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Trost der Anderen
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Amnesiana



Anmeldedatum: 07.09.2006
Beiträge: 44
Wohnort: OWL

BeitragVerfasst am: 09.10.2006, 16:16    Titel: Trost der Anderen Antworten mit Zitat

Hey ihr,

mich würde mal interessieren, wie eure Freunde und Verwandten nach dem Suizid reagiert haben?
Wie haben Sie euch Trost gespendet? Bei mir war das alles sehr unterschiedlich. Es ist nur jetzt langsam schwer, weil die ganze Sache jetzt ein halbes Jahr her ist und für alle der Alltag weiter geht .. ich aber immer noch oft weinend zu Hause sitze. Dann trau ich mich schon gar nicht mehr noch irgendwen anzurufen, weil ich denen ja nichts neues erzähle, sondern immer und immer wieder jammere und weine... und ich könnte mir schon gut vorstellen, dass das die anderen vielleicht irgendwann anfängt zu nerven...

Ganz liebe grüße an alle
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alisha
Gast





BeitragVerfasst am: 11.10.2006, 12:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo amnesiana,

erst einmal mein herzliches Beileid.
Es ist nicht einfach, abzuschätzen, bei wem man wieder mit der gleichen Leier ankommen kann. Ich habe 2 Freundinnen, die mir gesagt haben, ich kann ihnen das noch hunderttausendmal vorjammern, sie werden es mit mir durchkauen.
Bei den meisten ging aber wirklich nach kurzer Zeit alles zur Tagesordnung über. Da habe ich dann selber auch nicht mehr angefangen. Es blieb nur das komische Gefühl, dass da Unausgesprochenes in der Luft liegt.
Von den Verwandten meines Mannes habe ich nur noch Kontakt zu seiner Zwillingssschwester. Sie weiß, wie er wirklich sein konnte und gibt mir keine Schuld. Seine Mutter und seine anderen Geschwister geben mir die Schuld: Hätte ich mich nicht trennen wollen, wäre das nicht passiert.
Die wirklichen Gründe wollten sie nicht hören, er ist jetzt der "Engel", denn über Tote redet man ja nicht schlecht.
Eine gute Nachbarin und Freundin redet mit mir seitdem kein Wort mehr. Darunter leide ich am meisten. Es hat auch nichts gebracht, als ich ihr z.T. erzählte, was bei uns so abging. Entweder glaubte sie mir nicht, oder denkt sie, dass man das aushalten muss? Oder sie will in ihrer heilen Welt nicht mit so was Abstößigem zu tun haben.
Ich denke, wenn ich meine Freundinnen nicht hätten, die diese Bürde mit mir mittragen, ich wäre schon längst verzweifelt.
Ich wünsche Dir, dass Du auch so eine Freundin hast, ansonsten bin auch ich jederzeit für Dich da.
Liebe Grüße
alisha
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Amnesiana



Anmeldedatum: 07.09.2006
Beiträge: 44
Wohnort: OWL

BeitragVerfasst am: 11.10.2006, 13:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo alisha,

danke für deine liebe Antwort. Was Du geschrieben hast, fand ich zum Teil sehr bedrückend. Es ist schrecklich irgendwem die Schuld zu geben. Als wäre es für dich nicht schon schlimm genug, nein.. da muss man noch schön sowas hinterher werfen.. Finde ich, sorry wenn ich es so sage: zum kotzen! Sicherlich macht sich jeder Gedanken und jeder will wissen was los war und versucht irgendwelche Ursachen auszumachen... leider weiß nur der oder die direkt betroffenen, was da genau los war. Ich gebe mir nicht die Schuld am Tot meiner Eltern und ich möchte sie auch sonst niemandem geben. Klar hat man mal solche Gedanken.. aber ich glaube vielmehr haben sie diese Entscheidung getroffen...

Auch wenn es bei dir eine andere Situation ist (meine Eltern haben sich wegen Geldsorgen umgebracht) aber hättest du dein ganzes Leben das ertragen sollen?...
Ich hoffe das du stark genug bist und solche Gemeinheiten zumindest ein bisschen an dir abprallen zu lassen... sowas tut sehr weh.

Bei mir ist es mit dem Trost schon so, das Menschen da sind, die mir helfen und mir keine Schuld geben... aber ich komme nicht von dem Gefühl los, das sie irgendwann voll genervt sind und das nicht mehr hören können und dieses Elend nicht mehr sehen können.. deswegen tu ich manachmal einfach gut gelaunt als wenn nichts wäre,um die anderen nicht wieder in diese Situation zu bringen...
Habe auch eine beste Freundin, die sich alles anhört. Die hat selber aber auch so viele Probleme und ich möchte sie nicht immer mit meinem Mist belasten. Aber wenn es drauf ankommt, ist sie da.
Auch du kannst mir immer schreiben, wenn du magst.. hier können einen die Menschen ganz anders verstehen... viel besser.

Also halt die Ohren steif und lass dich nicht unterkriegen.
Ganz liebe grüße
Amnesiana
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alisha
Gast





BeitragVerfasst am: 11.10.2006, 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo amnesiana,
das fand ich sehr nett, was Du geschrieben hast. Das hat mir gut getan.
Ich hätte mein Leben in der Tat nicht so weiterleben können, weil es immer schlimmer geworden ist. Wir haben 3 Kinder, und mein Mann hatte die Tochter sexuell belästigt und den größeren Sohn in meinen Augen misshandelt. Meine Kinder sind alle sehr sensibel, aber er hat sie geschlagen, und sich immer mehr so unmöglich benommen, dass ich oft schon dachte, dass er nicht mehr richtig tickt. Bevor ich ihm mitteilte, dass ich beim Anwalt war, hat er auch mir Schläge angedroht. Davon wissen seine Verwandten nichts, denn er war, wenn andere da waren, wie ausgewechselt. Meine Tochter sagte mir hinterher: "Mama, der Papa war nur zu ertragen, wenn andere da waren". Dazu kam, dass ich hinterher feststellte, dass er 3000,- beim Online-Roulette verloren hat. Er saß nur am Computer und spielte irgendwelche Schrottspiele, genauso wie er nur noch Müll im Fernseher ansah. Er lebte in seiner eigenen Welt, hatte kein Interesse mehr an den Kindern und mir. WEnn ich was sagte, meinte er oft, ich solle nur das sagen, was interessant für ihn ist. Oft winkte er auch so abfällig mit einer Handbewegung ab, wenn ich was sagte.
Außerdem denke ich, dass sich mein Sohn irgendwann gewehrt hätte. Er ist jetzt 14, und entweder er wäre abgehauen, auf die schiefe Bahn gekommen oder er hätte seinem Vater was angetan. Und da wüsste ich nicht, wer dann den Kürzeren gezogen hätte. Als Polizist hatte mein Mann einfach die GRiffe drauf, die er ja auch immer seinem Sohn gegenüber angewendet hat. Mein Gott, wie hat mein Sohn manchmal gebrüllt!! WEnn ich dazwischen bin, war ich die Schuldige, und bin zurückgestoßen worden.

Das alles gab mir immer mehr das Gefühl, nur noch die Putze, und der "Arsch" zu sein. Und wenn ich mir vorstellte, dass ich im Alter mit ihm alleine wäre, kam mir das Grausen.

Jetzt denke ich oft, dass das wohl Depressionen waren, die ich einfach nicht erkennen konnte, weil ich davon keine Ahnung hatte.

Ich denke auch, dass sich andere überhaupt nicht vorstellen können, was in manchen Familien so abgeht.

Geldsorgen ist auch so ein Thema, das man fast keinem anvertrauen kann. Eine Freundin von mir hat auch das Problem, dass sie nie weiß, wie sie den nächsten Monat überstehen sollen. In unserer Gesellschaft ist das immer noch verpönt, obwohl das doch immer mehr Leuten so geht. Oft wird dann leichtsinnig behauptet, dass man doch selber Schuld sei.

Meine andere Freundin hat ihre Mutter vor ca. 30 Jahren verloren. Sie leidet heute noch darunter, und muss noch darüber reden. Meine Eltern sind vor 3 Jahren, bzw. 1 Jahr gestorben. Es geht mir deswegen auch immer noch manchmal ziemlich dreckig. Gut, es waren halt auch in 2 Jahren 3 Todesfälle!
Ein halbes Jahr, wie bei Dir, ist noch keine Zeit. Deine Freundin wird das sicher verstehen. Ich verstehe aber auch, dass Du das Gefühl hast, dass sie denkt, es ist doch eigentlich alles gesagt.
Ich habe gerade ein Buch, das ich lese, das heißt "Suizid / Das Trauma der Hinterbliebenen von Manfred Otzelberger.
Mir tut es sehr gut, das zu lesen.
Dass das eine Freundschaft belastet, ist klar. Aber es schweißt auch zusammen.
Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Deine Freundin weiterhin immer für Dich da ist, und sie es schafft, dass Du kein schlechtes Gewissen mehr hast.
Liebe Grüße
alisha
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Amnesiana



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Wohnort: OWL

BeitragVerfasst am: 11.10.2006, 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hi alisha,
alles was du geschrieben hast, hört sich nach einem echten Albtraum an. Hattest du denn trotzdem noch Gefühle für deinen Mann, trotz dieser ganzen Sachen? Das die anderen das alles nicht wissen, wollte man früher wahrscheinlich nicht.. weil es peinlich ist.. so hab ich es zumindest empfunden.... Ich hab nie gesagt, was bei mir zu hause abging....

Also bei mir ist es ja alles etwas anders. Eltern sind Eltern und man hat nur die einen. Meine Mutter hat getrunken. Mein ganzes Leben lang. Sie war nicht jeden Tag besoffen, aber so alle 3 Monate lag sie mind. flach. Dann war sie ein andere Mensch. Ein Mensch den ich so gehasst habe, für das was er mir antat. Man konnte die Uhr danach stellen bis sie wieder voll war. Ich kannte die Anzeichen besser als alles andere. Roch es nach Zigarettenrauch zu hause wusste ich gleich, Mama liegt wieder stramm im bett. Mein Vater und ich haben jahrelang versucht ihr klar zu machen, dass sie damit aufhört. Sie hat aber immer nur kurz die Finger vom Alkohl gelassen, weil wir sie zu hause eingesperrt hatten oder ihr das geld weggenommen haben. Ständig musste man sie kontrollieren und auf sie aufpassen. Ich kann gar nicht sagen wie beschissen das war. Ich hab nie jemandem davon erzählt, weil es mir so schrecklich peinlich war. Was sie für sachen im suff gemacht hat.. unvorstellbar.. einmal lag sie bewußtlos auf dem flur... ich dachte sie wäre tot... ich hatte solche angst... sie war nur wieder voll wie 100 mann...

Dann diese Geldnot in den letzten Monaten... meinen Eltern ging es so schlecht.. mama nur noch betrunken.. papa völlig neben der Spur.. so hab ich ihn noch nie erlebt. Es war so schrecklich zu haus, ich habs nicht ausgehalten.... ich hatte da schon immer angst, dass sie sich was antun..
In dem Abschiedsbrief, den sie mir geschrieben haben, stand drin, dass ich mein Leben leben sollte und das ich jetzt endlich nicht mehr unter der dunkelen Wolke stehen würde, unter der sie ihr ganzes leben standen... sie hätten mir dies gern erspart und wünschen sich, das ich es besser mache.... Ich habe das Gefühl sie wollten es mir auch leichter machen....

Ich versuche dann manchmal den Selbstmord meiner Eltern so zu sehen, das sie nur gutes für mich wollten und mich eigentlich nur schützen. Was sie damit angerichtet haben, werden sie wohl nie erfahren. Denn meistens weiß ich nur nicht weiter und bin nur traurig und weine...

Aber das wird wohl auch irgendwann mal besser werden. Das wünsche ich auch Dir und dass dich alle in Ruhe lassen und Du irgendwann mit dieser Sache abschließen kannst. Drück dich ganz doll.

Amnesiana
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alisha
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BeitragVerfasst am: 12.10.2006, 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo. amnesiana,

irgendwie war es auch ein echter Albtraum. Aber wenn man mitten drinnen steht, dann empfindet man es nicht so. Es kommt ja eins nach dem anderen. Ein richtiger Albtraum war es dann, als mein Mann erst verschwunden war. Man wusste nur, dass seine Dienstwaffe mit 8 Schuss fehlt. Alles andere war da. Ich bin mit meinen Kindern eine Woche lang bei meinem Vater untergeschlüpft und durfte unser Haus nur mit Polizeischutz betreten.
Die Hundestaffel und Hubschrauber haben ihn nicht gefunden. Ein halbes Jahr später fand dann ein Spaziergänger seinen Schuh mit dem Fuß dran. Es blieb mir erspart, ihn noch mal anschauen zu müssen. Sie sagten mir nur, dass dort im Wald Wildfraß war, man hätte das am Kot gesehen. Ich bin dann mal im Sommer dort gewesen, weil ich immer dachte, warum die Hunde ihn nicht gefunden hatten. Aber dort geht auch kein Hund rein, Brennnesseln mannshoch, Dornengestrüpp. Sein Chef sagte, er wollte nicht gefunden werden. Das hätte geheißen, ich hätte ihn nach 10 Jahren für tot erklären können, bis dahin hätte ich mein Haus nicht verkaufen oder verändern dürfen, wäre ans Geld nicht rangekommen.
Ich denke, das hatte er sich schon so überlegt. Und so gesehen ist er doch ein fieser Kerl gewesen.
Eine Freundin meinte, er hätte doch Charakter, weil er uns nicht auch erschossen hat. Toll, oder?

Das alles war ein wirklicher Albtraum. Aber ich stand wohl unter einer Art Dauerschock. Ich war erst mal nur so froh und glücklich, dass er weg war, ich meinen Kindern mal ein Mickeymausheft kaufen konnte, ohne dass er meckerte.
Heute wundere ich mich, wie ich das alles überstanden habe. Aber eine Frau sagte mal zu mir, dass jeder das Schicksal bekommt, das er auch ertragen kann. Dann bin ich wohl doch so stark, obwohl ich manchmal daran zweifele.

Ich denke, Du bist auch so stark. Du hast ja auch schon so viel mitgemacht, immer das Ungewisse, wie triffst Du Deine Mutter an. Du hast so viel geschafft, das schaffst Du auch noch.

Ich drücke Dich auch ganz doll,
alisha
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Amnesiana



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BeitragVerfasst am: 13.10.2006, 09:10    Titel: Antworten mit Zitat

Guten morgen Alisha,

ich bin total schockiert! Das ist wirklich eine schlimme Geschichte. Das tut mir wirklich sehr leid, dass Du sowas durchmachen musstest.

Der Oberknaller finde ich aber auch die Aussage von deiner Freundin! Sorry, ich möchte niemanden beleidigen, aber die hat sie doch nicht alle! Er hat Charakter, weil er euch nicht auch umgebracht hat??? Also das kann ich echt nicht verstehen. Wenn ich mir das alles durchlese, dann war dieser Mann offensichtlich eine schreckliche Person, die euch das Leben zur Hölle gamacht hat. Jeder Mensch hat Charakter... manche einen guten und manche einen schlechten... was deinen Mann angeht, der hatte wohl einen schlechten... also wie gesagt, zu dieser Aussage deiner Freundin fällt mir nix mehr ein. Solche Sprüche machen es nicht leichter.

Was das Schicksal angeht, was man bekommt... ich hab keine Ahnung... meine Eltern haben wohl gedacht, dass ich stark genug bin um mit einem solchen Schicksalsschlag weiter zu leben.. das haben sie zumindest im Brief geschrieben... manchmal ist das das einzige, was mich dazu bringt wieder nach vorn zu gucken. Mama und Papa haben gewusst du schaffst es, also reiß dich zusammen und schaff es auch....
Das Schicksal was sie hatten, war für sie jedenfalls nicht zu ertragen. Ich möchte es jetzt aber besser machen als sie, aus ihren Fehlern lernen.. und für sie alles versuchen und alles geben, damit mein Leben besser läuft als ihres. Ich weiß, dass sie das gewollt haben.

Ich hoffe, dass du auch weiterhin so stark bleibst. Genieß die Zeit mit deinen Kindern, genieß es endlich frei zu sein.... hört sich vielleicht etwas gemein an in Bezug auf deinen Mann, aber du hasst es verdient ein unbeschwertes Leben zu führen, nach so langer Zeit der Qual... Lass dir von keinem was anderes einreden. Lebe dein Leben! Das haben meine Eltern mir auch gesagt und sie hatten recht!

Drück dich
Amnesiana
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alisha
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BeitragVerfasst am: 14.10.2006, 10:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo amnesiana,
ich war gestern unterwegs, und war deswegen nicht im Internet.
Natürlich wollten Deine Eltern Dich nicht weiter mit ihren Sorgen belasten, aber ihr Tod an sich ist schon eine Belastung genug. Es wäre schon schlimm genug gewesen, wenn sie einen natürlichen Tod gestorben wären. Aber so ein Tod ist noch eine Zusatzbelastung für Dich. Aber ich denke auch, dass Du das schaffst. Es ist ja auch noch nicht viel Zeit vergangen, das zu bewältigen.

Ich finde es auch der Oberhammer, das mit dem Charakter. Wenn ich mir die Art meines Mannes in seinen letzten Jahren anschaue, war es eher Berechnung, dass er uns nicht erschossen hat. Er wollte, dass wir in Unsicherheit, Angst und Panik leben. Er wusste, dass ich bekannt und geachtet in unserer Siedlung war. Und das wollte er mir alles nehmen. Er sagte ja zu unserer Tochter: "Ihr werdet schon noch sehen, was ihr davon habt". Das war Hass und Bestrafung von ihm. Charakter wäre für mich gewesen, wenn er zu seinen Fehlern gestanden hätte, und wir normal geschieden worden wären, und wenn er endlich mal für seine Kinder dagewesen wäre, so wie tausende von anderen Vätern auch.

Um dem Spießrutenlauf zu entgehen, habe ich mich auch entschlossen, wegzuziehen. Viele haben das bedauert, aber die eine blöde Nachbarin hat sich nicht einmal verabschiedet. Hier weiß keiner, was passiert ist. Es ist natürlich nicht so leicht, wieder Anschluss zu bekommen.

Aber ich muss mir Zeit geben.
Ich denke, wir beide haben es bis hierher geschafft, und wir werden es auch weiter schaffen.
Man muss immer wieder sich auch zwingen, nach vorne zu schauen.

Ich drücke Dich ganz fest,
alisha
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Amnesiana



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BeitragVerfasst am: 14.10.2006, 11:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hey alisha,

das mit dem Wegziehen, war glaube ich eine gute Idee. Sicher sollte man vor seinen Problemen nicht weglaufen, aber es ist ein Neuanfang und den hast du dir wirklich verdient. Habe selber auch oft dran gedacht, wie es wäre wo anders zu wohnen, wo mich keiner kennt und wo meine Eltern niemand kannte. Aber aus finanzieller und beruflicher sicht wäre es totaler quatsch.... ich finde es zwar immer noch ätzend hier auf der straße rumzulaufen und hier und da mal einem Bekannten meiner Eltern in die Arme zu laufen... aber da muss ich durch.. gehe dann eben einen Schritt schneller und bin so beschäftigt, dass ich die dummer Weise nie sehe..... Mit den Augen rollen

Wenn mich mal einer irgendwie anspricht oder sonstwas macht, dann gibts von mir eh gleich erstmal nen richtigen Spruch gedrückt... da werde ich dann doch recht schnell aggressiv.. finde ich aber auch gut, weil eigentlich bin ich so ein Mensch, der immer zu allem ja und Amen gesagt hat.. blos nicht aufmüpfig sein und blos kein stress. Das hat sich jetzt aber geändert... manchmal tut es mir richtig gut mal jemanden anzuschnauzen... wobei ich es ja auch nicht übertreiben möchte. Aber ich lass mir nicht mehr so viel gefallen. Ich denke du bist auch stärker durch die ganze Geschichte geworden... jeder wird stärker.. zwangsläufig.

Jetzt musst du dich wenigstens nicht mehr mit blöden nachbarn rumschlagen, die eh nix peilen. SO! Du fängst neu an und findest bestimmt dort neue Freunde. Dauert immer etwas, aber das wird schon. Lass den Kopf nicht hängen.

Ich musste mich mit meiner Familie, mit der meine Eltern komplett verstritten waren, wieder anfreunden. 25 Jahre habe ich die immer bis aufs Blut gehasst .. jetzt sind es die einzigen die ich noch habe. Gott sei dank, tragen die mir nichts nach. Denen tue ich wohl hauptsächlich leid. Ohne ihre Unterstützung hätte ich keine neue wohnung, die beerdigung nicht bezahlen könne etc. Fühlt sich trotzdem immer noch so seltsam an, wenn ich da auf einmal am küchentisch sitze... da sitzen deine erzfeinde, die deine eltern voll fertig gemacht haben.... und jetzt bist du auf sie angewiesen und musst nette sachen sagen und immer interessiert sein... obwohl ich manchmal so gedanken habe, dass sie auch an allem mit schuld sind. Meine Mama hat meinem Onkel noch viele Briefe geschrieben, in denen sie ihn um hilfe finanzieller art gebeten hat.... er hat genug geld.. hätte ihr und uns locker helfen können. Hat er aber nicht.... ich möchte niemandem die Schuld geben. Aber wenn man diese Sachen im Hinterkopf hat und dann sein Leben lang immer gegen diese Menschen war, ist es sowas von schwer und irgendwie auch ganz ganz seltsam diese Menschen jetzt als neue "Freunde" zu haben..

Wünsche dir ein schönes Wochenende. Drück dich feste und denk dran, immer nach vorne gucken.
liebe grüße
Amnesiana
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alisha
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BeitragVerfasst am: 15.10.2006, 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hi amnesiana,

ich denke, aus Sicht von Deinem Onkel ist das in der damaligen Situation vielleicht auch nachvollziehbar gewesen. Er hatte bestimmt Angst, dass sein Geld in Alkohol umgesetzt wird. Er hat jetzt bestimmt ein saumäßig schlechtes Gewissen und macht sich riesige Vorwürfe, dass er nicht geholfen hat. Er dachte bestimmt, sie sollen selber klarkommen, mit so einer Verzweiflung hat er sicher nicht gerechnet. Du kannst ja nichts dafür, sie sind jetzt für Dich da und versuchen, an Dir was wieder gutzumachen.
Dass Du Deine Verwandtschaft gehasst hast, lag ja nicht an Dir. Die Verwandtschaft von meinem Ex war so verstrittten, dass man eigentlich bei einer Heirat erst mal schauen muss, ob man nicht verwandt ist. Da kennen sich Kusin und Kusine nicht mehr! Und die würden miteinander auskommen, nur die Eltern hatten halt ihre Differenzen. Eigentlich ist das jetzt bei mir nicht anders, denn meine Kinder haben notgedrungen auch keinen Kontakt mehr zu Onkel und Tante von der Seite.

Ich bin vom Typ her auch so, dass ich zu allem ja und amen sage, möchte von jedem gemocht werden. Manchmal denke ich, mir fehlt Rückgrat. Bestimmt hat es mich stärker gemacht, aber ich fühle mich oft überfordert mit Entscheidungen. Früher hat mein Mann entschieden, habe meine Eltern gefragt. Was die Kinder angeht, hatte ich immer meine Eltern als Berater. Da stehe ich alleine da. Die Entscheidung, auf welche Schule sie gehen sollen, welche Fremdsprachen......
Ich sollte halt endlich mit allen Konsequenzen erwachsen werden.

Hast Du keine Geschwister?
Ich habe einen Bruder, der ziemlich weit weg wohnt, aber immerhin habe ich noch ihn.

Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntagabend, und drücke Dich,
alisha
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Amnesiana



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BeitragVerfasst am: 16.10.2006, 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

hallo alisha,

nein, ich habe keine Geschwister. Weiß nicht, ob ich es jetzt leichter finden würde, wenn ich welche hätte.. wahrscheinlich schon. Aber ich bin halt Einzelkind.. da bin ich dran gewöhnt und kann es mir kaum vorstellen.. mit einem Bruder oder einer Schwester... Im Moment geht es mir eigentlich ganz gut. Lenke mich viel ab und versuche nicht an die Vergangenheit zu denken. Habe mich letztens auch ordentlich mit meiner besten Freundin gestritten... das war auch nochmal ein richtiger Hammer. Aber da hab ich mir auf einmal gesagt: Stop! Du bist jetzt nicht mehr das wehleidige, kleine Mädchen, dass ständig heult, wenn irgendwas ist und sich nie streiten kann und immer nur heult und jammert.... ne, ne.. ich kann mich selber so nicht mehr ertragen. Für meine beste Freundin hab ich echt immer alles gemacht.. und mich immer so gesorgt, wenn es ihr schlecht ging... tja, aber irgendwie war das wohl alles zuviel des guten... sie hat es teilweise wohl ziemlich genervt... Keine Ahnung ich hab mich auch immer verantwortlich ihr gegenüber gefühlt und wollte immer alles so machen, das sie blos glücklich ist und nicht genervt ist. Das war aber falsch. Ich habe beschlossen, es keinem immer nur recht machen zu wollen. Versuche mehr Selbstbewußtsein zu bekommen und mich nicht stundenlang zu grämen, wenn jemand mal sauer auf mich ist... bringt mir eh nichts... und vor allem kann auch mal jemand auf mich sauer sein.... ich habe keine lust mir immer gedanken zu machen, was andere denken. Jetzt reichts.

Ach, das schreibt sich leichter als es umzusetzen ist... aber das tut einem gut. Ich hoffe du schaffst es auch mehr Rückrat zu bekommen. Aber das ist zwangsläufig so, wenn man mehr auf sich gestellt ist... da bleibt einem ja nichts anderes übrig.... das ist auch gut für uns glaube ich.
Also immer stark bleiben.
Fühl dich gedrückt.
Amnesiana
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alisha
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BeitragVerfasst am: 17.10.2006, 11:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo amnesiana,

das finde ich toll, dass Du es geschafft hast, mal mit Deiner Freundin zu streiten. Ich fange immer schon vorher an zu zittern, und dann sind meine Gedanken irgendwie blockiert. Wenn die andere dann was sagt, fällt mir immer erst hinterher ein, was ich hätte sagen können.

Streiten lernt man vielleicht, wenn man Geschwister hat. Mit meinem Bruder habe ich mich als Kind nicht gestritten, wir kamen super miteinander aus. So habe ich es halt auch nicht gelernt.
Die Geschwister von meinem Ex, das waren 5 Kinder, die können das. Aber das zermürbt mich. Und als sie dann mich verdächtigten, dass ich meinen Mann vielleicht umgebracht hätte, dann habe ich den Kontakt abgebrochen. Ich habe sie auch noch zur Rede gestellt. Aber auch da haben sie mich überrumpelt. Haben sie doch gemeint, sie seien nur alle Möglichkeiten durchgegangen. Ich kann nicht einmal eine Spinne töten, wie soll ich denn einen Mann umbringen, der größer, stärker und schwerer ist als ich. Und der auch noch sämtliche Griffe von Judo usw. kann. Das hätte dann im Affekt sein müssen, und dann hätte ich zumindest auch blaue Flecken gehabt. Die Polizei habe ich dann gefragt, ob sie mich je im Verdacht hatten. Da kam spontan ein NEIN. Ich hätte dazu mit zu offenen Karten gespielt, und Erfahrung hätten sie ja auch.
Aber der Verwandtschaft ist so was scheißegal. Sie reden daher, ohne Rücksicht auf die Kinder oder irgendwelche Gefühle. Nur ich leide darunter, mache mir meine Gedanken, grüble, weil ich es einfach nicht so abschütteln kann.
Ich finde, da bist Du auf dem richtigen Weg. Ich versuche es auch, aber es gelingt mir in den wenigsten Fällen.

Manchmal denke ich, bestimmt haben wir vor unserer Geburt uns dieses Leben ausgesucht. Vielleicht hatten wir die Auswahl und haben uns für genau dieses Desaster entschieden, um irgendwas dabei zu lernen. Dieser Gedanke hilft mir, nicht zu verzweifeln.

Ich drücke Dich, Du bist auf dem richtigen Weg,
alisha
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Amnesiana



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BeitragVerfasst am: 17.10.2006, 15:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hey du,

ach ja, wenn immer alles so leicht wäre.. Ich kann mir gut vorstellen, dass Dich das ziemlich belastet, dass die Verwandten Dich im Verdacht hatten. Aber so sind sie die Menschen. Man denkt, man kennt sie und kann ihnen vertrauen... oder sie würden einem sogar in schlimmen Situationen zur Seite stehen, aber nix is. Da entpuppen sich viele zu echt miesen Gestalten. Da werden einem Sachen unterstellt, an die man nichtmal im Traum gedacht hat. Hab ich auch schon oft erleben müssen. Zwar nicht in Hinblick auf den Tod meiner Eltern, aber in Freundschaftsdingen bin ich schon ziemlich oft auf die Nase gefallen. Tut immer wieder richtig weh und haut immer wieder so richtig rein. Aber meine Mama hat immer gesagt das man die anderen nicht ändern kann, nur sich selbst... weiß nicht ob ich das schonmal geshcreiben habe... aber ich finde sie hatte recht.

Das schlimme daran ist nur, das man selbst solche Aussagen nicht einfach so abschütteln kann. Wahrscheinlich hast du lange, lange da gesessen und dich immer und immer wieder gefragt, wie die blos auf so einen schwachsinn kommen und wie in Gottes Namen die dir sowas zutrauen können...
Ich finde es auch richtig, dass du den Kontakt abgebrochen hast. Sorry, aber auf die kannst du gut verzichten. Würden dir wahrscheinlich eh nicht helfend zur Seite stehen, wenn ihnen schon solche Dinge durch den Kopf gehen...

Aber es ist so schwer hart zu bleiben. Es ist so schwer zu ertragen, dass andere Menschen einen vielleicht nicht mögen oder einen wegen irgendwas verurteilen... auch wenn ich versuche gemeiner und emotional härter zu werden... das gelingt mir nicht so oft.... aber man muss halt weiter üben. Smilie

Du kannst das auch. Das mit dem Zittern vom Streit kenn ich überigens auch bestens. Zum kotzen das Gefühl... aber musste durch... und wenn man mal nicht den Schwanz eingezogen hat, sondern ordentlich seine Meinung gesagt hat.... darf es einem danach nur nicht gleich wieder leid tun.. passiert mir auch gern... aber wir arbeiten einfach dran.. Winken

Wünsche dir noch einen ganz schönen Tag und nicht ärgern lassen!
Drück dich
Amnesiana
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alisha
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BeitragVerfasst am: 18.10.2006, 12:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo amnesiana,

da hast Du Recht, dass es unheimlich schwer ist, so hart zu werden. Es liegt einfach an unserer Natur.

Und nicht genug, was ich mit meinen Ex alles mitmachen musste.
Mein Vater hatte zu Lebzeiten einen Vertrag mit der Uni Ulm ausgemacht, dass er sich nach seinem Tod zu Lernzwecken zur Verfügung stellen will und danach anonym auf dem Unifriedhof begraben werden. Mein Bruder hatte als Zweijähriger eine Netzhautablösung und er war so dankbar, dass die Ärzte sein Augenlicht retten konnten. So wollte mein Vater der Medizin was zurückgeben. Ich finde, eine lobenswerte Geste!
Anders seine Nachbarn. Nachdem sie sehr freundlich und bestürzt nach dem Tod meiner Mutter und meines Mannes waren, kamen sie nicht zur Beerdigung bei meinem Vater und sie gingen auch schnell ins Haus, wenn sie meinen Bruder und mich sahen, als wir das Haus räumten.
Ich wunderte mich, und als ich dann erfurh, warum, haute es mir fast alle Sicherungen durch.
Seine Nachbarn waren doch tatsächlich der Meinung, wir hätten den Leichnam meines Vater für 150.000,- verkauft. Wie blöd können Menschen eigentlich sein?
Die Uni Ulm wollte seinen Körper nicht, weil er frisch operiert war. Das war eine neue Klausel, die erst seit einem Jahr galt. Dann hatten wir die Wahl: entweder nochmal ein Einzelgrab (deswegen hatte meine Mutter ein Einzelnes) oder Friedwald. Da nun in Schwaigern, nicht weit von hier, wo ich jetzt wohne, ein neuer Friedwald eröffnet wurde und mein Vater die Wälder liebte, haben wir uns dafür entschieden.
Die Nachbarn sahen nur, dass am Heimatort kein Grab war, und so hatten wir ihn verkauft!! Wenn man im Krankenhaus stirbt, hat man überhaupt keine Möglichkeit, den Leichnam irgendjemand anderen zu übergeben. Außerdem, wer zahlt so viel Geld für einen 71-jährigen, der 4 Herzinfarkte, eine halbe Lunge und Prostatakrebs im Anfangsstadium hatte? Als mein Vater im Koma lag und man meinte, es geht zu Ende, sagte ich dem Arzt, dass mein Vater Organspender sei. Der Arzt hat mich ausgelacht! So alte Organe und dazu kranke brauche man nicht.

So bescheuert sind die Leute. Es hat wohl noch nicht gereicht, was ich an Schicksalschläge hatte. So bin ich gottfroh, dass ich das klein- und spießbürgerliche Gmünd verlassen habe.

Ich denke, ich habe jetzt alles geschrieben, was mir in den letzten 3 Jahren passiert ist, es kommen wohl keine weiteren "Hammer". Es sei denn, ich hätte ein paar vergessen, weil es so viel war Smilie

Du siehst, also auch für Dich: das alles macht uns nur stärker, auch wenn man denkt, man verzweifelt daran.
Kopf hoch, ich denke an Dich,
alisha
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Amnesiana



Anmeldedatum: 07.09.2006
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Wohnort: OWL

BeitragVerfasst am: 19.10.2006, 16:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hey alisha,

das mit Deinen Nachbarn finde ich auch schon wieder den Oberknaller. Spinnen die? Manch einer hat wohl überhaupt keinen Anstand. Es gibt so viele von solchen Aasgeiern.. ich finde es echt ekelhaft. Viele scheint der Tod anderer richtig zu freuen.. mensch da ist was los, was ist da passiert, wieso, weshalb, warum und wie gehen die Verwandten mit der Sache um? Die kennen nur ihre Sicht der Dinge und die ist für sie richtig. Sobald man anders reagiert ist man gleich ein schlechter Mensch.... aber was soll man dazu noch sagen. Eigentlich müssen einem solche Leute wirklich Leid tun. Die sind einfach zu dumm für dieses Leben.

Du hasst schon recht, die Spießbürger sind das aller schlimmste... man und wenn sich von denen mal einer umbringt... man, was dann los ist... ach, ich rege mich über sowas immer gerne auf.... aber eigentlich sollte es einem echt am A... vorbei gehen...

Im Moment gehts mir grad ganz gut. Hatte schon längere Zeit keinen Heulkrampf mehr. Aber irgendwann muss es wieder raus.. kenn ich ja. Aber ist wohl auch gut so... sonst würde ich wohl platzen...

Wie geht es dir momentan?

Drück dich und ganz liebe grüße
Amnesiana
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