Worte zur Trauer von Klaus Dirschauer

Ein Text für eine Todesanzeige, eine Danksagung oder einen Kondolenzbrief will mit Bedacht ausgewählt werden. Diese einzigartige, umfangreiche Textsammlung zum Thema Sterben, Tod und Trost ist eine reiche Quelle alter und neuer Gedanken aus verschiedenen Kulturkreisen und den großen Religionen. Praktische Hinweise helfen beim Aufsetzen von Anzeigen und beim Formulieren von anteilnehmenden Worten, ein Register mit Themenübersicht erleichtert die Auswahl.

Ein wertvolles Hilfsmittel für Bestatter, Trauerredner, Pfarrer und alle, die Hilfestellung für das Verfassen von Kondolenzschreiben suchen.
(Quelle: Verlagstext)

Worte zur Trauer von Klaus Dirschauer, 500 ausgewählte Weisheiten und Zitate für Todesanzeigen und Kondolenzbriefe Muster und Beispiele, Claudius Verlag, ISBN: 978-3-532-62319-0 , 16,80 €(D) 17,30 €(A) 29,40 SFr

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Tanja on Juli 12th 2009 in Buchtipp

Vom Umgang mit den Trauernden und der Trauer – ein Knigge von Dr. Klaus Dirschauer

Anteil nehmen
Heute gehört für viele Menschen zum Umgang mit Trauernden die Frage, wie sie sich gegenüber denen verhalten sollen, die von einem Todesfall betroffenen sind. Die Unsicherheit der Begegnung bezieht sich auf die Frage der eigenen angemessenen Verhaltensweise.
Selbst wenn das persönliche Verhältnis zu Lebzeiten nicht so eng wie das der nächsten Angehörigen zum Gestorbenen gewesen ist, besteht dennoch der Wunsch, die eigene Anteilnahme korrekt zum Ausdruck zu bringen.

Die Todesnachricht
Tritt der Todesfall zu Hause ein, wird er durch einen Anruf von der Station des Krankenhauses, aus dem Alten- oder Pflegeheim, durch Arbeitskollegen oder seitens der Polizei mitgeteilt, so wird dabei immer bereits kondoliert.
Mit dem Überbringen der Todesnachricht vollzieht sich bereits sprachlich eine akzeptable Übersetzung der Todeswirklichkeit. Die Todesart wird durch den Gebrauch eines entsprechenden Zeitwortes für die von dem Tode Betroffenen vorbereitet, gewissermaßen zumutbar gemacht wird. Die Nachricht kann sehr unterschiedliche Reaktionen auslösen.

Kondolieren
Die Frage, ob man im Trauerfall kondolieren oder es besser unterlassen sollte, reicht bekanntlich bis dahin, ob in einer derartigen Ausnahmesituation des Lebens eigentlich mit einen „Guten Tag“ zu grüßen sei, da es für die vom Todesfall betroffenen Menschen überhaupt kein guter Tag sei. Einfach nicht zu grüßen, jedoch erscheint allen unhöflich. Die vertraute Begrüßung zurückhaltend beizubehalten, stabilisiert emotional für alle die ungewöhnliche Lebenssituation.
Die eigene Befangenheit bezieht sich einerseits auf die Fähigkeit der eigenen Ausdrucksweise, sich einer nicht alltäglichen und dazu noch formelhaften Sprache bedienen zu müssen. Solche Adjektive, wie „aufrichtiges…, ganz aufrichtiges…, aufrichtigstes Beileid“, sind fragwürdig und tragen bloß zur Inflationierung der Sprache bei. Die persönliche Unsicherheit bezieht sich andererseits auf die gebotene Höflichkeit der gesellschaftlichen Umgangsformen, in der Ausnahmesituation der vom Tode betroffenen Menschen selbst nicht völlig sprachlos da zu stehen.

Reagieren
Was die unmittelbare Begegnung mit den Trauernden angeht, so gilt die Gepflogenheit, auf eine Todesanzeige in der Zeitung zu reagieren, auf einen erhaltenen Trauerbrief direkt zu antworten, persönlich schriftlich zu kondolieren oder einen Beileidsbesuch abzustatten. Vom Telefonieren sollte grundsätzlich abgesehen werden.
Wer nicht zum Kreis der Verwandten und Freunde des Verstorbenen gehört, der sollte sein Mitgefühl durch die Teilnahme an der Bestattung ausdrücken, ein Kondolenzschreiben aufsetzen oder durch seinen Beileidsbesuch in zeitlichem Abstand vor oder nach der Beisetzung seine Anteilnahme persönlich zum Ausdruck zu bringen.

Die Trauerfeier
Auch wenn die Trauerbräuche in der Kleidungsfrage heute nicht mehr so streng gehandhabt werden, sollten dennoch gedeckter Farben bevorzugt werden, da die Angehörigen selbst noch schwarz tragen. An dem Tag der Bestattung dem Toten die letzte Ehre zu erweisen, ehrt nicht weniger die um ihn trauernden Menschen.
Zum Gottesdienst oder zur Bestattungsfeier sollten Trauergäste etwa 15 Minuten vor dem Beginn erscheinen, ihr Handy unauffällig abschalten, um sich in Ruhe in die Kondolenzliste eintragen zu können, noch einmal vor dem Sarg des Verstorbenen zu gedenken und sich auf dem eigenen Sitzplatz innerlich zu sammeln.
Die Wahl der Sitzplätze der Trauergäste im Verhältnis zum festlich aufgebahrten Sarg drückt ihre Nähe zum Verstorbenen aus. Der trauernden Familie, den Verwandten und Freunden ist von vornherein ein Vortritt einzuräumen.
Dem Kranz oder einer größeren Blumengabe ist ein Kartengruß mit dem deutlich lesbaren Absender anhängen, um den Angehörigen später die Danksagung auch zu erleichtern.

Im Trauergefolge Entsprechend stellen sich die Trauergäste auf dem Weg zum Grab auf. Sie geben dem Verstorbenen und den um ihn Trauernden schweigend das letzte Geleit. Dass es Brauch wird, die vor der Trauerfeier abgelegten Kränze und Blumengebinde selbst wieder aufzunehmen und zum Grab zu tragen, verleiht dem Trauerzug seinen ursprünglichen Sinn, ja, einen würdevollen Charakter. Diese Art des teilnehmenden Gedenkens nimmt der Unterhaltung im Trauergefolge, die bisweilen einsetzt, jeden Grund.

Am Grab
Selbst am offenen Grab angekommen, sollte dort mit nachdenklichem Verweilen und einem Gebet dem Verstorbenen die letzte Ehre und den Trauernden die würdigende Anerkennung ihrer Situation erwiesen werden.
Es ist ein guter Brauch, den dreifachen Erdwurf des Geistlichen oder Trauerredners mit dem dreifachen Erdwort: “Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staube“ selbst aufzunehmen und wörtlich zu wiederholen oder wortlos einen Handstrauß als letzten Gruß in das Grab gleiten zu lassen.
Beileidsbekundungen in der Nähe des offenen Grabes - mit einem persönlichen Wort, einem Händedruck oder mit einer Umarmung - überfordern nicht selten die unmittelbar vom Todesfall betroffenen Menschen in ihrer schmerzlichen Abschiedssituation.
Ob dieses überhaupt erwünscht oder nicht gewollt ist, lässt sich daran erkennen, wie sich die Angehörigen - vom Grab zurückgetreten - selbst aufstellen und verhalten. Der Wunsch ist ausnahmslos zu respektieren, wenn bereits in der Traueranzeige darum gebeten wird, von Beileidsbezeugungen am Grabe abzusehen.

Zusammen -sein, -essen und -trinken

Im Anschluss an die Beisetzung findet manchmal ein Trauermahl oder eine Kaffeetafel statt, an der in der Regel nur die Trauergäste teilnehmen, die bereits durch den Trauerbrief oder noch während der Bestattung persönlich dazu geladen worden sind.
Ist in dem Restaurant- oder Caferaum eine Sitzordnung vorgesehen, kann ein Platz für den Verstorbenen eingedeckt und dort sein Bild aufgestellt werden. Eine andere Art des lebendigen Gedenkens als in der Kapelle oder auf dem Friedhof ist der Brauch, dass beim Kaffeetrinken einer aus der Familie das Wort ergreift und erinnerbare Lebensseiten des Toten erzählt und andere einlädt, dazu beizutragen.

Zeit des Schweigens
Nach der Zeit einer beachtlichen Aufmerksamkeit zwischen der Todesnachricht und der Bestattung, die den Trauernden mit ihrem Todesfall entgegengebracht worden ist, stellt sich eine Zeit des Schweigens und einer vorübergehenden Vereinsamung ein.
Der unterbrochene Alltag wird wieder aufgenommen, und es ist jetzt alles anders als zuvor. Die Menschen, die gekommen sind, kehren zu ihrer Tagesordnung zurück, zu ihren Partnern, ihren gewohnten Lebensabläufen und ihren eigenen Lebensgeschichten. Für die Trauernden jedoch ist die Biographie schlagartig unterbrochen, wenn nicht sogar abgebrochen.
Bei der wiederholten Begegnung mit den Trauernden sollte die Frage “Wie geht es Ihnen?“ auch die Zeit für mehr als eine konventionelle Antwort zulassen. Möglicherweise sogar Zeit für ein erzählendes Antwortenkönnen und das eigene Zuhörenwollen einräumen. Bei dem Gespräch der Begegnung ist darauf zu achten, dass geduldig zuhören zu können, den gefragten Menschen aus seiner Befangenheit persönlicher Trauer hervortreten lässt und durch die eigene Aufmerksamkeit beschenkt. Die Gefühle des Trauernden anzuerkennen, kann der Ausdruck einfühlsamer Nähe bedeuten.

Was bleibt?
Schon am darauf folgenden Sonntag zum Gottesdienst zu gehen, gilt der namentlichen Abkündigung des Trauerfalls und der Fürbitte der Gemeinde für die Trauernden. Dem Verstorbenen wie um ihn Trauernden gegenüber ist es eine gute Sitte, an diesem Gottesdienst teilzunehmen. Dabei kann dem Geistlichen noch einmal persönlich gedankt werden.
Für die Trauernden bleibt der Weg zum Grab auf dem Friedhof, mit dem die Bestattung gleichsam erinnernd wiederholt wird, das eigene Realisieren des eingetretenen Todes bedeuten. Das schmerzliche Eingeständnis, das der Mensch nun dort seinen endgültigen Platz gefunden hat, wechselt noch mit der kummervollen Erfahrung seiner Ab- und Anwesenheit zu Hause.
Es ist an der Zeit, noch einmal in Ruhe die Kondolenzpost durchzugehen und zu lesen, um in angemessener Zeit darauf ausgesucht schriftlich oder mündlich zu antworten und einige Post auch aufzubewahren.
Es ist die Zeit der kleinen Abschiede nach großem endgültigem Abschied. Ein Tagebuch zu schreiben anfangen? Spaziergänge, auch zu zweit, wieder aufnehmen? Einen Brief schreiben? Bereits eine Einladung annehmen? Sich nach einem Kloster, das Stille-Zeiten und persönliche Gespräche anbietet, erkundigen? Gemeinsame Erinnerungsorte allein aufzusuchen wollen?
Später am Totensonntag, an dem im Gottesdienst noch einmal alle Namen der im Jahr der Gemeinde Verstorbenen verlesen und sie ihrer Fürbitte empfohlen werden, in die Kirche gehen. Auch der Geistliche kann ein guter Ansprechpartner für die eigene Trauerarbeit sein. Vielleicht, vorübergehend an einer Selbsthilfegruppe Trauernder teilnehmen. Musik hören. Ein Gedicht aufschlagen. Ein Buch zu lesen beginnen. Und vor allem auch sich selbst wieder Gutes erweisen.

(Quelle: Klaus Dirschauer, Worte zur Trauer. 500 ausgewählte Weisheiten und Zitate für Todesanzeigen und Kondolenzbriefe, München 2007) Weitere Infos unter www.dirschauer.info

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Tanja on Juli 12th 2009 in Trauer und Trauerarbeit

Adieu, Herr Muffin von Ulf Nilsson und Anna-Clara Tidholm

Ein Bilderbuch über ein Meerschweinchen namens Herr Muffin. Ein Bilderbuch über das Altwerden und Sterben. Ein Bilderbuch über den Umgang mit dem Traurigsein.

Herr Muffin ist ein Meerschweinchen. Ein Meerschweinchen, dessen Tage gezählt sind. Er wohnt in einem umgedrehten blauen Karton. Herr Muffin bekommt gerne Post. Auch wenn er seine Briefe meistens aufisst. Oft sitzt er in seinem blauen Haus und denkt an sein Leben.
An Victoria und an die sechs kuscheligen Kinder. An das Ende der Welt, zu dem sie einmal gemeinsam spaziert waren.

Herr Muffin hat Schmerzen, doch die Tierärztin schüttelt nach der Untersuchung den Kopf. Und dann ist Herr Muffin plötzlich tot.

Viele Trauergäste weinen an seinem Grab. Das ganze Land ist in Trauer. Vielleicht wird der König da sein und die Königin. Vielleicht wird die Beerdigung im Fernsehen und im Radio übertragen.

Erneut kommt ein ungewöhnliches Buch über den Tod aus Schweden.

Ein Buch, das anrührt, tröstet und die Angst nimmt. Ein Buch, das den höchsten Preis für ein schwedisches Kinderbuch erhielt, den August-(Strindberg-)Preis. Dieses Buch schafft es, uns einen Moment innehalten zu lassen, um mit Kindern über Leben und Tod nachzudenken.

Auszeichnungen:

Augustpreis (wichtigster Literaturpreis Schwedens)

Das meint die Presse:

“Kann man einfühlsamer und tröstender mit Kindern über den Tod ins Gespräch kommen als über die Geschichte von Herrn Muffin, dem Meerschwein?” Katholische Nachrichtenagentur

“Wenn Kinder mit dem Tod eines geliebten Haustiers konfrontiert werden, kann ein solches Buch helfen.” Deutsches Tierärzteblatt

“Ein Muss für Sammler aller Bücher, die es über Meerschweinchen gibt.” Meerschweinchen News

(Quelle: Verlagstext)

Adieu, Herr Muffin von Ulf Nilsson (Autor) und Anna-Clara Tidholm (Illustrator), Verlag: Moritz, € 12,80 [D]/€ 13,20 [A]/Fr. 22.50, ISBN 978-3-89565-148-9

Ab 5 Jahre

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Tanja on Juli 10th 2009 in Buchtipp

Opa Meume und ich

“Opa Meume und ich” von Maggie Schneider, mit Bildern von Jacky Gleich

Seit Oma Meume aus dem dritten Stock nicht mehr lebt, ist alles anders. Opa Meume sitzt den ganzen Tag in seinem Sessel und redet mit sich selbst. Früher hat Emma die beiden oft besucht. Opa und Oma Meume haben viel gelacht und hatten immer Zeit für sie. Doch jetzt sieht Opa Meume grau und traurig aus. Das lässt Emma keine Ruhe. Also denkt sie sich ein „Erste-Hilfe-Programm“ aus, um wieder Farbe in sein Leben zu bringen …
Maggie Schneider erzählt in ihrem Debütroman einfühlsam und authentisch von der Trauer und Einsamkeit eines alten Mannes und vom Engagement eines mutigen kleinen Mädchens, das bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. (Verlagstext)

Die Presse:
„Eine herzzerreißende Geschichte mit wunderbaren Illustrationen von Jacky Gleich über eine große Freundschaft und ein kleines couragiertes Mädchen.“ Brigitte

„Meisterhaft.“ DIE ZEIT

„Überzeugend, die Bilder dazu sprechen eine starke eigene Sprache.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung

“Opa Meume und ich” wird empfohlen von der Lux-Jury der Zeit.

“Opa Meume und ich”, Text: Maggie Schneider, Bilder: Jacky Gleich, ab 8 Jahre, EUR 12,90 [D]/ EUR 13,30 [A], ISBN 978-3-939944-16-4

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Tanja on Juni 22nd 2009 in Buchtipp

Alice von Judith Hermann

»Richard hat gesagt, ich bräuchte drei Jahre. Das hat er einfach so gesagt, stell dir vor. Du brauchst drei Jahre, dann wird es bessergehen.
Und stimmt das, sagte Alice.
Keine Ahnung, sagte Margaret. Jetzt ist ein Jahr um, erst ein Jahr, ich bin weit entfernt davon zu verstehen, wie er das gemeint hat. Drei Jahre.«

Wenn jemand fort ist, kann man nicht mehr sagen, wie er ausgesehen hat, wie er gesprochen, geflucht, gelächelt hat, wie er durchs Leben gegangen ist. Auch wenn man ihn plötzlich zu sehen glaubt, auf der Rolltreppe, im letzten Wagen einer abfahrenden Straßenbahn, an der Ampel auf der anderen Straßenseite.
Judith Hermann erzählt von den Zeiten des Übergangs, des Wartens, des Festhaltens und Loslassens – und davon, wie klar und leuchtend diese Tage sein können. (Verlagstext)

Judith Hermann- Alice

Preis € (D) 18,95
192 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-10-033182-3
S. Fischer Verlag

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Eva on Juni 9th 2009 in Buchtipp

Was ist eigentlich ein Hospiz?

Im Zusammenhang mit schwerkranken und sterbenden Menschen hört man immer wieder den Begriff Hospiz. Aber was ist eigentlich ein Hospiz?

Der Begriff Hospiz stammt aus dem Mittelalter und bedeutete ursprünglich `Haus für Gäste`. Nach wie vor wird im Hospiz nicht von Bewohnern oder Patienten, sondern von Gästen gesprochen.

In Hospizeinrichtungen soll Menschen in der letzten Phase ihres Lebens ein Ort geschaffen werden, an dem ein menschenwürdiges Sterben möglich ist. Der sterbende Mensch und seine Angehörigen stehen im Zentrum der Hospizarbeit. Dabei geht in der Arbeit nicht mehr um Heilung, sondern um das Wohlbefinden und die Bedürfnisse der Schwerkranken und ihnen nahestenden Menschen. In multiprofessionelölen Teams sollen Betroffene hier bestmöglich begleitet und unterstützt werden. Dies beinhaltet psychosoziale und spirituelle Begleitung, Trauerbegleitung und Palliativmedizin und- pflege.

Jeder schwerkranke Mensch, der nicht im Krankenhaus sterben möchte oder nicht zu Hause gepflegt werden kann, kann in einem Hospiz Aufnahme finden, um dort die letzten Tage seines Lebens zu verbringen.

Nähere Informationen zur Hospizarbeit und zu Einrichtungen in eurer Nähe findet ihr auf der Seite www.hospiz.net

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Eva on Juni 9th 2009 in Allgemein

Die Sterbephasen nach Elisabeth Kübler-Ross

Obwohl Trauer individuell ist, gibt es Versuche diese zu erklären, zu verstehen und zu kategorisieren. Die erste, die dahingehend Konzepte erarbeitet hat, war Elisabeth-Kübler-Ross, die Interviews mit über 200 Sterbenden führte, um Einblicke in deren Gefühlswelt zu bekommen. Sie machte die Sterbenden zu ihrem Lehrer. Aufgrund ihrer Erfahrungen erstellte sie die 5 Sterbephasen, die alle schwerkranken Menschen in ihrer letzten Phase durchlaufen. Gleichzeitig sieht sie dieses Modell der 5 Phasen auch als Modell wie Menschen in Krisenzeiten Informationen verarbeiten (vgl. Paul, 2001, S. 14) Diese Phasen möchte ich im Folgenden kurz darstellen:

  1. Phase nicht – wahr -haben- wollen und Isolierung

- ich doch nicht!

- Verdrängung als Puffer zwischen dem Kranken und Diagnose

- Hält meist nicht lange an

  1. Phase Zorn

- Warum gerade ich?

  1. Phase Verhandeln

- flüchtige Phase

- Feilschen um Aufschub, Handel mit Gott

  1. Phase Depression

- geprägt von Schmerz

- Vorbereitung auf den Abschied

- Keine Aufmunterung!

  1. Phase Zustimmung

- Ruhe kehrt ein

- Der Kampf ist vorbei

- Phase frei von Gefühlen

(vgl. Paul, 2001, S. 15-17)

Neue Trauergruppe in Hamburg

“Trauer braucht Beistand und Zeit! Mit diesem Motto möchten wir Trauernde ermutigen, ihre Trauer in liebevoller und geschützter Atmosphäre auszudrücken und Geborgenheit und Beistand bei gleichfalls trauernden Menschen zu finden.”

Juni bis September 2009
Trauerselbsthilfegruppe
nach dem Tod eines Angehörigen

Der Hamburger Hospiz e.V. lädt Trauernde ein, dem Verlust nachzuspüren und mit anderen Trauernden ins Gespräch zu kommen. Die Gruppe wird im Ambulanten Hospizberatungsdienst (Helenenstraße 12, im Hamburger Hospiz in Altona) von Wiebke Gragert angeleitet. Frau Gragert ist erfahrene Hospizlerin, Trauerbegleiterin und verfügt über eine Ausbildung in Gesprächstherapie.
Das Angebot, das vom 24.6 bis zum 9.9 geht, umfasst 12 Abende, jeweils mittwochs von 18:00 bis 20:00. Danach trifft sich die Gruppe als Selbsthilfegruppe weiter.
Die Anmeldung erfolgt nach einem Vorgespräch, in dem wir Ihre Erwartungen und unsere Möglichkeiten besprechen.
Telefonnummer: 040 38 90 75-204
Email: hospizberatungsdienst@hamburger-hospiz.de

Ein Unkostenbeitrag in Form einer Spende gegen Spendenbescheinigung wird erbeten.

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Tanja on Juni 8th 2009 in Aktuell

Elternlose haben vom Verlust gelernt …

Die Liebe gehört den Lebenden! Den Toten gehört das Andenken.

Zitat: Tom, Quelle: www.bestatterweblog.de

Was habt ihr gelernt? Schreibt uns eure Vorschläge an blog@elternlos.de, Betreff: Vom Verlust gelernt!

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Tanja on Mai 24th 2009 in Vom Verlust gelernt

Ausstellung: Körperwelten & Der Zyklus des Lebens

Seit dem 07.05.09 ist die Ausstellung von Gunther von Hagens wieder in Berlin im Postbahnhof am Ostbahnhof zu sehen.

“Über 200 echte menschliche Präparate in plastinierter Form zeigen den Körper im Lauf der Zeit: wie er entsteht, reift und wächst, den Höhepunkt erreicht und schließlich schwächer wird – die Palette reicht von der Zeugung bis ins hohe Alter.” (Quelle Körperwelten Webseite)

Nähere Infos findet Ihr auf www.koerperwelten-deutschland.de

Einen Artikel zur Frage “Woher stammen die Körper?” auf www.tagesspiegel.de

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Tanja on Mai 17th 2009 in Aktuell