Archiv der Kategorie ‘Aktuell‘

Vortrag im Hamburger Hospiz im Helenenstift

Aus der Kraft des Herzens - Vortrag zur Spiritualität in der Hospizarbeit

Wie kann Kraft und Zuversicht angesichts von Sterben, Tod und Trauer gelingen? „Wenn sprichwörtlich eine Welt zerbricht, gibt es kaum Worte, die den Schmerz lindern oder Trost und Halt vermitteln“, weiß Pastor Volker Schmidt, Gründer der Werkstatt Spiritualität, zu berichten. In Vorträgen und Seminaren unterstütz er Menschen, die in der Hospizarbeit tätig sind, Trost jenseits von Sprache und Verstand zu vermitteln. Doch was befähigt Menschen bei schwerer Krankheit oder am Sterbebett Halt und Kraft zu vermitteln? Wie kann Beistand gelingen, wenn angesichts von übermächtigem Leid die Worte fehlen?
„Beistand kann jenseits von Sprache und Verstand „aus der Kraft des Herzens“ kommen“ beschreibt Schmidt. „Doch dafür müssen Erfahrungen, die von besonderer, nämlich spiritueller Qualität sind, ins Bewusstsein geholt und zu zugelassen werden“.
In einem Vortrag des Ambulanten Hospizberatungsdiensts des Hamburger Hospiz e.V. erläutert Pastor Volker Schmidt den Hintergrund spiritueller Erfahrungen in der Begleitung Sterbender und macht sie für die ZuhörerInnen nachvollziehbar. Angela Reschke, Leiterin des Ambulanten Hospizberatungsdienstes, heißt Interessierte willkommen und beantwortet gemeinsam mit ihren ehrenamtlichen MitarbeiterInnen gern alle Fragen zur ambulanten Hospizarbeit des Vereins.

Kosten: Um eine Spende wird gebeten

Datum: Montag, 11.Mai 2009 von 18:30 bis 20:30

Veranstaltungsort / Anfahrt: Hamburger Hospiz im Helenenstift, Helenenstraße 12 
(S-Bahnhaltestellen: Holstenstraße, Altona 
Busse: 15, 20, 25, 183, 283, Haltestelle: Max-Brauer-Allee Mitte)

Anmeldung: Angela Reschke, hospizberatungsdienst@hamburger-hospiz.de

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Tanja am 26. April 2009 in Aktuell

Austellung: Vom Tatort ins Labor - Rechtsmediziner decken auf

Eine Ausstellung des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité in Zusammenarbeit mit dem Institut für Rechtsmedizin der Charité und dem Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin Berlin

6. März bis 13. September 2009

„Nur wenige Menschen außerhalb der Rechtsmedizin haben eine realistische Vorstellung davon, wie es im Obduktionssaal, in den forensischen Laboratorien und im Alltag der Rechtsmedizin zugeht. So bleibt die Welt der Rechtsmedizin außer Polizisten, Staatsanwälten und den Rechtsmedizinern der Allgemeinheit verschlossen. Vieles, was Rechtsmediziner in ihrem Alltag zu sehen bekommen, liegt jenseits der Vorstellungskraft der meisten Menschen. Trotzdem verzichtet die Ausstellung bewusst darauf zu schockieren oder mit Gruseleffekten zu arbeiten. Der Besucher begleitet den Rechtsmediziner vom Tatort zur Sektion, ins Labor, wo zusätzliche Untersuchungen durchgeführt werden und schließlich bei dessen Sachverständigentätigkeit im Prozess vor Gericht. Texte, Präparate und Grafiken helfen, die Tätigkeit in den einzelnen Bereichen Tatort, Sektionssaal, Labor und Gericht besser zu verstehen. Zusätzlich wird eine Vielzahl möglicher (und manchmal auch unmöglich scheinender) Todes- und Tötungsarten vorgestellt.“

Weitere Infos

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Tanja am 05. April 2009 in Aktuell

Vortrag und Führung durch das Hamburger Hospiz im Helenenstift

“Wir laden Sie herzlich ein, die Einrichtungen des Hamburger Hospiz e.V. und unsere Arbeit kennen zu lernen. Im Anschluss an einen Vortrag über stationäre und ambulante Hospizarbeit ist eine Führung durch das Hamburger Hospiz im Helenenstift möglich.
Aus vielen Gesprächen wissen wir, dass es nicht immer einfach ist, eine hospizliche Versorgung anzusprechen. Dabei wird das Thema Hospiz nicht nur von Erkrankten und Angehörigen mit gemischten Gefühlen betrachtet. Auch professionelle Helfer/innen scheuen sich oft, auf hospizliche Angebote hinzuweisen. Denn der Zeitpunkt, an dem kurative Maßnahmen zu Gunsten von palliativen eingestellt werden, wird von allen Beteiligten gefürchtet. Es gilt, die überwältigende Trauer der Erkrankten und ihrer Angehörigen auszuhalten. Gleichfalls ist es schwer, zunehmend weniger für einen geliebten Menschen tun zu können. Auch Erkrankte haben oft Sorge, dass sie als „Unheilbare“ austherapiert sind und nun die schwerwiegenden körperlichen, seelischen und sozialen Probleme allein bewältigen müssen.
In dieser Angst kann die Begegnung mit einer Hospizeinrichtung für Schwerkranke und Angehörige zum Wendepunkt im Krankheitserleben werden. Das Ziel der haupt- und ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter ist es,
Krankheitssymptome zu lindern,
Fragen, die mit dem eigenen Lebensende oder dem Abschied von einem geliebten Menschen in den Vordergrund treten können, offen und ehrlich zu besprechen und bei einer Klärung zu unterstützen,
dem Patienten und seinen Angehörigen Raum zu geben, ihre persönlichen Wünschen zu erkunden und umzusetzen und
die Zeit des Abschiedes nach den Bedürfnissen der Betroffnen zu begleiten.
Wir würden uns sehr freuen, durch einen Vortrag mit einem anschließenden Gespräch Ihre Fragen klären zu können.

Für die bessere Planung der Veranstaltung bitten wir Sie, sich anzumelden.

Termin:
Mittwoch, den 11. März 2009, 14:00 bis 16:00
Ort: Hamburger Hospiz, Helenenstraße 12, 22765 Hamburg

Anmeldung per Mail: hosizberatungsdienst@hamburger-hospiz.de

Wenn Sie zu diesem Terminen nicht können, geben Sie uns bitte Bescheid. Bei ausreichendem Interesse, bieten wir weitere Termine an!

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Tanja am 08. März 2009 in Aktuell

Vortrag: Aus der Kraft des Herzens: Spiritualität in der Hospizarbeit

Kraft und Zuversicht in der Hospizarbeit jenseits von Sprache und Verstand

Vortrag von P. Volker Schmidt, Werkstatt Spiritualität, freiberuflicher Theologe und Seelsorger

Spiritualität? Es gibt Erfahrungen in unserem Leben, die von besonderer, nämlich spiritueller Qualität sind, aber von unserem ungeübten Alltagsbewußtsein in ihrer Besonderheit gewöhnlich nicht wahrgenommen werden. Der Vortrag erzählt von solchen Erfahrungen. Er zeigt an Beispielen, wie die Dimension des Geistes und der Herzenskraft für Begleiter/innen und Sterbende präsent werden kann, und wie man lernt, sich in die Wahrnehmung solcher Erfahrungen einzuüben. Denn wie anders, als von einem erweiterten Verständnis unserer Lebenswirklichkeit her, kann man mit Menschen kommunizieren, denen angesichts von Leid die Worte fehlen oder die nicht mehr kommunizieren können? Wie bereitet man sich in diesem Sinne auf den Besuch bei Menschen am Lebensende oder deren Angehörigen innerlich vor? Wie kommt man in die Haltung der Akzeptanz?

Veranstalter
Hamburger Hospiz e.V.

Veranstaltungsort
Hamburger Hospiz im Helenenstift
Helenenstraße 12 (S-Bahn Holstenstraße, Busse: 115, 20, 183)
22765 Hamburg

Datum/ Zeit
Dienstag, den 31.03.2009, 18:30 bis 20:30 Uhr*

Kosten: Ihre Spende für den Ambulanten Hospizberatungsdienst wird erbeten

Eine *Anmeldung* ist erforderlich.
hospizberatungsdienst@hamburger-hospiz.de

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Tanja am 09. Februar 2009 in Aktuell

Ausstellung in Hamburg

“Vergänglich und bleibend. Kunstwerke des Abschieds und Gedenkens”

Das Lotsenhaus zeigt Kunstwerke von Piet Morgenbrodt und verschiedener Künstlerinnen und Künstler - Objekte des Abschieds, der Trauer und des Erinnerns.
Kunst in der Gestaltung des Abschieds und Gedenkens betont das Einmalige und Unverwechselbare, das mit jedem Menschen in der Welt ist. Kunst als Ausdruck der Trauer zeigt uns die Vielfalt und Individualität im Erleben des Verlusts eines geliebten Menschen.

Ausstellung “Vergänglich und bleibend. Kunstwerke des Abschieds und Gedenkens”
21.11. - 30.12. Lotsenhaus, Museumstraße 31, Hamburg Altona
Montag-Freitag 10.00-17.00 Uhr (an Feiertagen geschlossen)

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Tanja am 23. November 2008 in Aktuell

Care and Sail - Seegelreisen

“Care und Sail” bietet Seegelreisen für Trauernde: In der Sonne Urlaub machen mit Menschen, denen es ähnlich geht und dabei aktiv an der Trauer um einen Angehörigen arbeiten.

“Eine Reisegruppe, der ich meine Situation nicht erklären muss, Menschen mit ähnlichen Erfahrungen zum Reden, Schweigen und für erste Versuche dem Leben wieder positive Aspekte ab zu gewinnen - das wäre schön.

Es gibt die Möglichkeit der Stille, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen, die Sonne auf der Haut zu spüren, den Gedanken nach zu hängen, aber auch der Austausch mit anderen Menschen in einer ähnlichen Situation ist möglich:

Der Rahmen wird gebildet durch eine individuelle, begleitete Reise an Bord einer Segelyacht. Wir fahren mit 6 - 8 Personen, plus Crew (Fachliche Begleitung und Skipper).”

Segelkenntnisse sind nicht nötig, nur eine Woche Urlaub und Offenheit für neue Erfahrungen.
Bärbel Sievers-Schaarschmidt, Diplom-Sozialpädagogin mit viel menschlicher Kompetenz und
Piet Morgenbrodt, der erfahrene Skipper bilden das Team, das Ihnen zur Seite steht.

Termine 2009
Karibik: 24. Januar - 8. Februar
Mit nur sechs Gästen auf einer 5 Kabinen Yacht im Bereich der Britsh Virgin Islands segeln.

Dänischen Südsee: 16. - 23. Mai
Mit einem konfortablen Segler über die Flensburger Förde in dänische Gewasser und kleine “huggelige” Häfen und Ankerplätze. Ideal auch für Menschen, die nicht fliegen mögen.

Griechische Küste: 26. September - 3. Oktober
Südlich von Korfu zu kleinen Buchten und mediteranen Häfen segeln. Es gibt viel zu entdecken: bei uns selbst, mit der Gruppe und an Land.

Informationen unter:
www.care-and-sail.de

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Tanja am 02. November 2008 in Aktuell

BelaJu - Projekt für Kinder krebskranker Eltern

BelaJu ist ein Projekt der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden, das von der Deutschen Krebshilfe gefördert wird.

“Wir beschäftigen uns mit den Auswirkungen einer elterlichen Krebserkrankung auf das Befinden der Kinder und Jugendlichen.

Wir möchten herausfinden, was Jugendlichen hilft, mit der Krebserkrankung eines Elternteils so umzugehen, dass sie möglichst gering belastet sind. Für unsere Studie suchen wie interessierte Jugendliche und Eltern, die bereit sind jeweils zwei Fragebögen (gerne auch Online) auszufüllen.

Außerdem bieten wir Unterstützung für Jugendliche und Eltern, um mit der Erkrankung gut umgehen zu können. Wir sind telefonisch erreichbar, natürlich ist es auch möglich kurzfristig einen persönlichen Beratungstermin in unserem Hause zu vereinbaren.”

Kontakt:
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie
Studie BelaJu
Fetscherstraße 74
01307 Dresden

Tel.: +49 0351 4583818
Fax: +49 0351 4585526
Email: belaju@medpsy.de
www.medpsy.de

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Tanja am 13. September 2008 in Aktuell

Kinotipp: Grace is gone

Der Debütfilm GRACE IS GONE von Regisseur und Drehbuchautor James C. Strouse erzählt bewegend und einfühlsam vom Umgang mit dem Verlust der Mutter und der Trauer einer Familie. Thema ist der Irakkrieg und seine Auswirkung.

Grace Phillips (Dana Lynne Gilhooley) ist Sergeant in der amerikanischen Armee und im Irak stationiert. Ihr Mann Stan (JOHN CUSACK) versorgt derweil zu Hause die beiden zwölf und acht Jahre alten Töchter Heidi (Shélan O‘Keefe) und Dawn (Gracie Bednarczyk).

Als Geace im Irak fällt, bringt Stan es nicht übers Herz die Nachricht seinen Kindern beizubringen. Statt dessen bricht er mit ihnen zu einer Reise auf quer durch die Vereinigten Staaten zum Freizeitpark „Enchanted Gardens”. Während sich die kleine Familie unterwegs näher kommt, sucht Stan nach einem Weg, seinen Töchtern vom Tod ihrer Mutter zu erzählen.

USA 2007, seit 28.08.2008 im Kino

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Tanja am 31. August 2008 in Aktuell, Entertainment

Pflegezeit für Angehörige

Die Reform der Pflegeversicherung bringt eine wichtige Neuerung für alle Angehörigen von Schwerkranken und Pflegebedürftigen.

Seit Juli 2008 dürfen Arbeitnehmer bis zu 10 Tage dem Arbeitsplatz fern bleiben, wenn ein naher Angehöriger plötzlich schwer erkrankt. Dazu reicht es aus den Arbeitgeber umgehend zu informieren. Der behandelnde Arzt kann auf Wunsch eine entsprechende Bescheinigung ausstellen. Einschränkungen gibt es nicht.

Sollte die Pflegebedürftigkeit eines nahen Angehörigen länger andauern und möchte man ihn zu Hause selbst pflegen, kann man sich bis zu 6 Monate von der Arbeit - unbezahlt - befreien lassen. Es gibt nun einen arbeitsrechtlichen Anspruch auf teilweise oder vollständige unbezahlte Befreiung von der Arbeit. Dies gilt für alle Firmen mit mehr als 15 Angestellten. Bei kleineren Firmen ist man immernoch auf das Wohlwollen des Arbeitgebers angewiesen.

Dies ist ein großer Schritt nach vorn, denn die neue Regelung schenkt Angehörigen - von zum Beispiel Krebskranken im Endstadium - wertvolle Zeit, um die letzten Wochen mit ihren Lieben zu Hause verbringen zu können.

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Tanja am 30. Juli 2008 in Aktuell

Artikel: Umstrittene Spenderauswahl

Heike Le Ker schreibt auf “Spiegel-Online”:

“UMSTRITTENE SPENDERAUSWAHL
Schon Herzstillstand reicht Ärzten für Organentnahme

In Frankreich sollen die Regeln für Organspender geändert werden: Schon wenn ein Mensch einen Herzstillstand erleidet, sollen Ärzte zugreifen dürfen. Doch an dem Verfahren gibt es Zweifel - nachdem ein vermeintlich Toter auf dem OP-Tisch wieder aufwachte.”

Zum Artikel auf Spiegel-Online.

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Tanja am 22. Juni 2008 in Aktuell