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Aberglaube ?!

 
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Antje T
Gast





BeitragVerfasst am: 14.12.2004, 17:00    Titel: Aberglaube ?! Antworten mit Zitat

Ich bin eigentlich kein religöser Mensch, habe weder etwas von Gott oder dem Teufel erfahren.

Aber ich denke schon das es noch etwas gibt, was wir mit Wissenschaft nicht erklären können.

Es gibt ja allerlei Aberglauben um den Tod. Kennt ihr welche oder ist euch ein Zeichen begegnet was ihr nicht zuordnen könnt?


Mein Erlebnis bezieht sich auf den Aberglaube, das nach den Tod oder zum Tod eines geliebten Menschen eine Uhr stehen bleibt.

Wir haben eine große alte Pendeluhr im Wohnzimmer, die man immer mit 1. Schlüssel aufzieht und dann anstuppst. Diese hatte mein Vater von einer entfernten Großtante bekommen (ich hab mir immer eingebildet es war Mutters Verwandschaft - na egal). Ich habe am Tag als ich Vati fand nicht auf die Uhr geachtet, geschweige denn irgendetwas wahr genommen. Daher kann ich nicht sagen ob ich das Schlagen der Uhr noch wahrgenommen habe. Ob sie am Vortag oder wann genau das war kann ich nicht sagen.

Diese Uhr schlug nach ca. 2 Wochen wieder. Mir ist es aufgefallen als ich im Wohnzimmer war. Dieses Tick-Tack war unheimlich laut, fand ich.
Erschreckt sah ich meine Mutter an und fragte sie, was sie mit der Uhr gemacht hat. Sie sagte, sie wollte sie ganz normal wieder aufziehen, sie ist aber immer wieder stehengeblieben. Mein Bruder hat sie dann angemacht.

Ich sprang ganz erschrocken auf, da mir es plötzlich einfiel, das es einen Aberglauben gibt, das eine Uhr stehenbleibt. Ich weiß nicht was passiert, wenn man die Uhr wieder anmacht, aber sicher nichts gutes.
Ich warnte sie. Mutter ließ sie auch bis nach der Trauerfeier in Ruhe...nun ist sie wieder stehengeblieben...wurde wieder aufgezogen.
Die Beisetzung meines Vaters ist erst noch am 17.12. - wie gesagt ich bin kein abergläubischer Mensch gewesen.
Was haltet ihr davon?
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sissi
Gast





BeitragVerfasst am: 16.12.2004, 13:28    Titel: antwort Antworten mit Zitat

hallo!!

ich find deine erzählung echt voll spannend.
hast du noch mehr dieser art erlebt??

bitte schreib mir.
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bellbottoms



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Beiträge: 171
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 16.12.2004, 18:28    Titel: uhr Antworten mit Zitat

hallo ich finde es auch komisch was du schreibst aber ich denke wenn dein papa die uhr IMMER aufgezogen hat und plötzlich jemand anderes das tun will "weigert" sich die uhr?! sie will in ruhe sein wie dein vater...
schreib mal mehr wenn du so etwas nochmal erfährst gruss an dich beate
_________________
ich bin traurig
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Silke



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Beiträge: 8
Wohnort: Werl

BeitragVerfasst am: 16.12.2004, 21:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Antje,

dein Vater hatte eine gefühlsmäßige Bindung an diese Uhr. Bitte nicht lachen, aber für mich haben wichtige Dinge auch eine Seele. Darum ist sie stehen geblieben und trauert mit euch. Sobald dein Vater im Himmel angekommen ist, wird diese Uhr auch wieder laufen.

Und glaube nicht, dass etwas schlimmes passiert. Die Welt ist, was ich von ihr denke. Wenn du "Schlimmes" erwartest, wird es auch passieren.

Außerdem gibt es auch den Spruch: Ein Mensch geht, ein neuer Erdenbürger wird geboren.

Ich wünsche dir für morgen ganz viel Kraft und hoffe, das viele Menschen in deiner Nähe sind, die dich in den Arm nehmen und helfen, das durchzustehen.

Liebe Grüße aus einem regnerischen Werl.
Silke
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Antje T
Gast





BeitragVerfasst am: 17.12.2004, 00:23    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank für eure Antworten.

@Silke
Leider ist die Seebestattung abgesagt worden für morgen. Wie ich befürchtet hatte, gab es eine Sturmflutwarnung. Nun noch länger warten...vielleicht erst Beisetzung im neuen Jahr. Ich möchte gern das er endlich seine Ruhe findet.
Es ist sehr beruhigend wenn du sagst, das nichts schlimmes passieren wird. Das tut gut.

@bellbottoms
Das kann gut sein. Also ich und Mutti / Bruder haben sie auch schon mal aufgezogen, aber mein Papa achtete am meisten darauf.
Mir ist es manchmal nicht aufgefallen, das sie stehengeblieben ist. Da blubberte Papa rum und zog sie auf. Er hat auch meist die Zeitumstellung gemacht.

@sissi
Also eine Sache hat mir mein Onkel, sein Halbbruder erzählt.

Kurze Erklärung:
Mein Vati war Elektromonteur - viele hier in der Gegend sagten auch einfach "der Elektriker" oder "der Seemann" (daher wollte er eine Seebestattung)
Er war ein ausgezeichneter Elektriker, hat hier und da ganze Häuser installiert (und für unseren Lebensunterhalt "Nachbarschaftshilfe" geleistet Winken )

Also hat er auch die Kabel, Sicherungen, Steckdosen und alles was dazugehört bei meinem Onkel verlegt - und was er tat hatte Hand und Fuss.

Ca. 3,5 Wochen ist in dessen Haus in einigen Räumen (Küche/Flur) das Licht ausgefallen. Onkel sagte sich "Ok, ich mach einfach die Sicherung wieder rein" (Sicherungen fallen raus, wenn es Spannungsspitzen gibt).
Verdutzt stand er vor dem Sicherungskasten - alle Sicherungen waren drin.
Kurze Zeit später plötzlich wieder das selbe. Meine Onkel kam das merkwürdig vor.

Er machte sich Sorgen und bestellte einen Elektriker ins Haus.
Der stand erstmal auch komisch da und fing an die Steckdosen zu überprüfen. Dabei fiel auf, das eine immer wieder einen Kurzschluss verursachte, was hätte in seltenen Extremfall zu Kabelbrannt führen können und damit zum Abbrennen des Hauses.
Er meinte das es in diesem Fall gut war, das man gleich nachgeschaut hat.
Im guten Fall wäre nur die Steckdose ausgebrannt - im schlimmsten Fall hätte die defekte Steckdose zum Kabelbrand führen können.

Sein Halbbruder glaubt, das Vati bei ihm war und ihn mit seinen Mitteln dazu gebracht hat, jemanden zu holen, der für seine Familie schlimmes verhindert.
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Gast






BeitragVerfasst am: 22.12.2004, 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

Gestern 15 Uhr wurde die Asche nach Wunsch meines Papas dem Meer übergeben. Ich war mit Bruder und Mutter von Sachsen nach Rostock gefahren.

Mein Freund hat am Vorabend - also Dienstag, bevor ich losgefahren bin noch folgendes geträumt was mich auch sicher macht, das er da bleiben muß:

Wir haben uns unterhalten, dann bin ich nur kurz aus den Zimmer um ins Bad zu gehen - mag vielleicht so 2 Minuten weg gewesen sein. Als ich wiederkam erzählte er mir ganz aufgeregt davon, was er eben geträumt hat, als er kurz eingenickt ist.
Er stand im Keller und hat meinen Vati gesehen, der gerade seine Werkbank aufgeräumt hat. Als er Christian (meinen Freund) bemerkte drehte er sich kurz zu ihm und lächelte ihn an. Dann begab sich mein Vati durch alle Räume, schaute überall noch einmal nach - außer in das Schlafzimmer meiner Mutter - da war er vor Jahren ausgezogen. Christian folgte ihm, irgendwie hatte er das Gefühl, er darf das.
Am Ende des Rundganges ging Vati in sein Zimmer, dort wo er lebte, arbeitete, sich aufgehalten hat und starb. Christian blieb in der Tür stehen, sah wie Vati sich auch in seinem Raum umsah und sich dann auf seinen PC Stuhl setzte. Dabei schloss sich die Tür und mein Freund ist aufgewacht.

Vielleicht hat es folgende Bedeutung gehabt: ich habe mich darum gekümmert und aufgepaßt das seine Asche gut und würdig beigesetzt wird und Christian sollte sehen das damit auch Vatis Seele Frieden gefunden hat und er nach der Beisetzung nach Hause kommt, sich verabschiedet und geht. Vielleicht sollte Christian da sein um Sorge dafür zu tragen, das Vatis Seele beim Rundgang nicht gestört wird.
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Antje T
Gast





BeitragVerfasst am: 23.12.2004, 01:55    Titel: Antworten mit Zitat

der Gast war ich, sorry Sehr glücklich
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Gast






BeitragVerfasst am: 25.01.2005, 18:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Antje und alle anderen!
Ich möchte euch gerne auch was zu diesem Thema erzählen.
Mein Opa hatte auch eine Pendeluhr die aber an der wand hing.Meine Mutter hatte sie ihm irgendwann geschenkt.Als er Starb blieb sie auch stehen .Meine Mutter hatte sie später dann bei uns im Wohnzimmer hängen und gab sie auch irgend wann zum uhrmacher.Aber bis heute läuft diese uhr nicht mehr und es kann sich keiner erklären warum.

Meine Mutter starb am in der nacht vom 19 auf den 20 Februar 2004 um 0.10.Am 20 Februar hatte mein mann mich in den arm genommen damit ich mich zu ihm auf die couch legte ,dabei fing unser schnurlosses telefon an zu pipen weil der akku leer war.Ich machte es einfach aus weil die funkstation oben in unserem schlafzimmer stand.Da ich nicht zur ruhe kam ging ich mit unseren hund noch raus.Als ich nach oben kam saß mein mann kreidebleich auf der couch mit dem Telefon und sagte das es geschellt hätte man konnte aber nicht sehn das telefon war aus.Ich habe andere batterien reingetan und die nummer meiner schwägerin gesehn und rief sofort auf ihrem handy an.Ich muss dazu sagen das mein bruder seid 7 jahren keinen kontakt mehr zu uns hatte nur meine schwägerin ab und an.Als ich dort anrief war mein bruder an ihrem handy weil sie am telefonieren war.Ich war total geschockt.Und sagte nur ob sie angerufen hätte? An diesem Abend Telefoniert ich mit meinem bruder das erste mal seid 7 Jahren wieder.Da mein normalesTelefon ja leer war sprachen wir über handy.Ich denke das meine mutter was damit zu tun hatte.Zu lebzeiten sagte sie noch: Ihr müsst doch zusammen halten.Mein bruder und ich Telefonieren jeden tag und sehen uns eigentlich jedes wochenende.Und dafür danke ich meiner mutter.
Seid lieb Gegrüsst Kerstin



Wenn wir dir auch Ruhe gönnen ,ist voll Trauer unser Herz.
Dich leiden sehen und nicht Helfen können,Das war für uns der Grösste Schmerz.
Für meine Mama +20.02.2004
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bellbottoms



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BeitragVerfasst am: 25.01.2005, 18:57    Titel: aberglaube Antworten mit Zitat

wow hallo erstmal was für eine geschichte!
ich fand die geschichte ganz toll mit der uhr meine ich
meine mama hatte am 19.februar geburtstag und ist 10 tage später gestorben Weinen
ich freu mich für dich das du wieder kontakt zu deinem bruder hast ich nicht soviel...
gruss beate
_________________
ich bin traurig
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Gast






BeitragVerfasst am: 26.01.2005, 15:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Beate!
Schade das du zu deinem bruder nicht so viel kontakt hast.Gerade wenn man so etwas durch gemacht hat finde ich ist es sehr wichtig.
Hast du denn schon eine eigene Familie? Ich bin so Dankbar dafür das ich meinen Mann und meine Tochter habe.Sie geben mir immer wieder Kraft.Meine Tochter war sehr auf meine Mutter bezogen.Und umgekehrt auch.Heute bin ich froh das mein bruder sich so um unsere kleine kümmert.Sie sind auch ein Herz und eine Seele.Hast du denn noch mehr geschwister? Wenn ich das richtig verstanden habe steht bei euch auch der erste Todestag bald an.Weist du schon wie du diesen Tag hinter dich bringst?
Ich bin sehr froh das ich dieses Forum durch zufall gefunden habe.Hier fühlt man sich wenigstens verstanden.
Liebe Grüsse Kerstin
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bellbottoms



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BeitragVerfasst am: 26.01.2005, 17:05    Titel: bruderliebe... Antworten mit Zitat

liebe kerstin danke für deine antwort ja ich habe familie bin geschieden und habe 3 kinder 8 w 13m 16m ich bin 40 Winken
mein bruder kann mich ncht leiden weil er früher immer auf mich aufpassen musste das hält er mir immernoch vor ich liebe ihn auch nicht ich habe leider keine weiteren geschwister ich wünschte ich hätte noch mehr na ja freunde kann man sich aussuchen familie nicht Smilie
ich hab gute freunde die mich trösten
wie ich den 1 todestag verbringe?ich weiss noch nicht weil er war ja am 29.2.und das gibts ja nur alle 4 jahre
ich war seit 6 monaten nicht auf dem friedhof ich nehme mir jeden tag vor heute gehst du aber ---ich kann nicht ich kann einfach nicht Weinen
ich "rede" oft mit ihr was mich so bewegt die zeunisse der kinder....
ich habe schon viele leute sagen hören hier das sie angst haben "zu vergessen" die erinnerung verblasst ich hoffe ich denke noch lange an meine mutsch ohne zu weinen Winken
wenn du magst kannst du meine mutsch als seerose sehen-bellbottoms steht darunter-wie schön sie auf dem foto ist...
ich habe diesen artikelin der laura gefunden und bin auch froh
liebe grüsse beate
_________________
ich bin traurig
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Kerstin



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BeitragVerfasst am: 28.01.2005, 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Beate!
Das mit dem Friedhof kenne ich auch.Wenn mein Mann und mein Bruder nicht mitgehen würden ,würde ich wohl auch nicht gehen.Ich habe mir deine Mutter angesehen sie sieht wirklich hübsch aus.
Das deine Mutter am 29.02 verstarb ist blöd.Schön das du Kinder hast.Sie geben einem sehr viel kraft.
Also mit deinem bruder das kann ich nicht nachvollziehen .Ich musste auch auf meine kleinere schwester aufpassen.Ich habe sie ehrlich gesagt früher auch manchmal gehasst.Sie war das Nesthäkchen und hat immer gemacht was sie wollte.Aber heute bin ich erwachsen und denke auch anders und ohne hass.Sie ist heute 17 jahre alt und kann mich manchmal auch nerven aber durch den Tod meiner Mutter sehe ich das auch anders.Man merkt sehr bei ihr das die starke hand meiner Mutter fehlt.
Gerade wenn die Mutter stirbt sollte man sich bewusst werden das man nur noch sich hat.Es ist schön das du Freunde hast die dich Trösten.Denn Menschen die man so sehr geliebt hat vergisst man nicht.Mit der Familie das ist auch so eine sache.Wenn wir nicht zum Friedhof gehen würden ,wäre das grab schon verwahrlost.Aber wie gesagt alleine würde ich das auch nicht Packen.Meine Mutter sagte zu lebzeiten noch das sie anonym beerdigt werden möchte.Sie wusste wohl warum.Aber da sagte ich schon zu ihr das möchte ich nicht,ich möchte wissen wo sie hinkommt.
Liebe Grüsse Kerstin
_________________
Wenn wir dir auch Ruhe gönnen,ist voll Trauer unser Herz.Dich Leiden sehn und nicht Helfen können das war für uns der grösste Schmerz.
Du wirst immer in meinem Herzen sein Mama.
+20.02.2004
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Dino



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BeitragVerfasst am: 23.02.2005, 20:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
Mir geht es mit dem Besuch auf dem Friedhof auch so. Meine Mutter ist jetzt seit 1 1/2 Jahren tot und ich schaffe es einfach nicht. Es hat so etwas beängstigendes. Ich denke lieber zu Hause an all die Dinge, die ich mit ihr erleben durfte und zünde in aller Ruhe eine Kerze für sie an, sehe mir Fotos an usw. Das tut immer noch sehr weh, aber zu Hause kann ich in aller Ruhe weinen. Auf dem Friedhof ist das anders, ich fühle mich da so beobachtet.
Außerdem habe ich einen kleinen Sohn (4), der immer wieder von seiner verstorbenen Oma spricht. Er kann ja mit dem Friedhof auch noch nichts anfangen. Manchmal weiß ich gar nicht, wie ich ihm alles erklären soll. Er hat sehr an seiner Oma gehangen. Es ist sehr schwer, stark zu bleiben. Und es ist furchtbar schade, daß meine Mutter ihren einzigen Enkel nicht mehr aufwachsen sehen kann.

Ich bin froh, daß ich hier auf Gleichgesinnte treffe.
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Loreley
Gast





BeitragVerfasst am: 26.02.2005, 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, mein Vater ist letzten Sommer gestorben, als eine ältere Verwandte, die für mich wie meine Oma war, dnach der Beerdigung nach Hause kam, blieb ebenfalls eine Uhr stehen. Sie war aber digital und war gleichzeitig ein Thermometer zur Aussentemperaturmessung. Mein Vater hatte bei dieser Uhr immer die Batterien gewechselt..3 Monate später ist meine Verwandte ebenfalls gestorben..als ich das damals mit der Uhr hörte, wollte ich zwar auf der einen Seite hoffen, dass es ein Zeichen ist, aber ging dennoch eher von einem Zufall aus. Aber es hat mich gerade sehr nachdenklich gemacht, dass dies wohl öfters zu passieren scheint..ich weiß auch nicht, irgendwie tu ich mich immer ein wenig schwer an solche "übersinnlichen" Dinge zu glauben. Ich wurde ahteistisch erzogen und mir wurde doch eher beigebracht, dass es übersinnliche Dinge nicht gibt. Aber seitdem diese 2 mir nahestehenden Menschen gestorben sind, merke ich, dass ich mich gerne darauf einlassen würde, dass es zb Zeichen von Verstorbenen gibt. Aber es gibt halt trotzdem noch meine "zweiflerische" Seite, die sagt dass ich solche Dinge nicht so überinterpretieren sollte..was meint Ihr? Glaubt Ihr da alle ganz fest dran, dass Eure Verstorbenen Euch Zeichen senden? Oder sind es doch nur überinterpretierte Zufälle? Gerade in verzweifelten Zeiten neigen die menschen ja dazu sich an solche Hoffnungen zu klammern...
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Dana



Anmeldedatum: 17.01.2005
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 01.04.2005, 23:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Loreley,

ich bin auch realistisch erzogen worden. Mein Papa sagte zwar immer das es "da oben" jemand gibt der nur auf ihn aufpasst und er einen "direkten Draht" hat, aber Aberglaube war nie sooo das Thema.
Nur sind hin und wieder Sachen passiert, wo wir uns mit großen Augen ansahen und die wir nicht erklären konnten, wo wir einfach sagten das es "der da oben"war - und das ist nicht Gott.
Freitag der 13. oder ein zerbrochener Spiegel war nie das Thema.

Ich habe auch eure Schilderung mit Friedhöfen verfolgt. Mir geht es ähnlich, aber eher umgekehrt. Auf den Friedhof kann ich gehen ohne bestimmte Gefühle zu haben.
Nur seit dem 10.11.2004 war ich kaum noch in Vatis Zimmer. Das kann man an einer Hand abzählen. Ich fragte oft meinen Freund ob er in das Zimmer gehen kann, wenn etwas zu erledigen ist.
Das Zimmer, wo ich meinen Vater leider tot finden musste (innerlich habe ich immer damit gerechnet, wenn ich das Zimmer betreten habe) liegt direkt links neben der Haustür. Rechts ist das Bad wo man ja öfters an der Tür vorbeikommt. Ich kann nichtmal die Türklinke berühren. Ich kann einfach nicht in das Zimmer.
Meine Tante meinte, das ich doch da auch mal reingehen muß um zu lüften und sauber zu machen. Aber ich kann einfach nicht. Ich fühle mich wie ein Eindringlich dann, auch wenn durch das Umräumen von meiner Mutter kaum noch etwas an Vatis Lebensraum erinnert.
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