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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elternlos-Forum Foren-Übersicht -> Wie helfe ich jemandem, der seine Eltern verloren hat?
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*sweety*
Gast





BeitragVerfasst am: 17.04.2006, 03:18    Titel: hilfe Antworten mit Zitat

vor ca. einem halben jahr, hat eine meiner besten freundinnen ihr mutter verloren, an 8 jahrelangen krebs!
es war schlimm, die beerdigung alles!ich will ihr so gern helfen!
vor kurzem,als wir alle was getrunken hatten(wir sind übrigens 17), fing sie an das erstemal mit mir drüberzu sprechen, ich hatte sie das erstemal heulen sehn,und wusste nicht was ich tun sollte! ich musste einfach mit ihr heulen! danach fragte mich ihr 18 jähriger bruder was los sei,ich erzählte ihm das, und er fing auch an zu heulen!das war fürihn wirklich das erste mal das er richtig getrauert hatte!er wollte mich die ganze zeit nicht gehn lassen!also ich bin auch bei ihm geblieben!(also ich bin halt mit beiden sehr gut befreundet), ich würde den beiden nur so gern mehr helfen,und die anderen aus unserem freundeskreis auch!

bitte gibt mir hilfestellungen was ich tun kann
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Tanja
Administrator


Anmeldedatum: 21.11.2003
Beiträge: 249
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 17.04.2006, 17:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sweety,

das wichtigste hast du schon getan. Einfach da sein, zuhören und auch mal mitweinen. Mehr brauchst du gar nicht tun. Du mußt nichts sagen, wenn du nicht weißt was. Keine Ratschläge geben. Nur da sein. Jeder Mensch trauert anders, man kann sich auf nichts einstellen und nichts vergleichen.

Wichtig ist, dass dir klar ist, das Trauer sich zwar verändert, aber nicht verschwindet. Deine Freundin und ihr Bruder werden ihr ganzes Leben lang immer wieder daran erinnert werden, dass ihre Mutter nicht mehr bei ihnen ist. Die Trauer wird mit der Zeit immer weniger Raum in ihrem Leben einnehmen, aber an Tagen wie Weihnachten, Geburtstagen und dem Todestag wiederkehren. Auch Prüfungen, Schulabschlüsse, Verlobung, Hochzeit, erstes Kind werden mit Gedanken an ihre Mutter verbunden sein. Bis es soweit ist, dass die Trauer nur noch ab und zu wiederkommt vergehen aber meist viele Monate, auch mal Jahre.

Du solltest also auch noch in den nächsten Monaten und Jahren Verständnis dafür zeigen und ihre Gefühle ernst nehmen.

Ich glaube jeder freut sich wenn Freunde durch kleine Gesten zeigen, dass sie auch noch an den Verstorbenen denken. Du kannst also gern mal an kleine Geschichten erinnern, die ihr vielleicht zusammen mit der Mutter erlebt habt und so die Erinnerung mit wach halten.

Ich finde es sehr schön, dass du deinen Freunden helfen möchtest. Wenn die beiden mögen, können sie sich hier im Forum mit Gleichaltrigen austauschen.

Lieben Gruß

Tanja
_________________
Du fehlst.
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Sylvia



Anmeldedatum: 12.12.2004
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 20.04.2006, 00:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sweety,

ich finde auch, dass du schon rein instinktiv die richtige Reaktion gezeigt hast. Lass dich einfach von deinen Gefühlen lenken, das wird schon richtig sein.

Aber eine Bitte habe ich - auch wenn sie sich evtl. lehrmeisterhaft anhört: Versucht auch dann über eure Gefühle zu sprechen, wenn ihr nichts getrunken habt.
_________________
Jeder Tag ist ein neuer Tag
LG Sylvia
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SONNE



Anmeldedatum: 16.08.2005
Beiträge: 188

BeitragVerfasst am: 20.04.2006, 13:58    Titel: Antworten mit Zitat

einfach mal ganz lieb in den arm genommen werden hilft schon oftmals!
und das mit dem alk meine ich auch; nicht zur gewohnheit werden lassen, über schreckliche sachen zu reden, wenn man was getrunken hat!
_________________
es ist schon arg, du fandst dein leben nicht mehr lebenswert, es gab so viele menschen die dir helfen wollten und dich lieb hatten
ich werde dich nie vergessen
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*sweety*
Gast





BeitragVerfasst am: 21.04.2006, 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

das is ja nur so, weil sie sonst NIE drüber reden und es glaube ich auch nicht können...
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