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midori



Anmeldedatum: 22.03.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 29.03.2009, 20:16    Titel: bitte löschen Antworten mit Zitat

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Zuletzt bearbeitet von midori am 07.04.2009, 12:24, insgesamt einmal bearbeitet
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Tanja
Administrator


Anmeldedatum: 21.11.2003
Beiträge: 249
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 30.03.2009, 11:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo midori,

das Leben geht weiter. Das stimmt leider. Mir kam es immer vor wie ein Karussel, das sich immer weiter dreht und ich stand eine Zeitlang einfach nur daneben. Aber es kommt der Tag, an dem man wieder aufspringen und mitfahren möchte. Vielleicht erstmal nur für eine Runde. Der Tag wird auch bei dir und deiner Familie kommen. Bei einigen schneller und bei anderen später. Hör einfach auf dein Gefühl.

Diese erste Zeit der Trauer ist für die Abschiednahme und das Begreifen da. Es ist gut und richtig in den ersten Wochen und Monaten als Familie eng zusammen zu rücken und füreinander da zu sein. Aber dann kommt auch wieder eine Phase der Abnabelung. Jeder von euch muss seinen eigenen Weg gehen. Dein Vater ist erwachsen und wird irgendwann alleine klar kommen müssen und will das vermutlich auch. Du hast dein eigenes Leben. Du sagts ja selbst, ihr passt eigentlich nicht zusammen. Du bist nicht verantwortlich, rede dir das nicht ein! Denk auch daran, was dich in Zukunft glücklich machen wird. Nicht jetzt nach vier Wochen aber in zwei drei Monaten.

Lieben Gruß

Tanja
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Kleeener



Anmeldedatum: 13.07.2007
Beiträge: 22
Wohnort: Rhein-Main

BeitragVerfasst am: 02.04.2009, 12:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Midori,

um alle Zukunftspläne Deinerseits komplett über den Haufen zu werfen ist es noch viel zu früh. Ihr müsste alle erst einmal einen neuen Platz in eurem Leben finden. Es gibt ein riesen Loch in Euer Mitte. Das gilt es mit schönen Erinnerungen, neuen Plänen und der Mutter im Herzen zu füllen. Das ist nicht leicht und braucht viel Zeit und Geduld. Mit Eurem Vater aber auch mit euch selbst.
Es wird sich sicher eine Lösung finden, wenn der erste Schock dem Begreifen weicht. Es ist ein sehr komisches Gefühl, dass sich die Welt weiter dreht obwohl sich doch etwas so gravierendes geändert hat. Doch sie tut es und man will irgendwann auch wieder dran teilhaben, mitgestallten.
Es gibt so viele Möglichkeiten euer Zukunft zu gestallten. Ein Haus mit mehreren Wohnungen, eine Wohnung für Dich in der selben Stadt und ein gemeinsames Abendessen in der Woche. Vieleicht möchte Dein Vater ja auch einen Neuanfang wagen und möchte nicht alleine in dem großen Haus bleiben.
Die Gedanken dazu kommen ganz von alleine wenn ihr ein bißchen zur Ruhe gekommen seid.

Ich hoffe ich habe jetzt nicht völlig an Deinen Gedanken und Deinem Ansinnen vorbeigeschrieben.

Alles Gute und viel Kraft für die nächste Zeit.
Der Kleeene
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midori



Anmeldedatum: 22.03.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 02.04.2009, 13:19    Titel: Antworten mit Zitat

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Zuletzt bearbeitet von midori am 07.04.2009, 12:25, insgesamt einmal bearbeitet
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Tanja
Administrator


Anmeldedatum: 21.11.2003
Beiträge: 249
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 02.04.2009, 13:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Midori,

grundsätzlich halte ich viel von psychologischer Hilfe, wenn sie denn nötig sein sollte. Vier Wochen nach dem Tod eines geliebten sehr nahestehenden Menschen ist es allerdings völlig normal traurig und niedergeschlagen zu sein. Es wäre doch viel schlimmer mit anzusehen, wenn jemand so gar nicht traurig wäre, so als störte ihn der Verlust gar nicht, oder? Trauer bedeutet ja den Verlust zu verarbeiten. Trauer ist keine Krankheit und bedarf daher auch keiner Behandlung.

Wir haben auf Elternlos.de einige Buchtipps. Ich habe am Anfang selbst Trauerratgeber gelesen und mich viel mit Trauer beschäftigt. Das kann helfen.

Der erste Schritt vor einem Psychologen wäre für mich immer eine Trauergruppe oder ein Gespräch mit einem Trauerbegleiter. Wenn man religiös ist kann man natürlich auch mit einem Seelsorger über die Trauer sprechen. Oder einfach mit guten Freunden. Gespräche helfen zu verarbeiten, die Gedanken zu ordnen. Wichtig ist allerdings, was dein Vater möchte, denn jeder Mensch trauert anders und in einem anderen Tempo.

Vielleicht sprichst du zu allererst einmal mit ihm über seine Trauer und auch über deine und darüber was euch gerade wichtig ist und gut tut. Er wird schon wissen, was er möchte.

Lieben Gruß

Tanja
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Kleeener



Anmeldedatum: 13.07.2007
Beiträge: 22
Wohnort: Rhein-Main

BeitragVerfasst am: 14.04.2009, 16:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Midori,

schade, dass ich Deine Antwort auf meinen Beitrag nicht mehr lesen kann. Ich hoffe Dein Löschwunsch hatte nichts mit meiner langen Antwortzeit zu tun. Ich schaffe es nicht immer regelmäßig ins Forum zu gucken.
Viell Glück und Kraft auf Deinem Weg in ein anderes Leben ohne Mutter die jeder sieht aber mit Mutter die Du täglich oder wenn Du sie eben brauchst spüren kannst. Klingt doof und ich konnte es mir lange auch nicht vorstellen.

Viele Grüße,
Der Kleeene
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tazy



Anmeldedatum: 24.10.2014
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 24.10.2014, 14:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Haus mit mehreren Wohnungen, eine Wohnung für Dich in der selben Stadt und ein gemeinsames Abendessen in der Woche. Vieleicht möchte Dein Vater ja auch einen Neuanfang wagen und möchte nicht alleine in dem großen Haus bleiben.....!




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