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Er will nicht mehr mit mir Reden

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elternlos-Forum Foren-Übersicht -> Wie helfe ich jemandem, der seine Eltern verloren hat?
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Dumbo



Anmeldedatum: 27.07.2005
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 27.07.2005, 17:23    Titel: Er will nicht mehr mit mir Reden Antworten mit Zitat

Hallo!
Eigentlich war ichma Pico und habe hir schon mal ein Beitrag geschrieben wegen meinenm Freund (habe aber meine einlogg datenvergessen)
Also jetzt zu meinem geigentlichen anlass:
Mein Freund hat anfang des jahres seine Mama verloren wegen Krebs.
Er hat eigentlich immer mit mir geredet und ich war auch immer für ihn da wenn er mich brauchte aber seit juni redet er nicht mehr mit mir ich weis nicht warum ich habe ihn dann gefragt aber da hat er mich nur sehr verletzt er meinte das er nur noch mit mir schöne sachen machen möchte und sich nicht mit mir über seinen Mama reden und das er mit jemanden reden will der ihn versteht,aber der Tot seiner Mama gehört doch jetzt zu ihm und das gehört also dann auch zu unser Beziehung und sollte doch ein Thema sein oder. Das verstehe ich auch das er mit jemanden andern reden will der seine gefühle nach voll uziehen kann aber er hat mir sonst trotzdem immer erzählt wie es ihm geht auch wenn ich ihm nur zu hören kann weil ich wirklich nicht weis wie er sich fühlt aber das will er jetzt nicht mehr. und das verstehe ich nicht ist so was normal kann ich irgendwas machen oder muss ich das so akzeptieren.
vieleicht antwortet mir ja jemand wäre nett mache mir doch sehr gedanken.
LG Ehemals PICO jetzt Dumbo
P.S. weis nicht ob er wichtig ist für denn beitrag aber ich schreibe es trotzdem.Mein Freund hat im Juni als ich Nachtdienst hatte auf einmal reallisiert das seine Mama tot ist und nie wieder kommt und er hat dann die ganze nacht durch geweint.
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Nova



Anmeldedatum: 20.12.2004
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 30.07.2005, 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dumbo/Pico,

erstmal finde ich es schön, das Du Dir Gedanken machst über Deinen Freund. Das ist nichts selbstverständlich und es ist für ihn sicherlich tröstlich zu wissen, das Du für ihn da bist. Gib ihm die Sicherheit, das er immer zu Dir kommen kann und akzeptiere seinen Wunsch, derzeit mit Dir nicht über seine Mutter zu sprechen.

Manchmal fühlt man sich als Losgelassener einfach besser bei jemanden aufgehoben, der selbiges durchlebt hat. Das ist nicht böse oder verletzend gemeint, aber es ist einfach etwas anderes. Eine andere Ebene, die der andere nicht teilen kann. Man kann zwar versuchen, es nachzuvollziehen, aber das wird nicht gelingen.

Vielleicht steckst Du ihm einfach mal die Adresse von elternlos zu. Dann kann er sich mit Menschen austauschen, die ähnliches durchlebt haben...

Viele Grüße,
N.
_________________
Man muß das Leben aushalten können.
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Dumbo



Anmeldedatum: 27.07.2005
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 30.07.2005, 17:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hey! ja da hast du sicher recht ich kann es nicht nach voll ziehen was er fühlt!
Aber ist es nicht selbstverständlcih das ich für mein Frend da sein will und mir sorgen mache?
Ich hatte schon überlegt ihm die adresse zu geben aber noch nicht denn mut gehabt weil er auf so was immer meinchmal sehr komisch reagiert aber ich werde es irgendwan tun.
Danke Pico/Dumbo
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Annika



Anmeldedatum: 28.03.2004
Beiträge: 26
Wohnort: Germersheim/Pfalz

BeitragVerfasst am: 30.07.2005, 19:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dumbo/Picco

ich kann verstehen,dass es für dich sehr schwer sein muss, dass dich dein freund nich so richtig an ihn ran lässt
ich muss sagen, mir geht es ähnlich..
vor knapp 2 jahren ist meine mutter gestorben... ich konnte mit kaum einem darüber reden.. ich weiß nich warum, wenn man mich gefragt hat hab ich einfach ausgewichen
seit mehr als einem halben jahr habe ich jetzt meinen freund un bin so froh drüber, da ich mit ihm echt über alles reden kann.. aba es fällt mir immer unheimlich schwer mit ihm übe den tod meiner mama zu reden...´die worte spuken mir im kopf rumj was ich gerne sagen würde. aba sie können meinen mund nicht verlassen
es dauerrt immer eine sehr lange zeit bis ich endlich sagen kann was in mir vorgeht
weil ich denke auch immer, er hat keine ahnung davon aba ich weiß, dass er mir helfen möchte, un ich denken dein freund weiß das auch

gebe ihm doch wirklich la die adresse von hier.. un er kann dann selber entscheiden ob ers ich melden möchte oder nicht

liebe grüße
Annika
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neben ihr ihre Mutter.
Fehlte sie
wie leer wäre das Zimmer
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eorie



Anmeldedatum: 27.12.2004
Beiträge: 53
Wohnort: Hanau

BeitragVerfasst am: 04.08.2005, 23:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

ich versuche oft anderen zu helfen. Unter anderem, weil es mich davon ablenkt, mich um mich selbst zu kümmern. Außerdem mag ich das Gefühl gebraucht zu werden. Das klingt jetzt ziemlich dämlich. Und das ist es auch.
Es ist deshalb dämlich, weil ich mir anmaße zu wissen, was andere fühlen und wie sie glücklicher und entspannter leben könnten. Wenn das außer meiner Therapeutin einer zu mir sagen würde, würde ich an die Decke gehen!!
Ich habe einen älteren Bruder. Und der mag gar nicht über unsere Eltern reden. Er meint, das gehöre der Vergangenheit an und will sich damit nicht weiter belasten. Ich sehe das anders. Ich denke ich kann erst in der Gegenwart leben, wenn ich die Vergangenheit verarbeitet habe.
Trotzdem bin ich ständig versucht, gerade ihm gut gemeinte Ratschläge zu geben. Das mit dem Zuhören...naja.....gelingt mir nicht so gut Mit den Augen rollen Verlegen

Damit will ich nicht sagen, dass du deinem Freund nicht helfen kannst. Ich bewundere Menschen wie dich, die so selbstlos sind, die zuhören und dem anderen auch in schwierigen Zeiten nah sein und etwas geben möchten.
Dein Freund hat etwas verloren, dass ihm niemand wieder geben kann. Das hat er jetzt, wie du so schön sagst, eben erst realisiert. Und das tut weh und ist verknüpft mit allerlei Gefühlen, die man normalerweise lieber verstecken möchte.
Es täte ihm sicherlich gut mit Leuten zu reden, die ähnliches erlebt haben. Aber wann er das tut und ob überhaupt, das kannst du ihm nicht abnehmen. Ihn bei der Suche nach Kontakten zu unterstützen, das wäre bestimmt eine Hilfe. Nur wenn er Angst hat oder voller Wut und Zweifel ist, reagiert er eben ungehalten. Wenn du das aushalten kannst: Hut ab!!!
Ich habe nach dem Tod meiner Mam so ziemlich alle erfolgreich vergrault, die nicht von selbst verschwunden sind.
Wahrscheinlich bist du ihm schon eine Hilfe, wenn du dich nicht abschrecken lässt. Er wird es zu schätzen wissen, irgendwann....

Bleib tapfer, aber lass dir nicht alles gefallen
Winken
lieben Gruß,
eorie
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Nova



Anmeldedatum: 20.12.2004
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 07.08.2005, 20:13    Titel: Antworten mit Zitat

eorie hat Folgendes geschrieben:
Ich habe nach dem Tod meiner Mam so ziemlich alle erfolgreich vergrault, die nicht von selbst verschwunden sind.


Hi!

Wirklich? So alle? Ich kann/konnte mit vielen einfach nichts mehr anfangen. Nach dem Motto: Eure Probleme möchte ich mal haben. Irgendwie, spricht man eine andere Sprache...

Am Besten finde ich, wenn alle so tun, als wäre nichts. Lächerlich. Oder auch nicht schlecht ist, wenn sie nach einem halben Jahr fragen - wie? immer noch nicht besser Ja freilich, das Leben ist geil und mir scheint die Sonne aus dem Arsch!

*kocht*

Das geht mir sowas von auf den Zeiger!

Wünsche einen schönen Abend!
N.
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eorie



Anmeldedatum: 27.12.2004
Beiträge: 53
Wohnort: Hanau

BeitragVerfasst am: 08.08.2005, 16:06    Titel: alle? Antworten mit Zitat

Hi Nova,


Ich hab es vor allem auf die Erwachsenen bezogen. Freunde und Bekannte meiner Eltern hab ich vergrault.
Auf der Beerdigung wurden wir noch gefragt, wie's geht und wenn wir Hilfe brauchen, dann sollen wir uns melden. An einem Tag boten sie uns alle ihre Hilfe an und dann haben sich die meisten nie wieder gemeldet und ich dachte, ich schaff das allein und hab mich extrem kratzbürtig verhalten und mich nicht getraut zu sagen, ok, ich brauch tatsächlich Hilfe......

Ich hab es den Leuten nicht leicht gemacht. Und die mich eigentlich gut genug gekannt haben, die wollten sich damit nicht auseinandersetzen und meinen Launen ausliefern.

Gefühle machen vielen Angst, hab ich damals gelernt.

Gruß, eorie
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