Monatsarchiv für Mai 2008

Vortrag im Hamburger Hospiz im Helenenstift

Patienten und Angehörige sind herzlich eingeladen die Einrichtungen des Hamburger Hospiz e.V. und dessen Arbeit kennen zu lernen. Im Anschluss an einen Vortrag über stationäre und ambulante Hospizarbeit ist eine Führung durch das Hamburger Hospiz im Helenenstift möglich.

“Aus vielen Gesprächen wissen wir, dass es nicht immer einfach ist, eine hospizliche Versorgung anzusprechen. Dabei wird das Thema Hospiz nicht nur von Erkrankten und Angehörigen mit gemischten Gefühlen betrachtet. Auch professionelle Helfer/innen scheuen sich oft, auf hospizliche Angebote hinzuweisen. Denn der Zeitpunkt, an dem kurative Maßnahmen zu Gunsten von palliativen eingestellt werden, wird von allen Beteiligten gefürchtet. Es gilt, die überwältigende Trauer der Erkrankten und ihrer Angehörigen auszuhalten. Gleichfalls ist es schwer, zunehmend weniger für einen geliebten Menschen tun zu können. Auch Erkrankte haben oft Sorge, dass sie als „Unheilbare“ austherapiert sind und nun die schwerwiegenden körperlichen, seelischen und sozialen Probleme allein bewältigen müssen.
In dieser Angst kann die Begegnung mit einer Hospizeinrichtung für Schwerkranke und Angehörige zum Wendepunkt im Krankheitserleben werden. Das Ziel der haupt- und ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter ist es, Krankheitssymptome zu lindern, Fragen, die mit dem eigenen Lebensende oder dem Abschied von einem geliebten Menschen in den Vordergrund treten können, offen und ehrlich zu besprechen und bei einer Klärung zu unterstützen,
dem Patienten und seinen Angehörigen Raum zu geben, ihre persönlichen Wünschen zu erkunden und umzusetzen und die Zeit des Abschiedes nach den Bedürfnissen der Betroffnen zu begleiten.
Wir würden uns sehr freuen, durch einen Vortrag mit einem anschließenden Gespräch Ihre Fragen klären zu können.
Für die bessere Planung der Veranstaltung bitten wir Sie, sich anzumelden.”

Termin: Dienstag, den 1. Juli 2008, 10:00 bis 12:30

Ort: Hamburger Hospiz, Helenenstraße 12, 22765 Hamburg

Bei Interesse eine Mitteilung an: hosizberatungsdienst@hamburger-hospiz.de

Keine Kommentare »

Tanja am 29. Mai 2008 in Aktuell

Der Darwin Award

Vom Cola-Automaten erschlagen, vom Dach gefallen oder beim Kamin reinigen in die Luft gesprengt. Der Darwin Award vergibt einen Preis an den spektakulärsten Todesfall. Ob Mythos oder Wahrheit bleibt unklar, an der morbiden Fazination ändert das aber nichts. Die Regeln sind einfach. Der Kandiadt muss sein Erbgut aus dem Genpool entfernen, durch Tod oder Unfruchtbarkeit. Das Unglück muss durch aussergewöhnliche Dummheit passiert sein. Der Kandidat muss mindestens 16 Jahre alt sein, geistig gesund und es selbst getan haben. Die Geschichte muss nachweislich wahr sein.

Keine Kommentare »

Tanja am 27. Mai 2008 in Webtipp

Von Fröschen und Waisen

Wer sich immer schon gefragt hat, warum Elternlos.de einen Frosch im Logo trägt, bekommt hier die Antwort:
In Anlehnung an Moglie aus dem “Dschungelbuch”, der ohne seine Eltern bei den Tieren aufwächst, so soll Elternlos.de eine Lichtung im Dschungel des Internets sein für Jugendliche und junge Erwachsene, die einen oder beide Elternteile verloren haben. Moglie heisst in der Sprache der Tiere „kleiner Frosch“. Der Frosch im Elternlos.de-Logo steht für alle Elternlosen, die sich allein durch den Internetdschungel schlagen.

Keine Kommentare »

Tanja am 27. Mai 2008 in Elternlos.de

Emanzipation!

Oft bekommen wir E-Mails an Elternlos von einem Hans, Franz oder Hermann. Super, könnte man jetzt denken. So viele Männer, die über ihre Trauer sprechen wollen. Weit gefehlt. Schaut man sich den Text der Mails dann an, stellt man schnell fest, dass mit Susi, Melanie oder Claudia unterschrieben wurde. Öfter als man denkt wird auch gar nicht unterschrieben …

Ich hätte nie gedacht, dass so viele Frauen die E-Mail-Adressen ihrer Partner benutzen.

Meine Damen, bitte legt euch eine eigene E-Mail-Adresse zu. Und wenn es schatzimausi@ ist, aber es ist dann wenigstens eure! In Zeiten von kostenlosen E-Mail-Adressen bei gmx, yahoo oder hotmail sollte das kein Problem sein.

Keine Kommentare »

Tanja am 25. Mai 2008 in Elternlos.de

Elternlose haben vom Verlust gelernt …

Das Grab ist für die Hinterbliebenen.


Was habt ihr gelernt? Schreibt uns eure Vorschläge an blog@elternlos.de, Betreff: Vom Verlust gelernt!

Keine Kommentare »

Tanja am 20. Mai 2008 in Vom Verlust gelernt

Austellung “Erzähl’ mir was vom Tod” in Berlin

Eine interaktive Ausstellung über das DAVOR und das DANACH für Kinder ab 6 Jahren in der Parochialkirche/Berlin-Mitte. „Erzähl’ mir was vom Tod“ lädt ein zu einer lebendigen Expedition ins Jenseits, in die bilderreiche Mythologie und Geschichte unterschiedlichster Kulturen.

Nach 10 Ausstellungsorten ist die Ausstellung nach Berlin zurückgekehrt und wird dort noch bis zum 29.08.2008 gezeigt.

Ich habe sie vor zwei Jahren in Hamburg gesehen und kann sie für Kinder und Schulklassen sehr empfehlen.

Keine Kommentare »

Tanja am 20. Mai 2008 in Aktuell

Startsocial 2008 - Stipendiatentag

Am 07. März konnten unser Startsocial-Coach Christoph, Inke und ich beim Stipendiatentag in Berlin die anderen Projekte und deren Coaches und Experten kennen lernen. Wir haben an Workshops unter anderem den Themen Öffentlichkeitsarbeit, Freiwilligenmanagement und Fundraising teilgenommen. Auf der “Stipendiaten-Messe” konnten sich alle Projekte auf einer Pinwand vorstellen und ihre “soziale” Idee verdeutlichen. Es war ein sehr schöner Tag an dem wir viel gelernt und erfahren haben.

Christoph, Tanja und Inke
Inke im Workshop

Fotos Ortrud Stegner copyright startsocial

Keine Kommentare »

Tanja am 18. Mai 2008 in Elternlos.de

Auf einmal war er nicht mehr da. Ein Sohn, ein Vater, eine Spurensuche.

Philip Reichardt, 1963 geboren, Journalist (”Süddeutsche Zeitung”, “Die Zeit”), forscht dem Leben seines Vaters nach und lernt ihn so nach dessen Tod ein zweites Mal kennen. Bei der Auflösung der Wohnung findet er Dokumente, Fundstücke und das Tagebuch des 17jährigen Vaters und begibt sich auf Spurensuche, um zu erfahren was er bisher nicht über seinen Vater wusste.

“Philip Reichardt erzählt am Beispiel seines Vaters auf sensible und eindringliche Weise, was es für die inzwischen selbst erwachsenen Kinder bedeutet, wenn ein Elternteil stirbt, er beschreibt, warum so viele Gelegenheiten des Miteinandersprechens ungenutzt bleiben und berichtet von den Möglichkeiten und Grenzen, den Menschen im Nachhinein noch einmal neu kennen zu lernen: eine immer überraschende, manchmal auch bestürzend komische Begegnung.” (Quelle: Amazon.de)

Philip Reichardt, “Auf einmal war er nicht mehr da. Ein Sohn, ein Vater, eine Spurensuche.”
Luchterhand Literaturverlag (Februar 2008), ISBN-10: 3630872670, Preis: 19,95

Keine Kommentare »

Tanja am 18. Mai 2008 in Buchtipp

Ausstellung “noch mal leben” in Hamburg

Das Kunsthaus Hamburg zeigt noch bis zum 15.08.2008 die Ausstellung “Noch mal leben - Eine Fotoausstellung über das Sterben”. 25 Doppelporträts von dem Fotografen Walter Schels zeigen Menschen kurz vor und nach deren Tod. Ehefrau Beate Lakotta schrieb die Texte dazu, in denen die Menschen von ihrem Leben erzählen. Die Bilder entstanden aus Kontakten zu mehr als 30 Sterbenden in Hospizen in Berlin und Hamburg.

Das Buch zur Ausstellung: Beate Lakotta und Walter Schels, Noch mal leben vor dem Tod. Wenn Menschen sterben. 223 Seiten, DVA, München, € 39,90. ISBN 3-241-05837-7.

1 Kommentar »

Tanja am 02. Mai 2008 in Aktuell

Elternlose haben vom Verlust gelernt …

“Das Leben geht weiter!” ist eine Tatsache aber kein tröstlicher Gedanke.


Was habt ihr gelernt? Schreibt uns eure Vorschläge an blog@elternlos.de, Betreff: Vom Verlust gelernt!

Keine Kommentare »

Tanja am 01. Mai 2008 in Vom Verlust gelernt