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Meine Mama

 
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Amalie



Anmeldedatum: 15.12.2010
Beiträge: 1
Wohnort: Bamberg

BeitragVerfasst am: 16.12.2010, 00:04    Titel: Meine Mama Antworten mit Zitat

Hallo,ich bin neu hier und möchte mich vorstellen.Mein Name ist Elke,ich bin 51 Jahre alt und habe meine Mama im August verloren.Am 9 Mai kam unsere Mutter ins Krankenhaus,Sie hatte Schmerzen in der linken Hüfte.Wochenlang hatte der HA Sie auf Ischias behandelt,als Mama nicht mehr laufen konnte überwies Er Sie ins KH.Am 10 Mai wurde Mama operiert,die Ärzte sagten,an Ihrem Hüftimplantat ist etwas abgebrochen.Bei der 1 OP wurde ein großer Bluterguß in der Hüfte entfernt,4 Tage später die nächste OP bei der die Ärzte,das kaputte Teil ausgetauscht haben.Mama wurde dann zur Reha geschickt,wir waren guter Dinge,das Sie bald nach Hause kann.3 Tage vor Ihrer Entlassung konnte Sie vor Schmerzen nicht mehr gehen und wurde zurück ins KH gebracht.Da begann Ihr Sterben.Mama hatte eine Not-OP,dabei wurde fest gestellt,daß sich die Wunde mit Bakterien infiziert hatte,die Hüfte mußte komplett entfernt werden,Sie hing an vielen Schläuchen,ab da hatte ich Todesangst um Sie.Man hat uns gesagt,daß keine neue Hüfte eingestzt werden kann,Mama sei zu schwer,zur selben Zeit mußte auch mein Mann wieder ins KH.Die nächsten 3 Wochen bin ich von einem KH ins nächste gefahren.Die Wunde an Mama´s Hüfte heilte einfach nicht,aus der Drainage floß dunkles fast schwarzes Blut,immer wieder bekam Sie Blutkonserven.Sie hatte große Scmerzen.Wenn ich Sie besucht habe war ich fröhlich und zuversichtlich,aber auf dem Heimweg hab ich mir die Seele aus dem Leib geheult.Am 3 August bekam Mama eine Embolie.Es ist Ihr so wahnsinnig schlecht gegangen.Die Ärzte machten uns keine hoffnung mehr.Wir haben trotzdem gehofft und gebetet.Am 12 August war ich morgens bei Ihr,Sie war sehr unruhig,hat niemanden erkannt.Ich bin um 13 Uhr nach hause gefahren.Um 15.30 Uhr dann der Anruf es geht zuende.Ich bin gefahren wie der Teufel,hab gebetet,Bitte bitte,lass mich noch rechtzeitig dasei,ich habe es nicht geschafft,um 15.45 ist meine Mama gestorben.Ich vermisse Sie schrecklich,als ich neun Jahre alt war hat Sie mich bei sich aufgenommen und mir die Familie gegeben die ich nie hatte.Sie war und ist der wichtigste Mensch in meinem leben.Ich weis einfach nicht wie ich mit Ihrem Tod fertig werden soll.
_________________
Gott sprach das große Amen
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sindi



Anmeldedatum: 05.02.2011
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 05.02.2011, 22:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Ich weiß genau wie es dir geht. mir ist das gleiche passiert, meine ist im april gestorben. sie war mein ein und alles und ich muß jetzt ganz ohne sie oder irgendjemand, der für mich da sein kann, wie sie es war, leben.
ich dachte erst, ich verdränge es und versuche es, mich abzulenken. aber das geht nicht. es hat mich gesundheitlich eingeholt. ich habe mich jetzt damit beschäftigt und man muß die trauer irgendwie rausweinen. jetzt weine ich jeden tag und denke verbittert, daß ich noch 10 jahre weinen werde, bis es mir besser gehen wird. ich habe mir hilfe geholt. man kann die anfangszeit mit antidepressiva abfangen und sie dann absetzen, wenn man in der therapie aufgefangen wird.
aber man muß es rauslassen. liess dir mal seiten über "ungelebte trauer" durch. vielleicht erzähle ich das auch umsonst und du hattest nicht das gleiche problem wie ich.
ich bin auch hilflos und weiß nicht, wie ich dir ratschläge geben soll, wenn ich es selbst noch nicht durchgestanden habe. du bist nicht alleine und ich habe auch dieses horrorerlebnis erleben müssen.
ich kann nur sagen, dass meine freunde mir geholfen haben und du es rausweinen musst. du musst gezielt musik einlegen und eine stunde weinen. regelmässig. dann musst du dir träume suchen, die dir hoffnung für die zukunft geben. welche, die du erreichen kannst, wenn du dich anstrengst.
ich weiss nicht was ich sagen soll, ich liege auch da und weine.
alles liebe
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drumair



Anmeldedatum: 09.01.2015
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 09.01.2015, 08:27    Titel: Antworten mit Zitat

jetzt weine ich jeden tag und denke verbittert, daß ich noch 10 jahre weinen werde, bis es mir besser gehen wird ?



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