Monatsarchiv für März 2009

Elternlos-Team: Tanja

Einige Mitglieder des Elternlos-Teams werden wir hier im Blog vorstellen. Ich fange einfach mal mit mir an.

Ich bin 33 Jahre alt, arbeite in Hamburg in einer Internetfirma als Webdesignerin und bin beruflich und privat gern im Internet unterwegs.

Mit Petra und Inke hatte ich die Idee zu Elternlos.de und zusammen haben wir die Seite im Dezember 2003 online gestellt.

Meine Mutter erkrankte im Sommer nach meinem Abi zum ersten mal an einem Tumor. Damals wurde sie operiert. Vier Jahre hatten wir Ruhe, dann kam der Krebs zurück. Ich hatte inzwischen meine Ausbildung als Grafik Designerin abgeschlossen und meinen ersten Job angetreten. Meine Mutter wurde erneut operiert und erhielt Bestrahlungen. Es folgte eine Chemo. Nach wenigen Monaten, im Frühjahr 2002 ist sie gestorben, ich war damals 26 Jahre alt. Es folgte eine sehr dunkle Zeit der Trauer in der mir die Menschen am meisten geholfen haben, die gerade ähnliches erlebt hatten. Aus dieser Erfahrung entstand der Wunsch anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu helfen, sich finden und austauschen zu können.

Keine Kommentare »

Tanja am 18. März 2009 in Elternlos.de

Neuer Trauer-Chat für Jugendliche

Seit Februar ist die Seite des Hospiz Bedburg-Bergheim online und richtet sich an trauernde Jugendliche und junge Erwachsene. Die Seite bietet neben allgemeinen Tipps zu Trauerbewältigung, Literaturhinweisen u.ä. auch einen wöchentlich stattfindenden Chat.

Der Chat soll immer Montags zwischen 20 und 22 Uhr stattfinden.

www.doch-etwas-bleibt.de

Keine Kommentare »

Tanja am 18. März 2009 in Webtipp

Vortrag und Führung durch das Hamburger Hospiz im Helenenstift

“Wir laden Sie herzlich ein, die Einrichtungen des Hamburger Hospiz e.V. und unsere Arbeit kennen zu lernen. Im Anschluss an einen Vortrag über stationäre und ambulante Hospizarbeit ist eine Führung durch das Hamburger Hospiz im Helenenstift möglich.
Aus vielen Gesprächen wissen wir, dass es nicht immer einfach ist, eine hospizliche Versorgung anzusprechen. Dabei wird das Thema Hospiz nicht nur von Erkrankten und Angehörigen mit gemischten Gefühlen betrachtet. Auch professionelle Helfer/innen scheuen sich oft, auf hospizliche Angebote hinzuweisen. Denn der Zeitpunkt, an dem kurative Maßnahmen zu Gunsten von palliativen eingestellt werden, wird von allen Beteiligten gefürchtet. Es gilt, die überwältigende Trauer der Erkrankten und ihrer Angehörigen auszuhalten. Gleichfalls ist es schwer, zunehmend weniger für einen geliebten Menschen tun zu können. Auch Erkrankte haben oft Sorge, dass sie als „Unheilbare“ austherapiert sind und nun die schwerwiegenden körperlichen, seelischen und sozialen Probleme allein bewältigen müssen.
In dieser Angst kann die Begegnung mit einer Hospizeinrichtung für Schwerkranke und Angehörige zum Wendepunkt im Krankheitserleben werden. Das Ziel der haupt- und ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter ist es,
Krankheitssymptome zu lindern,
Fragen, die mit dem eigenen Lebensende oder dem Abschied von einem geliebten Menschen in den Vordergrund treten können, offen und ehrlich zu besprechen und bei einer Klärung zu unterstützen,
dem Patienten und seinen Angehörigen Raum zu geben, ihre persönlichen Wünschen zu erkunden und umzusetzen und
die Zeit des Abschiedes nach den Bedürfnissen der Betroffnen zu begleiten.
Wir würden uns sehr freuen, durch einen Vortrag mit einem anschließenden Gespräch Ihre Fragen klären zu können.

Für die bessere Planung der Veranstaltung bitten wir Sie, sich anzumelden.

Termin:
Mittwoch, den 11. März 2009, 14:00 bis 16:00
Ort: Hamburger Hospiz, Helenenstraße 12, 22765 Hamburg

Anmeldung per Mail: hosizberatungsdienst@hamburger-hospiz.de

Wenn Sie zu diesem Terminen nicht können, geben Sie uns bitte Bescheid. Bei ausreichendem Interesse, bieten wir weitere Termine an!

Keine Kommentare »

Tanja am 08. März 2009 in Aktuell