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Frauen/Mädchen als Interviewpartnerinnen gesucht

 
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dokfilmerin
Gast





BeitragVerfasst am: 12.07.2005, 11:55    Titel: Frauen/Mädchen als Interviewpartnerinnen gesucht Antworten mit Zitat

Liebe Frauen, Mädchen hier im Elternlos.de Forum,
ich bin eine Dokumentarfilmemacherin aus Berlin und im Rahmen einer persönlich motivierten Recherche zum Thema "Tod der Mutter"auf der Suche nach Betroffenen, die sich mit mir über ihre persönlichen Erfahrungen unterhalten möchten. Es gibt zu diesem Thema so gut wie keine Literatur und vor allem keinen Dokumentarfilm. Wer von Ihnen/Euch über das Verhältnis zur Mutter, ihr Sterben, ihren Tod und darüber wie diese Erfahrung Ihr/Dein Leben verändert hat, sprechen möchte, natürlich nicht gleich vor der Kamera, aber mit der Offenheit, sich das vorstellen zu können, schickt mir bitte eine kurze Mail, ich melde mich dann persönlich,
G.Laszlo Hartmann, picturetube@web.de
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bellbottoms



Anmeldedatum: 12.12.2004
Beiträge: 171
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 12.07.2005, 18:48    Titel: tod der eltern Antworten mit Zitat

hallo würde mich zur verfügung stellen
Beate.Meadows@gmx.de
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ich bin traurig
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Tanja
Administrator


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Beiträge: 249
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 16.07.2005, 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Lieben,

ich möchte an dieser Stelle Tipps oder auch Hinweise zum Thema Interviews und Fernsehbeiträge geben:

Ihr könnt euch immer erstmal unverbindlich anhören, was auf euch zukommen würde und jederzeit nein sagen.

Wer von euch seine Geschichte öffentlich erzählen möchte, sollte sich vorher überlegen wie viel er von sich und seiner Familie preisgeben möchte. Vielleicht könnt ihr auch eine Freundin/einen Freund damit beauftragen euch zu begleiten und darüber zu wachen. Man verplaudert sich sonst sehr schnell.

Die zweite Überlegung wäre, warum ihr an die Öffentlichkeit geht, was für eine Botschaft ihr vermitteln wollt.

Zum Beispiel wäre eine Aussage wie "Das ist Tanja, ihre Mutter starb vor drei Jahren, sie ist sehr traurig" zwar wahr, aber würde niemandem helfen. Mir persönlich ist bei Interviews wichtig, dass vermittelt wird, dass niemand mit seiner Trauer allein bleiben muß und dass es viele gibt denen es ähnlich geht. Als Beispiele für Trost und Hilfe könnten Trauer- und Selbsthilfegruppen und natürlich Internetseiten genannt werden.
Über einen Hinweiß auf elternlos.de freuen wir uns natürlich immer.



Lieben Gruß

Tanja

Team-Elternlos
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Nordlicht



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Beiträge: 132
Wohnort: bei Schleswig

BeitragVerfasst am: 17.07.2005, 20:16    Titel: Antworten mit Zitat

... leider weiß man ja auch nicht, ob diese angebote seriös sind... Geschockt
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The sun will always rise ... and bring the light...
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desiree



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Beiträge: 662
Wohnort: Tief im Westen

BeitragVerfasst am: 17.07.2005, 20:18    Titel: Antworten mit Zitat

hi Nordlicht,
das hatte ich mich auch gefragt,doch Tanja sagt das muss jede(r) selbst wissen. Es soll niemand gezwungen werden!
Lg Désy
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Ich bin am 09.06.2003 Halbwaise geworden,mein Vater starb an Magenkrebs.01.10.05 ist Cleo( 3,5),24.12.05 ist César(4,5),25.12.05 ist Lady(1),13.03.08 ist Flecki ( 2,8 ),19.07.2009 ist Tammy(3,5)gestorben.Im Himmel wieder vereint.Ich liebe euch alle sechs!
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Nordlicht



Anmeldedatum: 16.10.2004
Beiträge: 132
Wohnort: bei Schleswig

BeitragVerfasst am: 17.07.2005, 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

... ja, das stimmt... letztendlich muss das jeder selbst wissen...
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Tanja
Administrator


Anmeldedatum: 21.11.2003
Beiträge: 249
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 17.07.2005, 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Nordlicht,

wichtig ist immer, dass man dabei Sympathie und Vertrauen aufbauen kann.

Wer nach dem ersten persönlichen Telefonat kein gutes Gefühl hat, sollte es lieber lassen. Dafür ist das Thema zu persönlich.

Inke und ich haben bisher nur gute Erfahrungen gemacht!

Lieben Gruß

Tanja

Team-Elternlos

P.S.: Es wäre schön, wenn ihr uns von euren Erfahrungen berichtet.
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Dana



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Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 03.08.2005, 22:26    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn die Dokumentation gut gemacht ist, ist es sicher hilfreich. Dokus im Stil von Arte oder Phoenix gefallen mir sehr gut, da sie auch viele Fakten enthalten, die auch Betroffenen helfen. Sicher, weil die öffentlich rechtlichen keinen Quotendruck haben.

Bei einem Privatsender kommen mir so Gedanken wie "Die Story muss so gut ausgeschlachtet werden, dass wir Zuschauer bekommen" und so nicht direkt auf das wirklich empfindliche Thema Trauer eingegangen wird. Also das ist jedenfalls mein Gefühl als Zuschauer.
Ich möchte nicht, dass sich dadurch jemand angegriffen fühlt. Ich kann mir vorstellen, wie schwer es im Mediengeschäft ist Geschichten zu verkaufen. Meine Vorurteile bringe ich aus einer Beziehung mit einem Journalisten mit, der emotional über Leichen gegangen ist (im wahrsten Sinne des Wortes). Sicher das berühmte schwarze Schaf. Bitte daher nicht beleidigt sein, ich weiß - zumindest hoffe ich es - das nicht jeder so ist.

Tanjas Empfehlung kann ich nur zustimmen: man soll jemanden mit dabei haben, der objektiv von außen aufpasst, was man erzählt. Wenn es einmal gesagt ist, ist es zu spät.
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meike



Anmeldedatum: 16.02.2006
Beiträge: 1
Wohnort: bremen

BeitragVerfasst am: 16.02.2006, 22:33    Titel: dokumentation Antworten mit Zitat

finde ich voll in ordnung um auch mal menschen darauf aufmerksam zu mache wie schnell es doch jeden treffen kann,wie schnell is das leben von einer minute auf der anderen vobei und es ist auch mit 33 schmerzvoll einen geliebten menschen zu verlieren,auch wenn man meint,man is erwachsen,man hat nur eine mutter im leben
_________________
gott hat einen lieben engel gebraucht und hat sich unseren geholt
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