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Du fehlst mir Mom ♥

 
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airfield.



Anmeldedatum: 20.10.2012
Beiträge: 2
Wohnort: Nähe Dortmund

BeitragVerfasst am: 20.10.2012, 01:23    Titel: Du fehlst mir Mom ♥ Antworten mit Zitat

Hey Ihr,
hier wurde lange nichts mehr ins Forum geschrieben :/
Deshalb hoffe ich das ihr meinen Beitrag seht & vielleicht auf drauf antwortet...
Also ich hab meine Mam vor ca. 3 Jahren verloren & suche jemanden mit dem ich drüber reden kann. Der weiß wie ich mich fühle... Verständnis zeigen kann. "Normale" Menschen wie meine Freunde können sich einfach nicht in mich hineinversetzen & können mir nicht viel weiter helfen.
Ich brauchte ziemliche lange um es zu verstehen, eigentlich hab ich es bis heute nicht verstanden das ich meine Mam nie wieder sehen werden.
Es ist so entgültig & das macht mir Angst, ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Mit meinen Gedanken, Gefühlen einfach allem was mit ihr & dem Thema trauer zu tun hat.
Mir geht es oft noch ziemlich schlecht :(
Ich hoffe das ihr mir helfen könnt.

Liebe Grüße
airfield.
_________________
weil du immer bei mir bist, ich liebe dich mom ♥
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Chrina



Anmeldedatum: 05.06.2012
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 24.10.2012, 11:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo airfield,
meine Mama ist vor zwei Tagen genau fünf Monate tot gewesen, ich kann also bei weitem nicht mit deiner Zeit mithalten Traurig

Was meinst du mit helfen? Verstehen? Ich denke, versuchen nach zu empfinden können hier einige, was du beschreibst.

Ich kenne das auch, dass man es "nicht fassen" kann. Und ich glaube, viele von uns hier erleben, dass Freunde die erste Zeit nach dem Tod eines Angehörigen da sind und versuchen zu helfen. Erst nach der Zeit, in der der Schock uns versucht zu schützen, bräuchten wir sie. Aber dann sit es für die meisten nicht mehr offensichtlich, dass wir Hilfe brauchen. Und mir fällt es ehrlichgesagt schwer andere darum zu "bitten" mir zu helfen. Man will ja auch niemandem auf den Keks gehen...

Und ich bin auch niemand, der glaubt, dass sie "immer bei mir" sein wird. Für mich ist sie tot und damit nicht mehr da. Bei dem Satz flippe ich auch regelmäßig aus, denn was willst du auf den Satz "Sie wird immer bei dir sein" schon groß antworten? "Davon merk ich aber nichts!"? "Tja, netter Versuch, aber wenn ich wieder am Rande des Abgrunds stehe, bin ich ja doch allein!"? Also nickt man mal nett und denkt "Du hast KEINE Ahnung!".

Ich merke wie die Hoffnungslosigkeit immer mal wiederkehrt und mich einhüllt und zu ersticken droht. Dann kommen auch immer wieder Gedanken daran, ihr zu folgen.
Aber dann kommen auch wieder Momente, in denen man glücklicher ist, ich sage bewusst nicht glücklich, denn das war ich seit ihrem Tod nicht mehr so wie früher.

Ich halte mich mit dem Gedanken daran über Wasser, dass meine Mama mir nicht das Leben geschenkt hat, damit ich es zerstöre. Ich versuche einfach, sie in Gedanken bei mir und bei anderen am Leben zu erhalten.

Und so muss man versuchen, die Zeit, die man hat möglichst sinnvoll (ich hasse dieses Wort in diesem Zusammenhang, es hat nämlich keinen) zu nutzen.
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K-K



Anmeldedatum: 15.01.2011
Beiträge: 102

BeitragVerfasst am: 01.11.2012, 18:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr zwei,

meine Mum ist jetzt bald zwei Jahre lang tot. Zwei Jahre hören sich viel an, ist es aber nicht wirklich.
Ich glaube man erlebt im Laufe der Zeit ganz viele verschiedene Arten der Trauer und des Weiterlebens. Manchmal ist einem diese Phase bewusst, manchmal kann man sie erst später einordnen.
Ich glaube, man darf Freunden nicht so viele Vorwürfe machen. Denn sie selbst haben diesen Verlust ja nicht erlebt. Und oft wollen sie einen mit dem Ansprechen des Themas auch nicht wieder erneut traurig machen. So beschrieb es zumindest eine nahe stehende Freundin mir einmal. Vielleicht hilft es, wenn man das Thema von sich aus anspricht. Das tu ich in letzter Zeit öfters. Erstaunlicherweise wird man auch nicht abgewiesen sondern bekommt sehr viel Verständnis, das hilft dann zuminstest zu dem Zeitpunkt.
Wahrhaben, dass jemand nie wieder kommt, will man wahrscheinlich nie.
Es ist wichtig, für sich einen Lebenssinn zu finden. Denn ohne scheint das Weiterleben wirklich sinnlos...
@airfield: Mach dir keine Vorwürde, dass es dir nach drei Jahren noch schlecht geht. Das ist doch nicht unnormal, finde ich! Denn Trauer kennt keine Zeit. Manchmal ist sie da...dann versteckt sie sich wieder.
Vielleicht magst du dich mal an einen Therapeuten wenden, der auf Trauer spezialisiert ist? Ich kann keine Erfahrungen schildern, könnte mir aber vorstellen, dass es in manchen Fällen helfen könnte.

Ich wünsche euch viel Kraft
Liebe Grüße
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