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schuldgefühle
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Gaby



Anmeldedatum: 10.12.2004
Beiträge: 128
Wohnort: Odenthal bei Köln, studiere in Kassel

BeitragVerfasst am: 13.12.2004, 15:56    Titel: Antworten mit Zitat

Noch ein letzter Tipp: Fang klein an!! Es dauert wahnsinnig lange, bis man all diese Probleme in den Griff bekommt, ich habe es nach 14 Jahren noch nicht geschafft. Aber es wird besser. Du darfst nur einfach nicht erwarten, dass du in kurzer Zeit alle deine Probleme lösen kannst. Aber fang damit an!!!!! Gönne dir kleine Erfolge, dann siehst du, dass es besser wird. Aber du schaffst das, da bin ich ganz sicher!!!!! Du darfst nur nicht aufgeben!!!!!!!
_________________
Ich habe meinen Vater vor 14 Jahren an Krebs verloren. Ich war 6 Jahre alt.
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silke
Gast





BeitragVerfasst am: 14.12.2004, 18:15    Titel: ?? Antworten mit Zitat

hallo!!

erst mak danke für all deine tollen tips. Mr. Green
ich hoffe du hast recht und ich schaffe das.

eine frage hätt ich da aber noch: also nach dem tod meines vaters
habe ich mich total geändert.ich bin total ruihg geworden.
hast du dich auch verändert??? Mit den Augen rollen
und in meiner klasse ist ein junge der ebenfalls seinen vater verloren
hat, der hat sich kein bisschen verändert.er ist immer noch so
vorlaut wie früher.
und überhaupt nicht schüchtern oder so.

bis dann
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Gaby



Anmeldedatum: 10.12.2004
Beiträge: 128
Wohnort: Odenthal bei Köln, studiere in Kassel

BeitragVerfasst am: 14.12.2004, 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

Kann ich nicht sagen, ich war ja erst 6.... ich weiß nicht, wie ich vorher war.... schüchtern bin ich jedenfalls nicht... naja, aber früher anders, also vor ein paar Jahren..... Inzwischen hab ich mein Selbstbewusstsein, erscheine oft nach außen sogar zu hart, aber das ist mehr so eine Schutzschale, damit ich nicht verletzt werden kann.... du machst es wahrscheinlich einfach im Gegenteil, verschließt dich, damit dich keiner verletzen kann...... ich kanns ja gut verstehen, aber wahrscheinlich wäre es gut, wenn wir uns anderen Menschen öffnen würden, nur das können wir wohl noch nicht. Ich glaub, ich bin so langsam auf dem Weg dahin, aber du siehst, es dauert lange....
Ich kenne auch andere, bei denen man das Gefühl hat, sie hätten sich nicht verändert. Aber du kannst nicht einen so nahen Menschen verlieren ohne dich zu verändern!!! Sie zeigen es nur einfach nicht nach außen, wie es innen aussieht weißt du nicht. Ich hab z.B. wahnsinnig lange gebraucht um in Öffentlichkeit (d.h. in der Schule, auf der Straße,...) weinen zu können. Ich habe einfach nach außen keine Gefühle gezeigt. Aber ich denke, das ist auch ganz normal in unserer Situation, da wir uns an niemanden so klammern wollen, von dem wir wieder verletzt oder verlassen werden können..... wir dürfen uns nur einfach nicht damit zufriedengeben, immer weiter dagegen ankämpfen!!!
Ich denke mir, für dich muss es schrecklich erscheinen, wenn du hörst, gegen was du noch alles angehen musst, aber es ist irgendwie machbar. Du musst ja auch nicht alles gleichzeitig schaffen, sondern Schritt für Schritt. Versuch auch mal, wenigstens eine gute Freundin zu finden, damit du mal was abgelenkt wirst..... und jemanden hast, zu dem du gehen kannst, wenn es dir schlecht geht. Ich denke mir, dass es schwer ist, aber du musst anfangen, aus dir rauszugehen und mit einer Freundin an der Hand kommt man mit den ganzen Problemen schon viel einfacher klar!!!!!
Ich hab heute übrigens wieder einen Rückschlag bekommen..... dachte ja, ich käme mit meinen Ängsten klar, aber dann hatte ich schon wieder Panik, im Dunklen vom Haus bis zum Auto zu gehen..... vielleicht ist es aber auch durch die Konfrontation mit euch, dass mir das alles doch sehr zu schaffen macht. Aber ich gebe nicht auf!!!!
_________________
Ich habe meinen Vater vor 14 Jahren an Krebs verloren. Ich war 6 Jahre alt.
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silke
Gast





BeitragVerfasst am: 15.12.2004, 14:19    Titel: ?? Antworten mit Zitat

hi!!

wen du nicht aufgibst geb ich auch nicht auf.
egal wie schwer es ist oder noch wird.
erzähl mir doch noch ein bisschen mehr von dir.
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Gast






BeitragVerfasst am: 06.01.2005, 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Silke, ich war die Frau die dich zu anfang angefunkt hat. Wie geht es dir denn jetzt nach Weihnachten. War bestimmt nicht leicht für dich. Würde mich freune von dir zu hören, um uns wieder austauschen zu können. Wenn du fragen oder Tips hast, bin ichgerne für dich da . Es grüßt dich Verena
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silke2
Gast





BeitragVerfasst am: 07.01.2005, 11:10    Titel: ?? Antworten mit Zitat

hallo verena!!

es würde mich freuen mich mit dir auszutauschen.
erzähl mir doch etwas mehr über dich (woher..............)
also bis dann silke
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pooh22



Anmeldedatum: 07.06.2005
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 07.06.2005, 23:19    Titel: Antworten mit Zitat

hallo,

ich habe meinen Vater als ich sieben war durch seine eigene "Leichtsinnigkeit" verloren und meine Mutter starb als ich neun war an Brustkrebs. Meine Eltern trennten sich, als ich ungefähr 4 war, wofür ich mir immer die Schuld gab.Also dachte ich auch jahrelanf,dass es meine Schuld war, dass mein Vater starb.Mittlerweile weiß ich natürlich,dass es nicht so ist, aber seit einiger Zeit komme ich mit den Verlusten einfach nicht klar.

Lieben Gruß

pooh
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silke2
Gast





BeitragVerfasst am: 08.06.2005, 17:32    Titel: ??? Antworten mit Zitat

hi pooh

wie alt bist du heute und woher kommst du???

erzähl mir doch mehr über dich
hast du dich irgendwie verändert nach dem tod deiner eltern???
freue mich auf deine antwort Sehr glücklich
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pooh22



Anmeldedatum: 07.06.2005
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 20.06.2005, 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

hallo silke,

ich bin jetzt 18 und komme aus hannover.
ich hab mich schon relativ stark verändert, war total hin mich gekehrt und schüchtern, ängstlich und so. kam aber denk auch durch die Pflegefamilie, musste mich ja da erstmal eingewöhnen und so.

Lieben gruß pooh
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