Elternlos-Forum
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Beide tot!
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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elternlos-Forum Foren-Übersicht -> Elternlos durch Suizid
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Amnesiana



Anmeldedatum: 07.09.2006
Beiträge: 44
Wohnort: OWL

BeitragVerfasst am: 11.09.2006, 17:05    Titel: Beide tot! Antworten mit Zitat

Hallo ihr,
Vor kurzem habe ich diese Seite im Netz entdeckt und bin wirklich froh darüber. Meine Eletern haben sich vor ca. einem halben Jahr gemeinsam das Leben genommen. Sie haben Abgase in ihren Wagen geleitet. Die Beweggründe waren wohl die ausweglose Situation in der sie sich befanden. Ich habe noch zu Hause gewohnt und habe jeden Tag alles mitbekommen. Es ging ihnen so schlecht und es war so schrecklich sehen zu müssen, wie die eigenen Eltern leiden und ihnen überhaupt nicht helfen zu können. Ich habe wirklich alles versucht. Es ging fast nur ums Geld. Davon war nichts da und es gab Schulden, die haben sie einfach überrannt. Viele haben mir danach gesagt, es hätte doch andere Wege geben können, aber für sie gab es eben keinen anderen Weg und ich kann das akzeptieren. Schlimm finde ich, dass es andere nicht akzeptieren und schlecht über sie sprechen. Das tut mir schon weh. Ich hatte die ganze Zeit geahnt, dass irgendwas passieren wird. Meine Mutter, die ihr Leben lang Alkoholikerin war, hat betrunken oft Sachen gesagt, wie ich schneide mir die Pulsadern auf oder ich tu mir was an. Ich hatte dann immer tierische Angst und habe meinen Vater beauftragt auf sie acht zu geben. Da wusste ich auch nicht, dass er sich selber mit solchen Gedanken rumschlägt. Eines Tages stand ich in unserer Waschküche und bügelte, als mein Vater rein kam und sich einen Schlauch aus einer Ecke holte. Ich habe sofort gedacht, der will damit was anstellen... Abgase ins Auto leiten.. ich hab es wirklich gedacht. Aber dann habe ich den Gedanken wieder abgeschüttelt, weil ich mich selber schon für zu paranoid hilt. Ich weiß bis heute nicht, wie ich mit dem allen klar kommen soll. Manchmal denke ich, meine Eltern wollten das so und sie sind jetzt erlöst und somit sollte auch ich erleichtert sein, aber das ist nicht so leicht. Es gibt Tage, an denen geht es mir so gut und andere da bin ich von einer auf die andere Sekunde tot traurig.... und kann alles nicht fassen.... und manchmal fühle ich mich schlecht, weil es mir schon wieder so gut geht....
Liebe grüße an euch alle
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SONNE



Anmeldedatum: 16.08.2005
Beiträge: 188

BeitragVerfasst am: 11.09.2006, 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

hi,
wie alt bist du? warst du auch mal wütend auf deine eltern wegen dem suizid?
sorry, das ich dich mit fragen bombadiere, aber musst ja nicht antworten.
aber hier bist du mit sicherheit richtig!
_________________
es ist schon arg, du fandst dein leben nicht mehr lebenswert, es gab so viele menschen die dir helfen wollten und dich lieb hatten
ich werde dich nie vergessen
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Amnesiana



Anmeldedatum: 07.09.2006
Beiträge: 44
Wohnort: OWL

BeitragVerfasst am: 12.09.2006, 08:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sonne,
naja, was heißt schon wütend. Ich kann es irgendwie nachvollziehen. Sie wussten nicht ein noch aus. Die Situation war einfach unerträglich. Sicherlich war ich manchmal sauer, bei all den ganzen Sachen die anschließend auf mich zukamen. Obwohl ich das Erbe ausgeschlagen habe, weil es eh nur Schulden waren, wollte viele immer noch Geld von mir. Vor kurzem ist auch noch meine Oma gestorben. Schlimm fand ich schon wieder den ganzen Beerdigungs Kram zu machen... da war ich sauer und dachte, warum lasst ihr mich mit dem ganzen Mist alleine. Ich dachte immer nur: Ich kann nicht mehr, ich will das nicht und warum muss ich das jetzt auch noch machen. Aber ich kann nicht richtig böse auf sie sein. Sie wollten mir damit nicht weh tun. Sie wollten sich selbst erlösen. Ach ja, was mein Alter angeht. Ich bin 25.
Danke dass du geantwortet hast. Ich bin froh hier ein wenig Verständnis zu bekommen, die meisten haben Angst vor dem Thema oder verurteilen es.
Ganz liebe grüße
Amnesiana
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Hedwig



Anmeldedatum: 24.10.2005
Beiträge: 95

BeitragVerfasst am: 13.09.2006, 11:13    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen Amnesiana,
zuerst mein aufrichtiges Mitgefühl zu dieser verzweifelten Entscheidung
Deiner Eltern. Ich bin sicher nicht der ganz richtige Ansprechpartner fuer
dieses Thema, deshalb nur soviel, "nicht" alle Menschen verurteilen
Suizid. Ich z.B nicht. Ich finde es ganz traurig und entsetzlich, dass man in einer Situation nur diesen Weg sieht und sonst nichts mehr, auch nicht andere Menschen. Ich bedauere sehr , dass Du mit dieser Entscheidung
Deiner Eltern leben musst. Bitte, wenn möglich, lass dich unterstützen.
In unserer Stadt gibt es Dienste, die man nutzen kann - auch kostenlos, eventuell gibt es bei Dir auch professionelle Berater, die nicht nur emotionale Stütze sein können, sondern auch rechtlich Bescheid wissen.
Z. B. die Frage der Schulden. Auch mir ist bekannt, dass wenn das
Erbe ausgeschlagen wurde, keine Schulden übernommen werden. Auch
das ist ganz wichtig fuer Dich. Das jetzt auch noch Deine Oma ver-
storben ist, tut mir auch sehr leid, ich kenne es auch, wenn sich
eine Beerdigung an die andere reiht, aber ich hatte auch Unterstützung und war nicht alleine und viel älter als Du. Trotzdem Du sehr ruhig schreibst und eigentlich sehr, sehr gefasst klingst, bitte hole Dir Unterstützung,
Du hast schon, fuer mich , sehr viel Verantwortung übernommen, als
Du anscheinend noch gar nicht dafür zuständig sein musstest, (Alkoholismus), ist mir auch bekannt, deshalb können Dich jetzt schon
auch andere Menschen unterstützen. Sollest Du keine Hilfe finden, gibt es bei
uns in der Stadt eine Telefonnummer eines "Krisendienstes" vielleicht
haben die Nummern oder wissen Hilfe in Deiner Umgebung. (Privatnachricht ?)
Ganz viel Kraft fuer Deinen weiteren Weg, obwohl Du schon sehr stark
klingst, aber auch der Gegenpol hat einmal seine Berechtigung.
Herzlichst Hedwig
_________________
..... so war es schon immer, dass die Liebe ihre eigene Tiefe nicht kennt - bis zur Stunde des Abschieds. (Khalil Gibran)


Zuletzt bearbeitet von Hedwig am 13.09.2006, 20:06, insgesamt einmal bearbeitet
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iser



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Beiträge: 312

BeitragVerfasst am: 13.09.2006, 17:52    Titel: Das gleiche Schicksal Antworten mit Zitat

Hallo Amnesiana,

meine Eltern haben sich vor Jahren auf den gleichen Weg gemeinsam das Leben genommen...ich konnte viele Jahre überhaupt nicht damit umgehen und hatte auch viel Wut...habe lange gebraucht um den Suizid zu akzeptieren...doch mit der Zeit geht es besser...bin zwar immer noch zwischendurch traurig...doch diese Verzweiflung ist nicht mehr da...jeder Mensch geht anders mit der Trauer um und ich wünsche Dir weiterhin die Kraft für Deine Trauer...alles liebe iser
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Amnesiana



Anmeldedatum: 07.09.2006
Beiträge: 44
Wohnort: OWL

BeitragVerfasst am: 14.09.2006, 13:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo iser,
danke für deine Antwort. Ja, es wird wohl noch lange dauern, bis ich das alles verwunden habe. Aber so ganz geht es wohl nie weg. Habe mich bis jetzt auch nicht daran gemacht, in eine Therapie oder so zu gehen. Dafür fühle ich mich überhaupt nicht in der Lage. Fremden Leuten gegenüber zu sitzen und über all das zu sprechen und dann womöglich mal wieder im Heulkrampf zusammen brechen. Das geht noch nicht. Meine Freunde raten mir schon zu einer Therapie zu gehen.. aber ich kann es echt noch nicht. Im Moment denke ich auch, das ich mit allem ganz gut zurecht komme... auch wenn ich zwischendurch sonen Anfall bekomme und flenne wie ein Schlosshund. Warst du bei einer Therapie? Wenn ja, wie ist das? Hilft einem das? Falls du mir sowas überhaupt beanworten magst. Ich weiß halt nicht viel über das ganze... musste mich vorher damit zum glück noch nie auseinander setzen...

Liebe grüße Amnesiana
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SONNE



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Beiträge: 188

BeitragVerfasst am: 14.09.2006, 14:06    Titel: Antworten mit Zitat

hallo irh zwei,
ich klinke mich einfach mal ein (wenn ich darf!?), ich habe 3 jahre gesprächstherapie gemacht, bei mir war es auch wieder eine eine andere situation, ich war 14 wie mein daddy sich das leben genommen hat. ich glaube ohne die therapie wäre ich ganz schön abgestürzt. mir hat es sehr viel geholfen, klar, das ist nicht immer lustig dort!
das musst du für dich selber wissen, ob du eine therapie brauchst und ob du dich dem stellen willst und ob du dich einer fremden person öffnen möchtest. also mir fällt es gegenüber fremden personen leichter über mein trauma zu sprechen.
es hängt auch viel von dem therapeuten ab.

lg sonne
_________________
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ich werde dich nie vergessen
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Amnesiana



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Beiträge: 44
Wohnort: OWL

BeitragVerfasst am: 14.09.2006, 16:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr lieben,
ich wollte mich erstmal bei euch bedanken, dass ihr mir alle immer so nett schreibt. Es tut gut zu wissen, das Menschen einen verstehen, weil sie das gleiche durchgemacht haben.
Was die Therapie angeht, habe ich immer noch ziemlich Angst. Auf der einen Seite denke ich aber auch, wenn ich nicht schnell damit anfange, dann drehe ich bald vielleicht einfach so durch. Andererseits denke ich, das ich alles sehr gut manage. Vielleicht brodelt sich aber dann unterbewußt was zusammen und irgendwann platze ich. Ich hab keine Ahnung. Ich glaube in näherer Zukunft werde ich noch nicht zur Therapie gehen. Ich kann es einfach noch nicht und ich bin im Moment echt froh, wenn ich abgelenkt bin und mich über andere Dinge freuen kann. Ich hoffe ich mache es damit nicht schlimmer?

Liebe grüße
Amnesiana
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iser



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Beiträge: 312

BeitragVerfasst am: 14.09.2006, 16:59    Titel: Mir hat die Therapie geholfen Antworten mit Zitat

Hallo Amnesiana,

Du kannst mir ruhig Fragen stellen...ich habe nach ca. 5 Jahren eine Einzeltherapie gemacht es war eine Gestalttherapie...ich hatte viele Schuldgefühle und in der Therapie (sie dauerte 2 Jahre) habe ich meine Schuldgefühle abgebaut...es war wie Sonne geschrieben hat nicht immer leicht...auch ich bin sehr misstrauisch an die Sache herangegangen...doch ich habe dies auch damals gesagt...vielleicht wirst Du irgendwann mal eine machen wollen...höre auf Deinen Bauch...mir haben auch viele Menschen gesagt wie ich mit dem Suizid meiner Eltern umgehen soll.....doch nur Du hast diesen Schmerz....und nur Du bestimmst Deinen Weg....es gab Jahre wo ich wunderbar damit klar kam....doch irgendwann hat es mich eingeholt....meine Therapeutin war sehr lieb...ich konnte sagen wie weit sie gehen darf und wenn ich Alltagsprobleme hatte wurden diese halt besprochen...ich gab das Tempo an (deswegen auch zwei Jahre)

Falls Du noch Fragen hast...stelle sie ruhig...ps. ich habe Deinen Namen noch nie gehört...wo stammt er her und ich finde ich schön...alles liebe iser
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Amnesiana



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Beiträge: 44
Wohnort: OWL

BeitragVerfasst am: 14.09.2006, 17:29    Titel: Antworten mit Zitat

hallo iser,
vielen Dank erstmal für das Namenskompliment. Den Namen habe ich mir glaube ich vor Ewigkeiten mal ausgedacht. Frag mich nicht wie ich drauf gekommen bin. Fand ihn einfach schön. Danke, das ich dich alles fragen darf. Das ist wirklich viel wert für mich. Genau was du geschrieben hast, meinte ich. Da gehts mir vielleicht Jahrelang gut und bums auf einmal dreh ich durch..... ach keine Ahnung. Wie du schon sagst, ich hör auf meinen Bauch.. und der sagt mir im Moment noch .. ne,ne.. das machste jetzt nicht... dat schaffste noch nicht. Ich muss dazu auch sagen, so wirkliche Schuldgefühle habe ich nicht. Ich habe wirklich alles versucht um meinen Eltern zu helfen, aber ich hatte einfach keine Chance. Das einzige was ich mir manchmal denke, ist das ich es geahnt habe, das sie sich etwas antun werden... wie gesagt.. mein Vater holt sich diesen Schlauch und ich denke noch genau das richtige und verwerfe es in der nächsten Minute, weil ich es vielleicht selber nicht wissen will und mich für bescheuert halte... manchmal denke ich jetz: Ach hättest du was gesagt, hättest du ihn zu rede gestellt. Letztendlich weiß ich aber, auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt es hätte stoppen können, dann hätten sie es mit Sicherheit zu einem anderen Zeitpunkt gemacht. Ich kenne meine Eltern. Genauere Details zur ganzen Sache stelle ich mir lieber nicht vor.. auch wenn die Bilder immer im meinem Kopf schweben... ach, da könnte ich noch 100 Seiten schreiben.. aber das langweilt nur.... ich habs selber wahrscheinlich schon zu oft gedacht.... Ich hoffe im Moment einfach noch, das sich von alleine alles normaliesiert und ich es alleine schaffe...?? Das kann doch auch gehen oder?

Liebe grüße
Amnesiana
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iser



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BeitragVerfasst am: 15.09.2006, 08:19    Titel: Es gibt so viele Wege Antworten mit Zitat

Hallo Amnesiana,

ich glaube es gibt für jeden Menschen einen anderen Weg....vielleicht schaffst Du es ohne Therapie oder vielleicht machst Du eine...ich habe auch erst eine gemacht wo ich alleine nicht mehr konnte...wenn die Bilder in Deinem Kopf zuviel werden wirst Du es schon merken...wie gesagt höre auf Deinen Bauch, denn keine Therapie bringt etwas solange Du nicht bereit bist....bis bald iser
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Amnesiana



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BeitragVerfasst am: 15.09.2006, 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo iser,
das finde ich gut, dass du das so sagst. Ich glaube für mich selber nämlich langsam irgendwie auch, dass ich schon merke, wenn ich eine Therapie brauche. Im Moment wie gesagt lieber noch nicht. Das ist ehrlich gesagt mein schlimmster Alptraum im Moment. Mich nervt es nur das meine Tante zum Beispiel mich öfter damit nervt und nun meint, ich sollte das jetzt machen und sie kennt doch so nen tollen Therapeuten. Ich weiß ja, das sie es nur gut meint, aber sie versteht mich nicht. Ich schäme mich irgendwie vor anderen mit dem was mir passiert ist. Wenn man wem erzählt, dass sich die Eltern umgebracht haben, dann sehen einen die Leute immer gleich von einer ganz anderen Seite. Die denken immer gleich sonst was und malen sich aus, was da blos los war und was das blos für grausame Eltern sind, die ihrem Kind so etwas antun. Ich möchte nicht, dass irgendjemand denkt, dass meine Eltern schlecht waren. Keiner hat das Recht schlecht über sie zu denken. Wenn dann dürfte ich das und ich tue es nicht. Da könnte ich echt wahnsinnig werden. Hast du solche Erfahrungen auch gemacht? Mir ist es leider oft so gegangen, dass die Leute gemeint haben, das das nicht hätte sein müssen und wie konnten die nur und wie gemein .. und es hätte doch eine Lösung gegeben. Nein, hätte es für sie eben nich t und das kann ich akzeptieren. Sie sollen es verdammt nochmal auch. Das ist was, was mich sehr belastet. Was andere denken und das ich es irgendwann dem ein oder anderen sagen muss und das die dann nicht damit umgehen können. Das alle denken, was für eine assoziale Familie und bla bla bla.
So, jetzt hab ich mich schon wieder so in Rage geschrieben, da hör ich jetzt lieber auf. Wünsche dir noch einen schönen Abend und danke nochmal fürs schreiben.
Liebe grüße
Amnesiana
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iser



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BeitragVerfasst am: 19.09.2006, 08:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Amnesiana,

diese Gefühl kenne ich auch...wenn es mir zuviel ist erzähle ich nicht die Ursache...dann ist es mir wieder egal was die Anderen denken....vielleicht kannst Du mit Deiner Tante nochmal in Ruhe reden und ihr klar machen dass es für Dich wichtig ist Deinen Weg zu gehen....So muss mich beeilen da ich sonst zu spät zur Arbeit komme...bis bald iser
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Amnesiana



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BeitragVerfasst am: 20.09.2006, 16:37    Titel: Antworten mit Zitat

hallo iser,

ich habe hier gerade auf einer anderen seite über deine erkrankung gelesen. Das tut mir furchtbar leid. Ich war froh im weiteren verlauf zu lesen, das du wohl um eine chemo rumgekommen bist. Ist das Leben nicht ungerecht? Als hättest du nicht schon genug durchmachen müssen, wird dir sowas auch noch auferlegt. Mir fehlen die Worte. Ich wünsche dir jedenfalls von Herzen alles, alles Gute und hoffe, dass es dir bereits besser geht und du alles schafftst. Finde du bist eine sehr starke Person und für mich bewundernswert.
Liebe Grüße
Amnesiana
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iser



Anmeldedatum: 03.03.2005
Beiträge: 312

BeitragVerfasst am: 20.09.2006, 18:18    Titel: Danke für die Anteilnahme Antworten mit Zitat

Hallo Amnesiana,

danke für die Worte...doch ich denke der Suizid meiner Eltern hat mir sehr geholfen (hört sich vielleicht komisch an, doch als mir der Arzt gesagt hat was ich habe wollt ich leben und dachte nur innerlich nee nicht nach diesem Leben) ich will leben und bin mir sicher dass ich alles schaffen kann...außerdem nehme ich mir das Recht heraus noch etwas anderes vom Leben zu erwarten...es ist einfach meine Einstellung....

Weißt Du das Leben kann so ungerecht sein, doch ich bin ein Mensch der versucht immer das Beste zu sehen...bei mir ist das Glas halbvoll und nicht halbleer....und ich denke wir haben mit der Entscheidung unserer Eltern genug zu tun....so genug...hast Du vor mit Deiner Tante zu reden??? Wünsche Dir die Ruhe und den Respekt um Deine Trauer....es ist ein langer Weg...doch ich kann Dir nur sagen "Es funktioniert...wenn Du ihn für Dich gehst!" alles liebe iser
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