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hier ist ein kleiner erfahrungsbericht von angeboten

 
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dine
Gast





BeitragVerfasst am: 14.04.2005, 17:57    Titel: hier ist ein kleiner erfahrungsbericht von angeboten Antworten mit Zitat

hi,


ich wohne in einer großen region. mannheim, heidelberg, ludwigshafen und speyer liegen in unmittelbarer nähe. ich habe mich aufgemacht um mir eine trauergruppe zu suchen oder auch einzelgespräche zu führen. im interniet und google oder msn habe ich mit dem suchwort trauergruppe mannheim oder rhein neckar kreis auch ziemlich viele angebote gefunden. ich habe mir alle telefonnummern aufgeschrieben und die nach und nach angerufen. die eine ist in urlaub, die andere stelle gibt es gar nicht mehr, für die andere gruppe bin ich zu jung, die anere gruppe ist eine reine akdemikergruppe etc. ich hatte also unter allen angeboten kein glück. ich habe mich dann um eine therapie bemüht. das war auch gar nicht so einfach. die eine kann nur samstags wegen ihren kindern, die andere ist voll, die nächste hat eine wartelist von 14 wochen etc. ich fande dann endlich eine. die wollte mcih dann aber doch lieber privat coachen für 150 euro die doppelstunde. also habe ich mich erneut bemüht. hatte auch endlcih eine auf den ersten blick nette dame, schicke praxis, gute termine, gute verkehrsanbindung. diese dame erklärte mir dann sie mache verhaltensbedingte therapie, da müßte ich auch bereit sein, mich ändern und aktiv an mir zu arbeiten.dazu war ich ja bereit. die dame wolte dann aber mein ganzes leben umkrempeln. trenn dich von deinem freund. weil seine mutter auch gestorben ist und lange krank war wäre das eie zu große belastung für mich. meinen hund solte ich auch aufgeben. den haben wir für meine kranke mutter gekauft, damit sie wieder freude entwickelt. ich sollte mcih von allem lösen, was mich an mein altes leben erinnert und ohne alten ballast anfagen ich habe es mitlerweile au-fgegeben eine th-erapie zu machen
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Mariella



Anmeldedatum: 14.11.2004
Beiträge: 32
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 14.04.2005, 23:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hi dine

ohje... ich glaube, da hätte mich auch der Mut verlassen...erstmal zumindest. hmm ja das mit Selbsthilfegruppen da hab ich auch schon vergeblich gesucht... ich hatte das Glück dass ich eine Thera gefunden habe, die gleich nen Platz hatte. Mache einen tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie.
Vielleicht kannst du ja nochmal gezielt nach einem Therapeuten/ einer Therapeutin guggen? Du kannst auch mal bei deiner Krankenkasse anrufen, die haben normalerweise auch Nummern von zugelassenen Therapeuten die du nicht zahlen musst.
Hm vielleicht bringt dir einer der links was.. vielleicht kennst du sie ja auch schon weil du ja geschrieben hast, du hast schon gegoogelt und so.

http://www.psychotherapiesuche.de/Suchen.asp

http://www.psychotherapeuten.net/a-linkpt.htm

Aber hm wenn du denkst, eine Therapie würde dir gut tun und du brauchst eine, dann würd ich weitersuchen .. klar es kostet viel Kraft... aber das wird dann auch belohnt wenn du die / den richtigen Thera findest. War bei meiner Freundin auch so.
Liebe Grüße
mariella
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Unser Leben hängt davon ab, was wir aus dem machen, was aus uns gemacht wurde. (J.P. Sartre)
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Tanja
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Beiträge: 249
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BeitragVerfasst am: 15.04.2005, 22:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dine,

die Story ist ja echt der Hammer! Leider ist es in Deutschland sehr schwer einen Therapeuten zu finden und dann muß er auch noch passen. Eine Verhaltenstherapie halte ich persönlich bei Trauer für unangebracht. Trauer ist schließlich keine Phobie. Eine Gesprächstherapie ist die bessere Wahl und das hätte eine gute Therapeutin dir auch sagen müssen! Aber dann hätte sie dich ja als Patientin verloren. Unglaublich, was die Frau von dir wollte. Wie kann man deine Erinnerungen als Ballast bezeichnen? Leider gibt es in allen Berufen schwarze Schafe.

Gut, das du dich weder von deinem Freund noch von deinem Hund getrennt hast. Winken

Ich wünsche dir alles Gute!

LG Tanja
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Du fehlst.
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desiree



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Beiträge: 662
Wohnort: Tief im Westen

BeitragVerfasst am: 16.04.2005, 10:21    Titel: hier ist ein kleiner erfahrungsbericht von angeboten Antworten mit Zitat

Hallo Dine,
diese Story haut mich glatt um,weil ich selbst eine Gesprächstherapie hatte und ich echt zu frieden war ( ich kann immer noch hin, da ich noch 7 Stunden habe aber ich möchte nicht). Meinen Therapeuten habe ich von der Mutter meines Ex-Freundes und er hat mir gut geholfen. Er hat gesagt,das er mich bewundert,weil ich nicht durchgedreht bin und keinen Alkohol oder Drogen nehme wegen des Todes meines Daddys. Aber zu verlangen das man den alten Ballast abwirft ist echt der Hammer und vom Freund zu trennen das habe ich noch nie Gehört. Such auf jeden Fall weiter und am besten frage deine Krankenkasse oder deinen Hausarzt die wissen bescheid.
Ich wünsche dir alles Gute und Kopf hoch es wird schon klappen!
Désy
_________________
Ich bin am 09.06.2003 Halbwaise geworden,mein Vater starb an Magenkrebs.01.10.05 ist Cleo( 3,5),24.12.05 ist César(4,5),25.12.05 ist Lady(1),13.03.08 ist Flecki ( 2,8 ),19.07.2009 ist Tammy(3,5)gestorben.Im Himmel wieder vereint.Ich liebe euch alle sechs!
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dine
Gast





BeitragVerfasst am: 16.04.2005, 12:32    Titel: telfonnummer von beratungsstellen Antworten mit Zitat

hallo,

danke für euere antworten. ich habe halt schlechte erfahrungen gemacht. was nixht heißt das es jedem so gehen muß. ich liste euch einfach mal ein paar telefonnummern auf, von stellen die bundesweit arbeiten.



02428 80 29 37 , fax: 80 28 92

06131 25 32 49

04131 73 30 77

030 - 49 55 74 7
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Gaby



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Beiträge: 128
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BeitragVerfasst am: 16.04.2005, 22:16    Titel: Antworten mit Zitat

Mir kommt das irgendwie bekannt vor.... ich hab vor ca. 3 Jahren schonmal nach ner Therapie gesucht, dann aber aufgegeben. War auch bei so ner Frau (war bei dir nicht zufällig auch in Köln??), die von mir verlangte, dass ich mein Leben umkrempel. Ich sollte 2 Jahre lang 2x die Woche zu ihr kommen (ca. 1 oder 2 Jahre vor dem Abi eine tolle Aussicht...) und dafür müsse ich dann alles andere streichen. Gut, Sportunterricht konnte ich nicht streichen, also meinen Musikunterricht und Orchester. Aber die Musik ist das einzige, was mich gut ablenkt, was mich wenigstens für einen Moment alles vergessen lässt. Aber das war ihr egal. Wie können solche Menschen Therapeuten werden????
Gestern hatte ich mein erstes Erstgespräch seitdem.... Bei einem Mann, recht nett, aber ich müsste bis September warten. Ist mir zu lang. Auch er will ne Verhaltenstherapie bei mir. Versteh ich auch, er kennt mich zu wenig. Bei mir äußert sich alles in Ängsten, aber nur, wenn's mir psychisch schlecht geht.... ich denke, würden die primären Ängste (Angst, allein gelassen zu werden etc.) gelöst, dann hätte ich auch die anderen nicht mehr.... oder eben in "normalen" Maß, wie die allgemein verbreitete Höhenangst. Hab jetzt auch schon wieder was die Hoffnung aufgegeben, aber zum Glück hatte ich genug Leuten davon erzählt und die unterstützen mich jetzt in einer weiteren Suche. Ich könnte schon nicht mehr sagen "nein, ich will nicht", weil es einfacher wäre im Moment. Darüber bin ich eigentlich auch sehr glücklich....
Warum muss diese Therapiesuche so schwer sein????
_________________
Ich habe meinen Vater vor 14 Jahren an Krebs verloren. Ich war 6 Jahre alt.
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Gast






BeitragVerfasst am: 23.04.2005, 14:46    Titel: beratungstelle Antworten mit Zitat

hallo, anbei die nummer von einer beratungsstelle 0621 16066
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Ballerina



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BeitragVerfasst am: 25.04.2005, 10:41    Titel: Antworten mit Zitat

Guten morgen,
auch ich habe lange nach einer Beratungsstelle gesucht. Aber irgendwie hat mir das alles nicht zugesagt, was da angeboten wurde. Jetzt war ich zum ersten Mal bei einer Frau, die das ganze etwas mehr auf der sprirituellen Ebene angeht. Und ich muss sagen, dass hat mich sehr angesprchen. Ich war dort am letzten Mittwoch. Es arbeitet immer noch sehr viel in mir, aber ich kann gut damit umgehen. Ich kann das gar nicht richtig beschreiben, was sie so macht, aber ich spüre, dass es mir guttut. Wenn ihr Interesse habt, halte ich euch gerne auf dem Laufenden. Mein nächster Termin ist in zwei Wochen.
Liebe Grüße und alles Gute für jeden von euch
Ballerina Smilie
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Ballerina



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BeitragVerfasst am: 25.04.2005, 10:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hier habe ich für euch einen kleinen Ausschnitt aus einer Internet-Seite angefügt, damit ihr einen kleinen Eindruck der Arbeit bekommt:
Somatic Experiencing (Traumaheilung) nach Peter Levine
Somatic Experiencing (SE)-Traumaarbeit ist eine körperpsychotherapeutische Methode zur Bewusstmachung, Überwindung und Integration von Schock - oder traumatischen Erlebnissen. Körperliche und seelische Verletzungen, die durch Unfälle, Operationen, Gewalt und sexuellem Missbrauch, Krankheiten, Verlusterlebnisse etc. entstanden sind, können sich in Körper und Seele als chronische Streßsymptome manifestieren.

Oft erst Jahre nach dem traumatischen Erlebnis treten dadurch psychosomatische Krankheiten, Depressionen, Angstanfälle, Übererregbarkeit, Erschöpfungsreaktionen und andere Störungen in Erscheinung.

Alles Liebe
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Gaby



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BeitragVerfasst am: 02.05.2005, 21:59    Titel: Antworten mit Zitat

Das hört sich interessant an!! Erzähl mal ruhig davon!!!

Ich hab jetzt auch endlich gute Erfahrungen gemacht. War letzte Woche bei einem Beratungsgespräch in der "psychosozialen Beratungsstelle" der Uni. Das ist vom Studentenwerk aus und das gibt's wohl an jeder Uni. Ist kostenlos. Man kann da jetzt nicht ne lange Therapie machen, aber die helfen mit der Therapiesuche und geben eine "Überbrückungshilfe". Wir schauen jetzt wohl erstmal, wie viel wir jetzt schon schaffen und dann suche ich evtl noch weiter.
Dieser Therapeut war mir einfach von dem ersten Moment an sympathisch. Er "schwafelt" nicht so, und sagt laut, was er denkt, lässt einen an diesem Prozess des "Verstehens" teilnehmen. Bin mal neugierig, wie das weitergeht.... erstmal hat er mir auch aus meinen Erklärungen zusammengefasst, was doch alles noch positiv ist, was ich alles kann etc. Aber gleichzeitig akzeptiert er meine Probleme.

Ich bin echt glücklich und hoffe, dass ihr auch so ein Glück haben werdet!!!!
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Ballerina



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BeitragVerfasst am: 04.05.2005, 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich weiß gar nicht so genau, was ich über meine erste Sitzung erzählen soll. Am wichtigsten war es auch für mich, dass die Chemie gestimmt hat. Die Frau war mir gleich sympatisch. Ich hatte nach ein paar Minuten das Gefühl, dass ich sie schon ewig kenne. Und somit war es für auch einfacher, ihr von meinen Problemen zu erzählen. Sie hat mir auch Fragen gestellt, z. B. war ich denn nun vermissen würde und wen ich vermisse. Es war mir gar nicht gleich möglich, darauf zu antworten. Die ganze Zeit war es halt so, dass ich meine Mutter vermisse. Aber war an ihr vermisse ich? Sie war meine Mutter, sie war meine Freundin, bei ihr konnte ich mich ausheulen, sie war für mich da ... Aber was oder wen vermisse ich? Das sind solche Fragen, die immer noch an mir nagen. Die mich immer noch beschäftigen. Sie fragte auch nach meinem Verhältnis zumeinem Vater. Das ist sehr gut. Aber er kann mir natürlich nicht die Mutter erstetzen. Es ist jetzt nicht so, dass ich immer am Rockzipfel gehangen habe, ich bin seit 22 jahren verheiratet und seit 23 Jahren ausgezogen.
Nach meinem Termin nächste Woche kann ich sicher mehr erzählen. Wenn du noch Fragen hast, kannst du mich gerne privat ansprechen. E-Mail ist hinterlegt.
Liebe Grüße
Ballernia
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dirkdiggler2oo2



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Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 14.07.2007, 11:45    Titel: Probleme mit der Versicherung durch Psychotherapie ? Antworten mit Zitat

wie ich hier gelesen habe:
http://www.psychotherapie.de/psychotherapie/arbeitswelt/00091501.html
http://www.psychotherapie-nuernberg.de/index1.html

hat man nach dem Besuch einer Psychotherapie Probleme nciht mehr in eine private Krankenverischerung oder Berufunfähigkeitsversicherung zu kommen.

Stimmt das wirklich oder ist dass nur Humbuk aus dem Internet?
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