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Verlustangst

 
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Gast






BeitragVerfasst am: 06.10.2006, 13:42    Titel: Verlustangst Antworten mit Zitat

hallo ihr lieben,

also ich war 3 1/2 als ich meinen Vater durch einen AUtounfall verloren habe. Dieser Schmerz sitzt bis heute tief in mir, vorallem weil ich eigentlihc nie wirklich das ganze aufarbeiten konnte.

Mein problem jtez tnur ist dass ich immer sollche angst habe liebe menschen zu verlieren, manchmal krieg da totale panik.

Z.B. mein Freund ist nicht der aller pünklichste und wenn er mal zu spät kommt hab ihc immer gleich panik es könnte was passiert sein und ich sehe ihn nie wieder.

Geht es wem ähnlich und wen ja was kann man dagegen tun manchmal macht mich das richtig fertig.

ich habe immer angst noch jemandne zu verlieren ich glaube das würde ihc nicth durchstehen

um ratschläge wäre ich sehr dankbar

lieber Gruß A.
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SONNE



Anmeldedatum: 16.08.2005
Beiträge: 188

BeitragVerfasst am: 06.10.2006, 19:41    Titel: Antworten mit Zitat

hallo du,
ich glaube das problem haben wir fast alle hier! also bei mir ist das auch so. nochwas, schonmal was von posttraumatischen "störungen" (nicht falsch verstehen...) gehört? ich meine wenn du das nicht aufgearbeitet hast und auch noch so klein warst, kann es schon tief sitzen, mmhh, nur mal so, ich habe das mal in der ausbildung durchgenommen...
einen wirklichen ratschlag kann ich dir auch nicht geben, ich beruhige mich dann immer selber, weil wie oft passiert denn wirklich etwas, eben auf dem teppich bleiben und sich nicht zu sehr rein steigern. ruf die person an, wenn sie sich verspätet.
lg sonne
_________________
es ist schon arg, du fandst dein leben nicht mehr lebenswert, es gab so viele menschen die dir helfen wollten und dich lieb hatten
ich werde dich nie vergessen
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Gast






BeitragVerfasst am: 08.10.2006, 23:21    Titel: Antworten mit Zitat

hallo sonne

danke für deine antwort.

ja ich weiß was du meinst es ist wohl traumatisch
hm du hast ja recht hm hilft dir das dann dir nur zu sagen es passiert ja nicht so oft was. ich frag mic hhalt was wäre wenn...... ich weiß wahrscheinlich dürfte ihc mich die frage nicht fragen.

hm ich dachte halt auch dass ich das ganze schön langsam doch verarbeitet habe aber irgendwie seit der Beziehung mit meinem Freund, meiner ersten Beziehung überhaupt, holen mich die dinge ein vielleicht auch weil mir noch nie ein mensch so wichtig war wie er jetzt ich weiß auch nicht hmmmmmmmmmmmmmm
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SONNE



Anmeldedatum: 16.08.2005
Beiträge: 188

BeitragVerfasst am: 11.10.2006, 13:30    Titel: Antworten mit Zitat

ich denke, jeder muss für sich selber wege finden, wie er mit seiner angst umgeht und solange die angst nicht so schlimm ist, das sie dich im alltäglichen leben einengt, kann man ja damit leben.
lg sonne
_________________
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Gaby



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BeitragVerfasst am: 03.12.2006, 15:31    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kenne das Problem nur zu gut.... Ich kann dir nur den Tipp geben, dich damit auseinanderzusetzen und zu versuchen, das ganze aufzuarbeiten.
Bei mir ist es von den Verlustängsten irgendwann zu Höhenangst, Platzangst,..... geworden. Es hat mich extrem eingeengt.... es kam phasenweise. Kam eben drauf an, was grad mal wieder vorgefallen war. Eine kaputte Freundschaft und schon war es aus bei mir.... Inzwischen geht es mir viel besser. Ich fahre auch nicht mehr ständig nach Hause, weil ich Angst habe, meiner Mutter könnte sonst was passieren und ich wäre die letzte Zeit nicht bei ihr gewesen. Ich denke, sowas kommt dir wahrscheinlich auch bekannt vor?
Wie alt bist du?
Wünsche dir viel Kraft, damit klarzukommen!!!
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Ich habe meinen Vater vor 14 Jahren an Krebs verloren. Ich war 6 Jahre alt.
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♥Butterfly&



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BeitragVerfasst am: 03.08.2010, 00:28    Titel: Antworten mit Zitat

ich kenne das auch.
ich habe meine mama verloren als ich 7 war. bin 15 und habe keine therapie gemacht.
ich war danach aggresiv hatte angstzustände und eben auch diese verlustsängste konnte das damals nur noch nicht benennen.
vor einiger zeit wurde mir klar dass ich durch den verlust meiner mom bis heute große verlustsängste habe.
diese äußern sich dass ich mich immer entschuldige und schuldig fühle fpr alles. kennt jd das?
ich kann das nicht abschalten. der schmerz über den tod meiner mom wird immer schlimmer und mir wird erst in letzter zeit bewusst wie sehr ich sie vermisse ...wie sehr sie mir fehlt.
es ist schön hier menschen zu treffen denen ähnliches passiert ist.
_________________
In meinem Herzen wirst du für immer weiterleben.
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Gaby



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Beiträge: 128
Wohnort: Odenthal bei Köln, studiere in Kassel

BeitragVerfasst am: 03.08.2010, 07:47    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit dem schuldig fühlen kenne ich nicht... ein bisschen vielleicht, sich für alles verantwortlich zu fühlen.... aber vielleicht hatte ich das auch früher und kann mich nur nicht dran erinnern...
15 Jahre alt und es beginnt, schlimmer zu werden.... kenne ich!! Ich war auch etwa in dem Alter, als alles aufgebrochen ist.. Ich glaube, das ist aber auch so ein Alter, wo sich vieles verändert, man sich über vieles Gedanken macht. Rückblickend kann ich dir jetzt nur den Tipp geben, schnell etwas dagegen zu tun. Versuch es vielleicht doch mal mit ner Therapie! Du bist in nem Alter, wo man vor allem Zeit dazu hat....

Ich kann jetzt nur sagen: Die Ängste werden nie ganz verschwinden. Dazu sind sie zu sehr eingebrannt. Aber mit einer Therapie (bei mir war sie nur ganz kurz, wohl auch zu kurz) kann man es schaffen, sie einzudämmen und sie unter Kontrolle zu halten! Mir sagen momentan noch viele, ich müsste mich meinen Ängsten (Fahrstuhl, Brücken) stellen, dann würde es besser. Aber das ist bei uns nicht der Punkt. Der Grund für alles sitzt tiefer und da muss angesetzt werden...

Ich wünsche dir, dass du es schnell in den Griff kriegst und nicht die Augen davor verschließt (wie ich es in dem Alter zunächst gemacht hab.. Mit dem Erfolg, dass es noch schlimmer wiederkam...)!!
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