wenn rede mit ihm darüber,wenn du es willst.Wenn nicht,dann musst du auch nicht.
Deine Familie ist auch immer für dich da...
Und auch deine Freundinnen.

Ich weiß es ist schwer,in solchen Tagen nicht den Mut zu verlieren...
Aber ich weiß auch,dass man durch die lieben Menschen,die um einen rum sind,viel Kraft bekommt.Es tut gut einfach mal umarmt zu werden.

Deine Mama ist immer bei dir =) Und sie wird später nicht weg sein...sie ist in deinem Herzen und in deinem Kopf !

Susi
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Jennifer



Anmeldedatum: 15.05.2011
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 22.05.2011, 18:44    Titel: ... Antworten mit Zitat

Es sind tolle worte...

ja ich habe auch schon daran gedacht mir profesionelle hilfe zu holen ich weiß aber noch nicht ob ich dies machen soll ...
ich werde es jedoch tuen wenn es zu heftig wird ....


aber danke für deine aufbauenden worte Smilie
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K-K



Anmeldedatum: 15.01.2011
Beiträge: 102

BeitragVerfasst am: 23.05.2011, 14:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jennifer,

wer weiß...vielleicht gibt es ja doch noch Rettung für sie.
Deine Mama ist sicher sehr tapfer das alles durchzumachen. Die Krankheit ist furchtbar und ungerecht.
Ich würde versuchen für sie da zu sein wenn sie dich braucht, ihre Wünsche (soweit das möglich ist) zu erfüllen, ihr eine Hand zu reichen wenn sie Trost braucht, ihr Mut zu machen trotz der schweren Situation, ihr Gesellschaft zu leisten wenn sie das möchte.

Ich wünsche euch viel Kraft und dass man trotzdem vielleicht das eine oder andere noch genießen kann!!
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Susi



Anmeldedatum: 24.02.2010
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 23.05.2011, 21:48    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank! Das ist sehr lieb von dir!
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Jennifer



Anmeldedatum: 15.05.2011
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 23.05.2011, 22:22    Titel: K-K Antworten mit Zitat

Smilie
Ja ich habe immernoch ein kleines stück hoffnung...

mein Papa war extra in Lourdes das ist in Frankreich fals das jemand nicht kennt dies ist eine Quelle, sie soll heilende kräfte haben und meine eltern haben dirt schon 2x für etwas gebetet und eine kerze angezündet und dies, was sie sich gewünscht haben ist auch in erfüllung gegangen Smilie


ich HOFFE das es so ist und wir doch nochmal ein bischen glück haben sollten ....



es ist echt krass schwer wie man mit sowas fertig werden soll ...
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jushi



Anmeldedatum: 31.10.2011
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 18.12.2011, 04:06    Titel: Antworten mit Zitat

hey! wie geht es dir? wie ist eure situation mittlerweile? liebe grüße!
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