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Hattet Ihr prof. hilfe?
Ja ! es hat mir geholfen
30%
 30%  [ 16 ]
Ja! es hat mir aber nicht geholfen
17%
 17%  [ 9 ]
nein ! ich wollte keine
11%
 11%  [ 6 ]
nein ! ich wusste nicht an wen ich mich wenden sollte
40%
 40%  [ 21 ]
Stimmen insgesamt : 52

Autor Nachricht
nicole83
Gast





BeitragVerfasst am: 07.06.2005, 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

hallo ich habe nach dem tot meiner mutter auch keine hilfe angenommen. meine therapie war frustessen, habe heute dadurch noch probleme über 33 kg zugenommen. es ging dann aber auch so weit bis ich nach einem jahr auf der brücke stand und mir sagte, entweder entscheidest du dich zu leben oder du beendest es jetzt hier. und ich hatte mich fürs leben entschieden und es ab da an ganz alleine und mit viel kraft geschafft.
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desiree



Anmeldedatum: 23.03.2004
Beiträge: 662
Wohnort: Tief im Westen

BeitragVerfasst am: 08.06.2005, 08:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nicole83,
ich habein den letzten Jahren auch sehr stark zugenommen und durch den Verlust von Papa ist es auch nochmal dazu gekommen. In 10 Jahren 40 kg auch da bist du nicht allein. Ich war zwar in therapie habe sie aber abgebrochen,weil ich nicht mehr wollte. Meine Therapie heißt elternlos.de ich muß sagen ich bin fast jeden Tag hier und es hilft dann meine Kaninchen und mein Freund ich glaub ich habe es ganz gut getroffen!
Ich drück dich!
Désy
_________________
Ich bin am 09.06.2003 Halbwaise geworden,mein Vater starb an Magenkrebs.01.10.05 ist Cleo( 3,5),24.12.05 ist César(4,5),25.12.05 ist Lady(1),13.03.08 ist Flecki ( 2,8 ),19.07.2009 ist Tammy(3,5)gestorben.Im Himmel wieder vereint.Ich liebe euch alle sechs!
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soulsista



Anmeldedatum: 21.07.2005
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 21.07.2005, 21:29    Titel: Antworten mit Zitat

hi...

ja ich hatte hilfe. ich hatte einen starken nervenzusammenbruch auf klassenfahrt und meine freundin hat mich dann mehr oder weniger dazu gezwungen eine therapie zu machen. es war auch keine richtige therapie. ich hab eine trauerbegleitung in einem leipziger hospiz gemacht. ich konnte mir vieles von der seele reden und es war auch hilfreich. aber wirklich geholfen hat es mir nicht. ich hab es auch viel zu früh beendet.
aber es war wohl mein rettungsanker, ansonsten wär ich wohl untergegangen. und dafür bin ich meiner freundin heute noch dankbar.
nach ein paar monaten hab ich dann mit einer richtigen therapie angefangen, aber nicht wegen dem tod meiner mama sondern wegen meiner essstörung. dabei kam aber dieses thema wieder auf. diese psych. therapie hab ich dann abgebrochen, weil mir das alles zu viel wurde.
ich würde sagen, dass eine therapie schon hilfreich ist, wenn man sich helfen lassen will. aber es ist nicht immer der richtige weg und sehr oft ist es sehr schmerzhaft.

bis bald =)
_________________
Auch Engel weinen leise...
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eorie



Anmeldedatum: 27.12.2004
Beiträge: 53
Wohnort: Hanau

BeitragVerfasst am: 22.07.2005, 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

hallo,

in meinem allerersten beitrag hier, habe ich geschrieben, dass mein bruder und ich damals ziemlich alleingelassen wurden. teilweise wußten bekannte und freunde einfach nicht, wie sie mit uns umgehen sollten. ich war zu der zeit auch extrem bockig. andere haben es verdrängt und sich gedacht: na irgendwer wird sich schon kümmern. hm.
zwei antworten darauf waren: seid doch nicht alle so selbstmitleidig und hey, leben kann auch schön sein! hm hm.
ich mache jetzt seit zwei jahren eine analyse und begreife langsam, dass es natürlich von einem selbst abhängt. leben kann schön sein. ist wieder schön. aber das war und ist für mich ein langer kampf gewesen, der immer noch seine höhen und tiefen kennt. ich habe in der therapie die werkzeuge in die hand bekommen meine einstellung mir und meiner umwelt (und meinen eltern) gegenüber zu verändern. es wird aber noch lange dauern, bis ich mit mir und der welt im reinen sein werde.
und wie es soulsista so schön gesagt hat: eine therapie ist nur dann hilfe, wenn man hilfe annehmen möchte. und die vorstellung, dass auf einmal alles gut wird von heute auf morgen ziemlich utopisch. ich dachte sogar noch, ach, hier bin ich im nu wieder raus. erst vor ein paar wochen hatte ich den eindruck zwei jahre lang komplett nur geweint zu haben. und eben stecke ich auch wieder in einem tief. therapie kann sehr schmerzhaft sein. in der tat.
ich bleibe dabei, weil ich will, dass es mir besser geht. weil ich an den punkt gekommen war: es geht nicht weiter.
und mittlerweile gibt es viel, worüber ich mich freuen kann. ohne die therapie würde ich es nicht sehen können.
wenn ich früher angefangen hätte, wer weiß, vielleicht wär's heute nicht so hart.

grüß euch,

eorie
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Gast






BeitragVerfasst am: 22.07.2005, 19:03    Titel: Antworten mit Zitat

hi...

ich kann dich gut verstehen eorie. mir gehts so ähnlich wie dir.
am sonntag sind es nun genau drei jahre, dass meine mama gestorben ist. manhcmal denk ich es war erst gestern und ein ander mal kommt es mir vor, als wäre das allles schon ganze lange her.
die entscheidung für das leben, kam bei mir nach ca. 1 jahr. bei der trauerbegleitung wurde nicht allles analysiert und ausdiskutiert. dort konnte ich einfach nur über alles reden. die andrea (meine trauerbegleiterin) saß nur da und hörte mir zu, fragte nach z.b. details und gab mir halt. auch wenn das vielleicht komisch klingt, in diesem raum herrschte eine friedliche atmosphäre. und dabei und dadurch hab ich gemerkt, dass es mich nicht weiter bringt, nur wütend und traurig zu sein. und der wille, wieder ein leben mit lachen zu leben, kam dann ganz automatisch.

meine mama hat immer gesagt: "was man anfängt, muss man zu ende bringen". und diesen satz hab ich mir angenommen, weil ich wusste, wenn ich jetzt aufgebe, dann würde meine mama sehr enttäuscht sein.

auch heute noch gibt es tage, die einfach nur schlimm sind. und besonders die nächte, wo ich nicht schlafen kann... da kommen dann alle erinnerungen hoch. aber das leben geht nun mal weiter. ich kann mich einigeln und die welt an mir vorüber ziehen lassen oder ich schau nach vorn und geh meinen weg. und wenn ich hinfalle, dann steh ich halt wieder auf. ich hab mich für die zweite variante entschieden.

jemanden den ich mal sehr geschätzt hatte, sagte einmal: "so ist das leben eben, es muss beben geben, ab und zu, noch eben standts in der sonne und dann kommt der regen". ich finde das sehr passend.

bis bald =)
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Gast






BeitragVerfasst am: 22.07.2005, 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

hi...

ich kann dich gut verstehen eorie. mir gehts so ähnlich wie dir.
am sonntag sind es nun genau drei jahre, dass meine mama gestorben ist. manhcmal denk ich es war erst gestern und ein ander mal kommt es mir vor, als wäre das allles schon ganze lange her.
die entscheidung für das leben, kam bei mir nach ca. 1 jahr. bei der trauerbegleitung wurde nicht allles analysiert und ausdiskutiert. dort konnte ich einfach nur über alles reden. die andrea (meine trauerbegleiterin) saß nur da und hörte mir zu, fragte nach z.b. details und gab mir halt. auch wenn das vielleicht komisch klingt, in diesem raum herrschte eine friedliche atmosphäre. und dabei und dadurch hab ich gemerkt, dass es mich nicht weiter bringt, nur wütend und traurig zu sein. und der wille, wieder ein leben mit lachen zu leben, kam dann ganz automatisch.

meine mama hat immer gesagt: "was man anfängt, muss man zu ende bringen". und diesen satz hab ich mir angenommen, weil ich wusste, wenn ich jetzt aufgebe, dann würde meine mama sehr enttäuscht sein.

auch heute noch gibt es tage, die einfach nur schlimm sind. und besonders die nächte, wo ich nicht schlafen kann... da kommen dann alle erinnerungen hoch. aber das leben geht nun mal weiter. ich kann mich einigeln und die welt an mir vorüber ziehen lassen oder ich schau nach vorn und geh meinen weg. und wenn ich hinfalle, dann steh ich halt wieder auf. ich hab mich für die zweite variante entschieden.

jemanden den ich mal sehr geschätzt hatte, sagte einmal: "so ist das leben eben, es muss beben geben, ab und zu, noch eben standts in der sonne und dann kommt der regen". ich finde das sehr passend.

bis bald =)
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eorie



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Beiträge: 53
Wohnort: Hanau

BeitragVerfasst am: 25.07.2005, 13:34    Titel: mutter zitat Antworten mit Zitat

hi gast,


meine ma sagte kurz vor ihrem tod: "ich will nicht sterben, ich leb' so gern!"
wichtiger satz, weil er auch bedeutet, dass sie ihre krankheit nie akzeptiert hat.
und mein vater meinte, mit 50 fängt das leben erst an! wenigstens hatte er danach noch zwei Weinen

gruß,

eorie

sag, hast du dich um die trauerbegleitung selbst gekümmert oder hat dir jemand nahe gelegt, hilfe zu suchen? inwiefern wurdest du unterstützt?
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soulsista



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Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 25.07.2005, 18:54    Titel: Antworten mit Zitat

hi eorie...

das posting von 'gast' was ausversehen 2x gesendet wurde, dass war ich.war nicht eingeloggt - sorry =)

nein ich hab mich nicht direkt um die trauerbegleitung gekümmert.
bevor ich diesen nervenzusammenbruch auf klassenfahrt hatte, hab ich oft mit dem gedanken gespielt mir prof. hilfe zu suchen. aber ich wusste nie an wen ich mich wenden soll und somit blieb das halt nur ein gedanke.
nach dem nervenzusammenbruch lag meine welt in scherben. über ein halbes jahr habe ich versucht den tod meiner mama und alles was damit zusammenhing zu verdrängen. ich hab alle kraft aufgewendet damit keiner merkt wie es mir wirklich geht. und dann in einer nacht brach meine ganze trauer, verzweiflung und wut aus mir aus.
wie gesagt wir waren auf klassenfahrt und dementsprechend waren wir kräfitg am feiern und es auch viel alkohol im spiel. und weil ich ziemlich viel getrunken hatte, haben sich meine gefühle verselbstständigt. ich konnte einfach nicht mehr. und in dieser nacht ist alles aus mir rausgebrochen. und innerhalb von stunden wussten alle, wie es wirklich um mich steht. ich hab so lange versucht mich hinter meiner mauer zu verstecken und es doch nicht geklappt.

und nach der klassenfahrt hat meine beste freundin gesagt: 'jetzt ist schluss'. sie saß in dieser nacht die ganze zeit neben mir und hat versucht mich zu beruhigen und war für mich da. die mama von meiner besten freundin hatte bekannte über die sie zu der trauerbegleitung kam und hat dann für mich einen termin gemacht. also hab ich das nicht selbst organisiert.
aber in den meisten größeren städten gibt es hospize und sterbebegleitungen. und diese instutionen bieten meisten auch hilfe für angehörige an. was auch eine alternative ist, wenn du keine anlaufstelle weißt, schildere deine situation deinem kinderarzt bzw. hausarzt. der kann dir sicherlich auch weiterhelfen. als ich mit einer richtigen psycho. therapie angefangen habe, hat diese mir auch meine kinderärztin vermittelt.

ich denke man sollte diesen weg zumindestens mal versuchen. es ist oft eine große erleichterung wenn man mit neutralen personen über dne tod und die 'folgen' reden kann. mann mussnicht aufpassen was man sagt ohne dabei jmd zu verletzten. und es bietet dir raum nur für dich selbst. das fand ich sehr hilfreich. denn es ging nur um mich. nicht um meinen bruder, nicht um meinen paps sondern nur um mich...

ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.
nicht traurig sein, denn eigentlich ist das leben schön.
Denn wie alles da draußen erblüht unser Leben
Nur durch den Wechsel von Sonne und Regen.


bis bald =)
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Sarah88



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BeitragVerfasst am: 28.07.2005, 15:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich wollte keine professionelle Hilfe. Irgendwie denke ich, dass da oft einfach zu viel aufgewühlt wird und alles bis ins kleinste Detail durchgekaut wird. Allerdings halte ich sowas für sehr wichtig, wenn jemand keine oder kaum Personen hat, mit denen er darüber reden kann. Dann ist sowas wohl angemessen.
Meiner Meinung nach, ist der beste Therapeut nach wie vor die Zeit; ihr wisst ja, sie heilt alle Wunden...

Gruß, Sarah
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Mein Vater starb am 25.02.2005 an Krebs, 10 Tage vor meinem 17. Geburtstag.
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SONNE



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BeitragVerfasst am: 27.08.2005, 09:25    Titel: Antworten mit Zitat

also kurz vor dem suizid meines dads wurde ich das erste mal zum psycho geschickt, weil es mir nicht gut ging und ich so "depressive züge" hatte, aber damals habe ich abgelehnt. als mein daddy dann tot war ist aber alles hoch gekommen, essstörungen, ritzen.... und da wollte ich eine therapie. ich hab die 3 jahre gemacht und mir hates total gut getan, war nicht immer einfach, aber trotzdem....
sonne
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Future22



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Wohnort: Gera

BeitragVerfasst am: 27.09.2006, 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

ich weiß nicht so genau ob ich prof. hilfe will
brauchen tu ich sie vielleicht
aber ist das nicht auch unheimlich teuer
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desiree



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Wohnort: Tief im Westen

BeitragVerfasst am: 27.09.2006, 17:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Future22,
eine Thera kostet dich nichts sie wird vom Hausarzt oder einem Neurologen verschreiben. Es bezahlt die Krankenkasse. Nur ist es nicht leicht einen Therapeuten zu finden ich suche selbst grade nach einem neuen!

Gruß Désy
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Ich bin am 09.06.2003 Halbwaise geworden,mein Vater starb an Magenkrebs.01.10.05 ist Cleo( 3,5),24.12.05 ist César(4,5),25.12.05 ist Lady(1),13.03.08 ist Flecki ( 2,8 ),19.07.2009 ist Tammy(3,5)gestorben.Im Himmel wieder vereint.Ich liebe euch alle sechs!
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