Archiv der Kategorie ‘Webtipp‘

Postmortemfotografie

Dem einen oder anderen ist diese viktorianische Tradition vielleicht bekannt aus dem Spielfilm “The Others” mit Nicole Kidman. Dort sorgt ein Fotoalbum mit den Bildern von hergerichteten Leichen für morbides gruseln.
Bis vor wenigen Jahrzehnten war das Fotografieren von Verstorbenen noch durchaus üblich und half den Hinterbliebenen den Verlust zu akzeptieren. Heute ist diese Tradition in Vergessenheit geraten. Es erscheint befremdlich, wenn jemand den Wunsch verspürt eine Leiche zu fotografieren.

The Museum of Mourning Photography & Memorial Practice zeigt Bilder aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Jens Guthmann gibt auf seiner Seite www.jensguthmann.de Informationen zum Thema.

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Tanja am 05. September 2009 in Webtipp

Die 10 bewegendsten Beerdigungen

Die Trauerfeier um Michael Jackson berührt Millionen. Damit reiht sich Jackos Abschied in eine Reihe Beerdigungen ein, die Menschen auf der ganzen Welt bewegen. Wir erinnern uns…
(Quelle: Zehn.de)

Zu den 10 bewegendsten Beerdigungen geht es hier.

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Tanja am 05. September 2009 in Webtipp

Echtenamen.de - Bestatternamen zum schmunzeln

Unter der Sammlung ausgefallener, seltsamer und ungwöhnlicher Personen- und Ortsnamen auf www.echtenamen.de finden sich auch Bestatter wie zum Beispiel das “Bestattungsinstitut Heinrich Fröhlich” oder das “Bestattungsinstitut Kiste”.

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Tanja am 22. August 2009 in Webtipp

Neuer Trauer-Chat für Jugendliche

Seit Februar ist die Seite des Hospiz Bedburg-Bergheim online und richtet sich an trauernde Jugendliche und junge Erwachsene. Die Seite bietet neben allgemeinen Tipps zu Trauerbewältigung, Literaturhinweisen u.ä. auch einen wöchentlich stattfindenden Chat.

Der Chat soll immer Montags zwischen 20 und 22 Uhr stattfinden.

www.doch-etwas-bleibt.de

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Tanja am 18. März 2009 in Webtipp

Kindertrauerzentrum “Lacrima” in München

Lacrima- Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche in München

“Wer hilft hinterbliebenen Kindern?
Stellen Sie sich vor: Ein Kind verliert einen Elternteil, einen Bruder oder eine Schwester durch Tod. Mit wem können diese Kinder sprechen? Mit wem ihre Trauer durchleben? Ihre Freunde und Klassenkameraden ziehen sich oft lieber zurück, da sie nicht wissen, was sie sagen oder tun sollen. Es ist auch schwierig mit dem überlebenden Elternteil zu sprechen, weil dieser mit seiner eigenen Trauer beschäftigt ist. Wie sollen Kinder mit einem solchen Verlust umgehen?

Die Arbeit von Lacrima
Im Jahr 2007 übernahmen die Johanniter die Trägerschaft für das Kindertrauerzentrum „Lacrima“ in München. Das Zentrum gibt die für Kinder in Trauer nötige hilfreiche Begleitung und ermöglicht ihnen eine Aufarbeitung von traumatischen Erlebnissen außerhalb von offiziellen Institutionen, Arztpraxen oder Hospitälern.
„Bei uns lernen die Kinder, vor Schicksalsgenossen den Verlust überhaupt erst einmal auszusprechen“, sagt Diakon Tobias Rilling, Leiter der Einrichtung. „Trauer braucht Anteilnahme und beruhigende Rituale“, weiß Rilling. Deshalb beginnt jedes Treffen der Trauergruppen bei Lacrima mit dem Anzünden von Kerzen und dem gemeinsamen Händefassen im Kreis. Danach laufen die kleinen Gäste auseinander, manche in die Bastelecke, andere in den Toberaum. Außerdem gibt es eine Treuer-Reit-Gruppe, eine kunsttherapeutische Kindergruppe sowie eine Outdoor-Jugend-Gruppe.

Trauergefühle bei Kindern
Im Trauerfall stellen sich bislang oft ungekannte Gefühle ein, wie z. B. Angst, Schuldgefühle, Verzweiflung und Aggressionen, die sich in Vorwürfe an Eltern oder andere ausdrücken, Mutlosigkeit oder Resignation. Viele Kinder haben Phantasien der Wiedervereinigung, dass heißt sie erwarten den Verstorbenen wieder (z.B. ein Gedeck mehr am Tisch) oder entwickeln sich in frühere Entwicklungsphasen (z.B. Einnässen) zurück.
Die Kinder sind diesen Gefühlen hilflos ausgeliefert! Sie können sie auch nicht artikulieren und benennen. Sie versuchen alles, was sie verunsichert zu verdrängen und wollen möglichst normal sein. Deshalb brauchen sie besondere Unterstützung, wie sie die Johanniter im Trauerzentrum Lacrima bieten.”

Weitere Informationen unter lacrima-muenchen.de

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Tanja am 03. Februar 2009 in Webtipp

Begleitung für trauernde Kinder

Der TABEA e.V. (Berlin und Lüneburg) hat ein Projekt zur Begleitung trauernder Kinder, ihrer Angehörigen und der sie beruflich Begleitenden. Ziel des Projektes ist, jedem betroffenen Kind und Jugendlichem eine kostenfreie psychosoziale Erstberatung anzubieten, Ressourcen und Problembereiche zu erkennen und ggfs. weitere Hilfen für das Kind, seine Familie und das (professionelle) Umfeld zu ermöglichen.

Infos auch zu weiteren Angebote unter anderem einen Kurs zur Qualifizierung zur Trauerbegleitung / Kinder-Trauerbegleitung gibt es unter Kindertrauer.de

T.A.B.E.A. e.V.
Beratungsstellen, Akademien, Ambulante Kinder- und Erwachsenen-Hospizdienste

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Tanja am 17. Januar 2009 in Webtipp

Forum für trauernde Eltern

Seit 2005 bietet “Trauernde Eltern” verwaisten Eltern ein Forum zum Austausch und Unterstützung in der Trauerarbeit.

Trauernde Eltern - Du bist nicht allein mit deiner Trauer
www.trauernde-eltern.eu

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Tanja am 02. November 2008 in Webtipp

Post to Heaven

Im Forum habe ich das Projekt der Berliner Bestatterin Claudia Marschner schon vor einiger Zeit vorgestellt. Jetzt hier:

“Post to Heaven
Eine Aktion für Kinder

Die Idee
Aus der festen Überzeugung heraus, das die Toten nicht vergessen werden dürfen, wollen wir eine Brücke zwischen Diesseits und Jenseits schlagen.
Viele Menschen hatten keine Möglichkeit von ihren Lieben Abschied zu nehmen - vielen Menschen fehlt ein Glaube. Verwaiste Kinder brauchen Hilfe und liebevolle Rituale. Deshalb gibt es die >Post to Heaven<.

Deine Post to Heaven
Du hast einen Menschen verloren und konntest ihm nicht mehr sagen, was Dir auf dem Herzen liegt. Du konntest nicht "Auf Wiedersehen" sagen. Du hast Gedanken der Verzweiflung und offene Fragen, auf die Du nie eine Antwort bekommen hast. Vielleicht quälen Dich Gefühle von Hass und Liebe. Vielleicht hast Du auch ein Gedicht oder ein Lied
geschrieben oder möchtest ganz einfach einen Brief schreiben. Schreibe alles nieder, was Dich bewegt. Kontaktiere uns und wirf Deinen Brief in die Post to Heaven. Er wird von uns nicht geöffnet und wir befördern ihn zu Deinem Empfänger ins Jenseits.

Wie funktioniert die Beförderung?!
Ein- bis zweimal im Monat wird die ungeöffnete Post in einer feierlichen Zeremonie im Krematorium Berlin verabschiedet. Umrahmt von Musik segnet eine Pfarrerin die Briefe und ruft die himmlischen Boten zur Arbeit. Dann wird die Post dem Feuer übergeben und kommt so im Jenseits an."

Claudia Marschner

Post to Heaven

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Tanja am 15. Juni 2008 in Webtipp

Der Darwin Award

Vom Cola-Automaten erschlagen, vom Dach gefallen oder beim Kamin reinigen in die Luft gesprengt. Der Darwin Award vergibt einen Preis an den spektakulärsten Todesfall. Ob Mythos oder Wahrheit bleibt unklar, an der morbiden Fazination ändert das aber nichts. Die Regeln sind einfach. Der Kandiadt muss sein Erbgut aus dem Genpool entfernen, durch Tod oder Unfruchtbarkeit. Das Unglück muss durch aussergewöhnliche Dummheit passiert sein. Der Kandidat muss mindestens 16 Jahre alt sein, geistig gesund und es selbst getan haben. Die Geschichte muss nachweislich wahr sein.

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Tanja am 27. Mai 2008 in Webtipp