Elternlos-Forum
Eine Lichtung, auf der man verweilen, sich finden und austauschen kann.
 
 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

Alter
Gehe zu Seite Zurück  1, 2
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elternlos-Forum Foren-Übersicht -> Kinder
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Lilofee



Anmeldedatum: 29.04.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 10.05.2010, 08:16    Titel: 2 Antworten mit Zitat

Ich war 2 Jahre alt, als mein Vater starb. Was mich am meisten belastet hat oder es auch immer noch tut, ist, dass da wo mein Vater sein sollte einfach ein Loch ist. Ich kann mich ja gar nicht an ihn erinnern, nicht bewusst. Nur in mir drin spüre ich, dass da trotzdem etwas ist von ihm. Aber ich kann es nicht fassen. Mir sagten die Erwachsenen immer: "Sei froh, dass es so früh passiert ist, jetzt fehlt er dir nicht. " Aber das stimmt nicht. Er hat mir immer gefehlt. Besonders die Erinnerungen an ihn, die fehlen. Nur eine Erinnerung habe ich, und das ist eigentlich bloss ein Gefühl, das Gefühl wie es auf seinen starken Armen war. Er fehlt mir tatsächlich immer noch. Und ich liebe ihn und ich hab nie aufgehört an ihn zu denken. Ich glaube es wäre besser, wenn ich mich erinnern könnte, wie und wer er war. Das würde das Loch irgendwie wenigstens ein bisschen füllen.
_________________
Die Sonne scheint immer, auch wenn wir manchmal nur die Wolken sehen können.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
♥Butterfly&



Anmeldedatum: 03.08.2010
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 03.08.2010, 11:25    Titel: Antworten mit Zitat

meine mama starb als ich 7 war.
ich denke dass es in jedem alter sehr grausam sein kann ein elternteil zu verlieren.
ich selbst kam mit der situation scheinbar gut zurecht ...aber eben nur scheinbar. erst mit 13 wurde mir langsam klar dass meine ängste und manche gefühle mit dem erlebten zu tun hat.
lg val♥
_________________
In meinem Herzen wirst du für immer weiterleben.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
K-K



Anmeldedatum: 15.01.2011
Beiträge: 102

BeitragVerfasst am: 15.07.2011, 01:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich war 23...als ich meine Mutter verloren habe!
Heute bin ich 24 geworden...es ist der erste Geburtstag ohne sie...und es ist hart!
Ich glaube, dass Alter nicht so eine große Rolle spielt...was die Trauer angeht. Junge Menschen können sehr trauern...aber auch ältere. Vielleicht spielt Lebenserfahrung, Charakter und der Bezug zum Verstorbenen eine Rolle, wie man damit umgeht. Trotzdem trauert man in jedem Alter um eine liebe, nahestehende Person.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
november



Anmeldedatum: 25.06.2012
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 11.07.2012, 07:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo K-K,

am Sonntag ist demzufolge Dein "zweiter" Geburtstag ohne Deine Mutter, wie gehst Du denn inzwischen damit um? Hast Du den Eindruck, dass es schwieriger geworden ist oder gelingt es inzwischen besser, Abstand zu bekommen?
Bei mir waren sämtliche Geburtstage (schon 14 ohne Mutter und 28 ohne Vater) immer mit diesem Gefühl von "es fehlt etwas" behaftet. Man kann das den anderen nicht erklären. Es kommen meistens so leere Phrasen zur Beruhigung. Aber die sind noch schmerzlicher als man anfangs glaubt.

Naja, jedenfalls viel Kraft für den Sonntag Winken

Alles Gute,
november
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
K-K



Anmeldedatum: 15.01.2011
Beiträge: 102

BeitragVerfasst am: 11.07.2012, 20:14    Titel: Antworten mit Zitat

Letztes Wochenende ist etwas weiteres, tiefgreifendes, schlimmes passiert. Mein Bruder, nur vier Jahre älter als ich, ist gestorben. Er bekam im Februar die Diagnose Krebs. Wir haben bis zur letzten Minute gekämpft. Wie bei meiner Mutter.
Am Freitag ist die Beerdigung.
Ja, ich habe am Sonntag Geburtstag. Aber das spielt für mich in anbetracht der momentanen Situation keine Rolle.
Ich habe innerhalb kurzer Zeit meine halbe Familie verloren. Meine Mum mit 23, meinen Bruder mit Ende 24. Man war immer noch dabei den Tod und die Krankheit der Mutter zu verarbeiten, da kommt der nächste Schlag mitten ins Gesicht.

Es ist alles noch so frisch. Ich weiß gar nicht, wie die Zukunft aussieht. Ich weiß nur, dass man mit der Zeit immer einsamer und trauriger wird, jedenfalls ich, mit meinem Erlebnissen. Dieses Hoffen auf ein Happy End - und dann die Enttäuschung. Auf was soll man denn noch hoffen und für was soll man noch kämpfen, wenn es trotzdem nicht gut ausgeht?

....
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Elternlos-Forum Foren-Übersicht -> Kinder Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2
Seite 2 von 2

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de