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schuldgefühle
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silke
Gast





BeitragVerfasst am: 15.11.2004, 14:39    Titel: schuldgefühle Antworten mit Zitat

ich war acht jahre alt, als mein vater starb.
ich denke immer "wen ich nicht gewesen wer würde mein papi noch leben"
ich weiss nicht wo her das kommt, denn eigentlich weiss ich das er an einer krankheit gestorben ist.
dennoch habe ich diese schuldgefühle. Weinen

ich hoffe da draußen gibt es kinder denen es gleich geht und mit mir ihr leid teilen wollen.

silke
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Gast






BeitragVerfasst am: 30.11.2004, 08:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Silke, Kinder nehmen oft Schuld auf sich, weil sie es nicht fassen können das ein Vater oder eine Mutter aus ihrem Leben verschwinden. Du hättest deinen Vater noch so gebraucht. Da war und ist es doch unvorstellbar das er einfach stirbt und dich alleine lässt. Ich glaube auch das uns zuwenig erklärt worden ist, das wir gerade nach Verlusten durch Stzerbefälle wir ganz viel Hilfe und Liebe gebraucht hätten. Du bist nicht Schuld, das weißt du auch. Ich habe meinen Vater mit 6 Jahrte verloren und meine Mutter 2 Jahre später. WAs icgh gelernt hab3 ist zu funktionieren. Ich hätte damals so dringend Liebe, GEborgenheit und einen Platz für alle meine Ängste die mit dem Tot meiner Eltern gekommen sind gebraucht. Deshalb bin ich jetzt im Erwachsenenalter mnachmal ganz Kind und dann gibt es Zeiten ..... Aber es gibt auch gute Zeiten. Vielleicht hast du ja Lust das wir uns öfter austrauschen. Mir fehlen oft Menschen die ein ähnliches Schicksal wie ich hatten. Es grüßt dich Verena aus Berlin
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silke
Gast





BeitragVerfasst am: 01.12.2004, 14:29    Titel: hallo Antworten mit Zitat

hallo!

es würde mich wirklich tierisch freuen, wenn wir uns öfters austauschen
könnten.
ich hab nähmlich ein großes problem: 1.mit dem neuen freund meiner mutter
( du kannst meine texte im anderen Forum "Probleme mit der neuen Familie" lesen)
2. seit mein vater tot ist hab ich riesige angst vor so gut wie allem
3. ich hab kaum freunde, weil ich keinem (mehr) vertrauen kann.
ich hab immer angst diese person verlässt mich auch.
4. seit mein vater tot ist muss in meinem leben einfach alles nach plan
laufen, wenn etwas anderes passiert bin ich sofort total unsicher.
5. manchmal werde ich total traurig und fresse dann alles in mich rein.

hattest du auch solche oder ähnliche probleme?
ich hoffe du kannst mir irgendwie weiter helfen.

bitte schreib bald zurück
deine silke
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Gast






BeitragVerfasst am: 05.12.2004, 08:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Silke, habe mich gefreut von dir zu hören. Ich bin an dich interessiert. An welcher Krankheit ist dein Vater denn gestorben? Konntest du Abschied von ihm nehmen? Was hat er dir mit auf dem Weg gegeben?
Wie war er drauf? War er dein Halt im Leben? Er will bestimmt das es dir gut geht.
Ob ich auch ähnliche Probleme habe wie du, hast du mich gefragt? Ja, manches ist ähnlich, z.B. das ich oft zu viel esse, und mir darüber Befriedigung verschaffe. Mit den Freunden sieht es anders aus. Freunde haben einen hohen Stellenwert bei mir, auf die muß ich mich verlassen können und sie sind für mich da, wenn es mir schlecht geht und ich dies brauche. Ich bin natürlich auch für die da, wenn ich nicht gerade ein Tief habe ( Depressionen ). Dann bin ich nicht in der Lage, was für sie zu tun und dann geht es mir wie dir, dann habe ich kein Vertrauen in die Welt, dann fällt mir z.B. das einkaufen sogar schwer. Dann sind Ängste da, die andere (denke ich zumindestens) nich verstehen. Dann mag ich keinen Bekannten sehen, dann ist jeder smal-talk anstrengend und schwierig.
Du könntest dir auch Hilfe holen, wo du deinen Verlust von deinem Vater verarbeiten kannst. Ich bin jetzt schon 38 Jahre, habe meinen Vater und meinen kleinen Bruder ( der war gerade 4 Jahre alt) mit 6 Jahren verloren. 2 Jahre später meine Mutter. Ich hätte Hilfe gebraucht. Und ich weiss, mir würde es heute oft besser gehen, wenn ich für meine Trauer und für meine Ängste einen Platz gehabt hätte, wo ich diese verarbeiten kann. Ich schreib dir bald wieder. Wünsche dir alles liebe Verena
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silke
Gast





BeitragVerfasst am: 05.12.2004, 18:56    Titel: antwort Antworten mit Zitat

hallo!

mein vater starb an einem herzstillstand.ich konnte nie richtig abschied nehmen es ging alles so schnell, die ärtzte haben ihn ins krankenhaus
gebracht, dort konnte ich ihn allerdings nie besuchen(somit auch nicht verabschieden).ich hatte zu der zeit eine ansteckende krankheit und durfte nicht ins krankenhaus.
alles was ich noch von ihm habe sind ein rosaner stein und ein kuscheltier
(er hat es mir an meinem letzten gemeinsammen geburtstag geschenkt).
er war einfach der beste er hat alles gekonnt.z.B für das was er gearbeitet hat haben sie nach seinem tod 8 männer gebraucht.
ich hab mich mit ihm sehr gut verstanden,er war mein einziger Halt in meinem ganzen leben, als er noch lebte lief alles klasse.seit er tot ist läuft alles nur noch schlecht.und seit mamas neuer freund da ist geht es noch schlechter.ich hasse ihn Sehr böse
ich vermisse ihn und ich hab niemanden mit dem ich darüber reden könnte. niemand versteht mich.

schreib bald wieder
silke
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Höppy



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Beiträge: 2
Wohnort: Helmstedt/Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 09.12.2004, 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Silke,

ich bin mittlerweile schon 34 Jahre alt, aber ich habe meinen Vater verloren als ich 14 war. Ich lebte zu diesem Zeitpunkt nicht bei meinen Eltern sondern bei meiner Tante und meinem Onkel. Dort habe ich von der schweren Krankheit meines Vaters zwar auch viel mitbekommen, aber nie wirklich geglaubt, dass irgendetwas schlimmes passieren könnte. Und plötzlich, eines Tages war er tot. Ich habe damals einfach gehofft verrückt zu werden, damit ich als das um mich herum nicht ertragen muss, aber das ist nicht passiert...ich habe es irgendwie überstanden. Leider hatte ich in meiner Mutter, wir hatten nie einen sehr guten Kontakt, keine Hilfe. Sie hat nie mit mir über den Tod meines Vaters gesprochen. Sie hat mich nie gefragt wie es mir geht, ob ich traurig bin. Und sie hat mich auch nicht in den Arm genommen.

Kurze Zeit nachdem mein Vater gestorben war saß ein anderer Mann in ihrer Wohnung. Meinem Bruder hat sie damals erzählt es wäre nur ein Arbeitskollege, aber ich war mit 14 nicht mehr ganz so blöd.

Und ich habe sie gehasst. Gehasst dafür, dass sie bleiben durfte und mein Vater, der liebste Mensch auf der Welt, musste gehen. Mein Papa und ich, wir haben uns ohne ein Wort verstanden. Wir brauchten uns nur anzusehen und wussten genau was der andere denkt.

Noch heute vermisse ich es nicht sagen zu können "Ich geh mal zu Papa!"

Ich habe lange Zeit nicht darüber reden können. Und so liebevoll meine Tante und mein Onkel mich auch umsorgt haben, ich war einfach nicht in der Lage mich mitzuteilen. Es hat runde 10 Jahre gedauert bis ich überhaupt erst anfing das Ganze zu verarbeiten.

Aber es gibt professionelle Hilfe und es ist wichtig diese auch in Anspruch zu nehmen. Jetzt da ich wieder mit dem Tod konfrontiert bin, weiss ich wie wichtig es war, diese gehabt zu haben.

Ich wünsche Dir alles Gute und vor allem Stärke.

Das Leben ist ein Geschenk!

Herzliche Grüße Höppy
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silke
Gast





BeitragVerfasst am: 10.12.2004, 14:55    Titel: ?? Antworten mit Zitat

hallo!

mir geht es so ähnlich wie dir.
ich hatte schon immer einen bessere bezihung zu meinem vater als zu meiner mutter.
als mein vater starb war ich erst 8 jahre alt ich hab es nie richtig
verstehen wollen.
kurz nach seinem tod hatte meine mutter auch nen neuen freund, ich hasse ihn Sehr böse aber das kannst du alles unter "Probleme mit der neuen Familie" nach lesen.
ich hatte und habe noch immer niemanden dem ich mich anvertrauen könnte.ich hatte kurz jemanden dem ich alles erzählen wollte, aber zu der zeit war ich noch nicht reif dafür ich hab es nicht geschaft über meunen Papi zu reden und ich glaub ich kann es heute noch nicht.
aber das schlimmste ist , meine mutter hat fast alle erinnerungen an meinen papa weggeschmissen,verkauft oder verschenkt.
ich hatte nichts mehr außer einenRing den mein papa selbst gemacht hat.
ich hab mir immer gewünscht ich hätte ein richtiges erinnerungsstück an ihn.
ich hab schon viel davon gehört das menschen mit verstorbenen kontakt hatten, dachte aber nie das mir auch so etwas passieren könnte.
eines nachts aber sahs mein papa plötzlich auf meinem bett und er gab mir einen stein.ich dachte erst es wäre ein traum, aber er war noch da als ich aufstand.
ich hab das meiner mutter erzählt, sie hat mir nicht geglaubt.
ich hoffe du glaubst mir
hast du auch schon so was erlebt???
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Gaby



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Beiträge: 128
Wohnort: Odenthal bei Köln, studiere in Kassel

BeitragVerfasst am: 10.12.2004, 22:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Silke,
ich finde das verrückt, du sprichst mir aus der Seele. Deine Probleme sind genau meine, nur hat meine Mutter keinen Neuen. Sie hatte zeitweise einen und ich hatte sehr große Probleme damit. Ich weiß nicht, in wieweit es an ihm lag, aber in vor allem wohl an uns, da wir einen anderen mann an der Seite unserer Mutter nicht ertragen können. Ich glaube, ich war damals so alt wie du. Heute würde ich das vielleicht schon anders denken, aber das kann ich auch nicht sicher sagen.
Ich hatte damals das große Glück, mit meiner Mutter über alles reden zu können, aber richtig verarbeitet habe ich es scheinbar noch nicht. Ob man das je schafft??
Die großen Ängste habe ich auch. Überleg mal drüber nach, ich denke, die Ursache haben sie wahrscheinlich auch in der Angst vor dem Tod, oder? Inzwischen geht es bei mir schon ein wenig besser, seit ich mir darüber bewusst geworden bin, woran die Ängste liegen.
Vertrauen kann ich auch niemandem.... aber wohl vor allem, weil mich bisher auch fast alle verlassen haben, aus allen möglichen Gründen. Nur meiner Mutter kann ich wirklich vertrauen und habe wahnsinnige Angst, ihr könnte was passieren...
Nach Plan laufen muss bei mir auch vieles...
Aber das kann sich ändern. Ich bemerke gerade, dass sich bei mir nämlich vieles verändert hat. Ich war gerade für ein halbes Jahr in Mexiko und habe dort viele meiner Ängste überwunden, es hat mir sehr viel gebracht. Ich habe gemerkt, dass meiner Familie nicht gleich etwas passiert, wenn ich nur einmal nicht da bin und da es in Mexiko doch allgemein etwas gefährlicher ist als hier muss man irgendwann einfach nur noch vertrauen, dass schon nichts passieren wird. Ich habe nicht mehr in jeder kleinen Sache eine Gefahr gesehen, habe mich "in die Hände meines Vaters" begeben und ihm vertraut, dass er auf mich aufpassen wird. Und mir ist nichts passiert, ich bin noch nichtmal bestohlen worden. Aber die Sache mit den Freunden hat sich noch nicht verändert. Ich habe zwar oberflächlich viele Bekannte, aber als Freunde kann ich sie nicht bezeichnen. Ich habe gelernt, mir selber zu vertrauen. Ich weiß, an wen ich mich wenden kann, wenn ich Probleme habe, aber wirklich vertrauen tu ich nur mir.. sonderlich gesund ist dies wahrscheinlich auch nicht, aber ich fühle mich damit besser aufgehoben... vielleicht schaffe ich es ja eines Tages mich zu öffnen und zu vertrauen. Und ich hoffe, du schaffst es auch. Was deine Ängste angeht kann ich jetzt nur sagen: Stell dich ihnen und bekämpfe sie!!! Du wirst damit nicht glücklich!!!
Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, wir hören noch öfter was voneinander!!!
_________________
Ich habe meinen Vater vor 14 Jahren an Krebs verloren. Ich war 6 Jahre alt.
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silke
Gast





BeitragVerfasst am: 11.12.2004, 09:34    Titel: ?? Antworten mit Zitat

hallo Gabi!!

erst mal danke das du mir geschrieben hast.
ich versuche schon seit 6 jahren meine ängste zu besiegen,hab es aber noch nie geschaft.
ich weiss net mehr was ich machen soll.ich hab schon alles probiert.

es würde mich auch freuen wen wir öffters von uns hören würden.

tschüssi!!!!
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Gaby



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Wohnort: Odenthal bei Köln, studiere in Kassel

BeitragVerfasst am: 11.12.2004, 12:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hört sich nicht gut an, aber ich denke, ein sehr wichtiger Schritt ist es schonmal, dass du weißt, woher die Ängste kommen. Ich war mir darüber nie bewusst, erst vor etwa 2-3 Jahren ist es mir klargeworden. Ich hatte damals eine sehr schlimme Phase, konnte noch nichtmal im Keller sein.... ich wollte sogar eine Therapie anfangen, doch die Frau war so schrecklich, wollte mit mir malen und kochen statt zu reden!!!! Und malen und kochen kann ich auch zuhause!!! Habs dann ganz gelassen. Vor einem Jahr bin ich von zuhause ausgezogen wegen Studium. Da ging es schon besser, aber ich musste mich auch zusammenreißen, denn was machst du, wenn du alleine wohnst und abends Angst kriegst?! Ich weiß nicht, woran es gelegen hat, dass meine Ängste damals weniger geworden sind, vielleicht kommt das auch so phasenweise. Aber ich kann dir sagen, wie es jetzt im letzten halben Jahr war. Die Angst vor fremden Leuten, dass du überall überfallen werden kannst, musste ich einfach überwinden, sonst wäre ich verrückt geworden. Ich habe mich eben meinem Vater anvertraut. "Pass auf mich auf" Was die Höhenangst angeht, die ich sehr extrem hatte, war es eigentlich ganz einfach. Jetzt habe ich sie schon noch, aber in "normalem Maß". Ich bin einmal am Anfang noch eine Pyramide hochgegangen. Sie war nicht sonderlich hoch und ich war alleine, musste also nur mir selbst vertrauen. Ich habe es geschafft, war danach glücklich wie nie und habe erstmal meine Mutter angerufen. Sie weiß von meinen Ängsten, aber mit anderen Leuten kann ich auch nicht darüber reden, ich werde nicht verstanden. Jedenfalls hab ich seit dem Tag immer mehr geschafft, höhere Pyramiden, bin auf Balkone gegangen etc. Durch jeden Erfolg wurde ich glücklicher und habe mich wieder mehr getraut. Die höchste habe ich zwar dann nur bis zur Hälfte geschafft, aber auch das hätte ich vor einem Jahr noch nicht geschafft. Mein Ziel ist der Kölner Dom.... und eines Tages werde ich das auch noch schaffen!! Versuch es einfach mal mit kleinen Erfolgen. Das hilft!!! Und am besten alleine, denn dir selbst kannst du vertrauen, da brauchst du keine Angst zu haben, ein anderer könnte fallen und dich umstoßen zum Beispiel. Und versuch das mal, dich in diesen Momenten deinem Vater zu "übergeben"!!
Wo kommst du eigentlich her?
Ich hoffe, ich kann dir ein wenig helfen...
wie kommst du eigentlich mit deiner Mutter klar? wie hat sie dir geholfen nach dem Tod deines Vaters? Kannst du mit ihr über deine Probleme reden oder hast du es schonmal versucht? Hast du eine beste Freundin, die dich versteht?
_________________
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silke
Gast





BeitragVerfasst am: 11.12.2004, 14:59    Titel: ?? Antworten mit Zitat

hi!!
ich komme aus der nähe von ulm und wo kommst du her??
ich und meine mutter verstehen uns tag für tag schlechter, am anfang hatten wir ein gutes verhältniss aber seit ihr neuer freun da ist streiten wir uns immer öfters.
sie hat mir nicht helfen können sie war selbst so arg traurig das sie damals keine zeit für mich und meinen bruder hatte.
ich kann mit ihr über garnichtsmehr reden seit ihr neuer freund da ist, ich hasse ihn Sehr böse .
meine freundin versteht mich auch nicht, wie soll sie mich auch verstehen,wenn ich mich selbst nicht mal verstehe.
es gibt nur einen auf der welt der mich versteht,der immer für mich da ist und dem ich alles erzählen kann.mein Kater. ich hab ihn kurz nach dem tod meines vaters bekommen und er erinnert mich immer an meinen papa, weil papa und mein kater genau gleich sind.
( z.B papas lieblingsplatz war sein büro,dort schläft mein kater auch am liebsten. )
und noch viel mehr andere ähnlichkeiten.....

bis dann silke
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Gaby



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BeitragVerfasst am: 11.12.2004, 15:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe in der Beziehung Glück. Ich kann mit meiner Mutter sehr gut reden. Naja, aber eigentlich gab es auch eine Zeit, so in deinem Alter, wo ich eher alles in mich "hineingefressen" hab. Jetzt rede ich immer mehr mit ihr darüber, vor allem über meine Erfahrungen, da sie in einer Trauergruppe für Kinder arbeitet.
Als meine Mutter den Neuen hatte hatte ich auch das Gefühl, sie betrügt mich irgendwie, ganz komisch. Ich war die meiste Zeit bei meiner besten Freundin, der ich schon alles erzählen konnte ohne ausgelacht zu werden. Ich habe es hier einfach nicht ausgehalten. Aber man muss sich leider mit der Situation irgendwie abfindend.... hört sich schrecklich an, aber jetzt sehe ich das. Sonst machst du dir das Leben nur noch schwerer.... hast du mit deiner Mutter mal versucht, ruhig darüber zu reden, dass du mit ihrem Neuen nicht klarkommst?
Ich komme übrigens aus Köln, also "ein wenig" von Ulm entfernt Winken
Egal, wie schwer es dir scheint. Du musst versuchen, Kontakte zu knüpfen, nach draußen zu kommen. wenn du dich nur auf deinen Kater beschränkst, der dir bestimmt auch hilft, verlierst du irgendwann den Bezug zum Alltag und wirst immer trauriger. Wenn du den ganzen Tag nur über das "was wäre wenn" nachdenkst kommst du nicht weiter... es macht dich deprimiert. Du musst dich der Situation stellen und das beste draus machen!!! Hört sich aus deiner Sicht wahrscheinlich wirklich total besserwisserisch oder altklug oder was auch immer an, aber ich sehe das alles jetzt inzwischen aus einer anderen Perspektive, da ich viele Etappen der Trauer schon hinter mir habe. Ich sage nicht mehr "warum habe ich meinen Vater nicht, warum ist er nicht mehr da,....", aber ich beneide andere Menschen um ihre Familien.... Ich kann es mir nicht mehr vorstellen, MEINEN Vater hier zu haben, ich träume von einer eigenen Familie, von Freunden, fühle mich in den (intakten) Familien meiner Freunde wohl,.... Und das hat nichts damit zu tun, dass ich meinen Vater vergessen hätte. Aber das wirst du wahrscheinlich in ein paar Jahren selbst sehen. Das dauert....
_________________
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silke
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BeitragVerfasst am: 12.12.2004, 11:20    Titel: ?? Antworten mit Zitat

hallo!

ich hab schon oft versucht mit meiner mutter über ihren freund zu reden, aber sie will meine meinung nicht hören und will nicht mit mir reden.
ich hab es schon aufgegeben mit ihr reden zu wollen.
ich weiss das ich nicht in der vergangenheit leben soll, aber ich kann nichts dagegen tun.
seit mein vater weg ist kann ich nicht mehr schlafen, ich bin zu traurig.
ich weine mich fast jede nacht in den schlaf, er war mein halt in meinem leben und jetzt ist er weg.
ehrlich gesagt will ich garnicht mehr leben, aber ich lebe trozdem weiter nur für meinen papi Weinen
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Gaby



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BeitragVerfasst am: 12.12.2004, 12:04    Titel: Antworten mit Zitat

Es stimmt nicht, dass du nichts dagegen machen kannst, in der Vergangenheit zu leben! Es gibt immer eine Möglichkeit, wenn es auch schwer ist. Aber zuerst musst du das selbst erkennen. Es bringt nichts, wenn ich auf dich einrede, wenn du es nicht selbst siehst. Nur soviel: Du musst dich Augen öffnen, die Gegenwart akzeptieren und LEBEN!!! Denn das ist, was dein Vater gewollt hätte, dass du ihn in guter Erinnerung behälst, aber dein Leben glücklich weiterlebst. Und das ist auch ohne Vater möglich, wenn auch ganz anders. Du denkst jetzt bestimmt "die hat gut reden, die weiß ja gar nicht, wie es in mir aussieht", aber du wirst einfach nicht glücklich, wenn du nicht beginnst, in der Gegenwart zu leben!! Du sollst die Vergangenheit ja nicht vergessen, bei weitem nicht, aber genausowenig kannst du die Augen vor der Gegenwart verschließen.
Denk am besten mal einfach drüber nach, vielleicht wird es dir auch selbst klar, denn das muss es, damit es dir besser geht... du musst es selbst WOLLEN!!!
Wünsche dir noch nen schönen Sonntag!!
_________________
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silke
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BeitragVerfasst am: 13.12.2004, 14:36    Titel: ?? Antworten mit Zitat

hi!!

ich danke dir für deine vielen tipps aber ich weiss nicht wie ich das alles machen soll.
ich komm mit meinem leben einfach nicht zurecht Weinen
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