Ich bin da, Heinz

”Wer das Leben begreifen will, kommt ums Ableben nicht herum. Else Buschheuer absolvierte einen Kurs in Sterbehilfe - und begleitete Herrn Wetterling in den Tod. …” Zitat Sueddeutsche.de

Artikel zum Thema Sterbebegleitung auf Sueddeutsche.de

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Tanja on Juni 28th 2010 in Allgemein

Neuerscheinung im Mai 2010: Der letzte unsichtbare Junge

»Mein Name ist Finn Garret und das hier ist mein Buch und meine Geschichte.«

Der plötzliche Tod seines Vaters wirft den zwölfjährigen Finn zunächst völlig aus der Bahn. Seine Haare werden immer heller und auch seine Haut verliert jede Farbe. Finn ist davon überzeugt, sich allmählich aufzulösen. Kann es sein, dass er verschwinden muss, weil er seinen Vater nicht retten konnte? Oder wird Finn zu einer Art Geist, um ihn so wiedersehen zu können? All diese und andere Überlegungen schreibt Finn in sein Tagebuch. Aber auch die Erinnerungen an die vielen besonderen Erlebnisse mit seinem Vater sammelt er. Manches davon verewigt er in Cartoons. Witzig und nachdenklich, einfallsreich und ernst nähert er sich so immer mutiger dem »schrecklichen Tag, der alles veränderte«.

„Der letzte unsichtbare Junge“ von Evan Kuhlman mit Comics von J.P. Coovert, ab 11 Jahre, Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv), ISBN: 978-3-423-76001-0, Euro: 14,95

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Tanja on Mai 5th 2010 in Buchtipp

Trauerknopf, entworfen von Marian van Essen

Ein normaler Blusenknopf inspirierte die Amsterdamer Künstlerin Marian van Essen parlAmore zu entwerfen. ‘Wenn man sich bewusst macht, wie oft ein Hemdknopf vom Verstorbenen zu Lebzeiten berührt wurde, wird dieser normale Knopf plötzlich sehr vertraut und intim.’ Des Weiteren war sie von der Idee angetan, dass jeder Verwandte des Verstorbenen einen Knopf erhalten kann.

Nähere Infos unter www.parlamore.de

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Tanja on Mai 5th 2010 in Allgemein

“Schwestern” - Theaterstück für Kinder in Hamburg

Das Schauspielhaus in Hamburg zeigt “Schwestern”, ein Stück von Theo Fransz für Kinder ab acht Jahren.

Jede Nacht bekommt Mathilde Besuch von ihrer jüngeren Schwester Zus. Sie spielen, streiten, machen Blödsinn. Ihren Eltern macht das Sorgen, denn Zus ist tot, gestorben bei einem Unfall vor genau 40 Tagen. Mathilde kommt über den Tod ihrer innig geliebten Schwester nicht hinweg und gibt sich die Schuld dafür. Die Bilder des Unfalls lassen sie nicht los. Mathilde braucht Zeit für ihre Trauer und muss deshalb ihrer Schwester noch vierzig Nächte lang begegnen, um ihren Schmerz verarbeiten zu können.

„»Schwestern« behandelt ein bei uns vielfach tabuisiertes Thema. Es ist ein Plädoyer für die Erinnerung, gegen die Verdrängung der Toten, die den endgültigen Verlust bedeuten würde. Die Geschichte des schmerzvollen Abschieds von einem geliebten Menschen wird eindringlich und berührend und doch mit sehr viel Humor erzählt.” Quelle Das Schauspielhaus

Regie Theo Fransz
Bühne Silke Lange
Musik Octavia Crummenerl
Licht/Ton/Video Marc Messutat
Dramaturgie Michael Müller
Mit Christine Ochsenhofer, Laura de Weck

Termine:
20.01.2010, 12:30 Uhr
26.01.2010, 12:30 Uhr
27.01.2010, 12:30 Uhr

Weitere Informationen

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Tanja on Januar 5th 2010 in Aktuell

Rumpelwald zu Gast bei Elternlos

Rumpelwald … bloggt über Sehnsucht, Sommerregen und seine leise Sicht auf die Welt.

Ich habe Rumpel von Rumpelwald gebeten uns einige seiner Artikel verlinken zu lassen. Er beschreibt in diesen Texten sehr gefühlvoll, wie ich finde, das Sterben seiner Mutter. Rumpel schreibt uns dazu:

“Eine nette Frau von Elternlos.de fragte ob ich einen Gasteintrag schreiben könnte.
Ich brauchte ein Wochenende Zeit um abzuwägen ob ich das aushalten kann mich noch einmal auf das schlimmste das passieren konnte einzulassen.

Ende August starb meine Mutti an Lungenembolie.
Die Einzelheiten noch einmal aufzuschreiben, … dazu sehe ich mich nicht in der Lage.

Am 22. August diesen Jahres kam der schrecklichste Anruf den ein Kind nur bekommen kann. Völlig egal wie alt man ist, man bleibt immer das Kind seiner Eltern.

Mein Vater war am Telefon.

Als ich seine verweinte Stimme hörte wusste ich sofort was passiert war!
Und dann kamen seine Worte „Mama liegt im sterben!“

Ich konnte nicht weinen. Bis heute nicht.
Als ich den Hörer auflegte und hastig nach einer Gelegenheit suchte um so schnell wie möglich in diese kleine Stadt nahe Berlins zu gelangen, … da war nur noch diese Watte in meinem Kopf. Ich begriff NICHT wirklich was geschehen war.
Ich kann es ehr so beschreiben, dass man etwas aus der Entfernung wahrnimmt aber nicht wirklich BEGREIFT dass es tatsächlich um die eigene Mutti geht.
(Hinterher wurde mir erklärt, dass sich mein Gehirn schützt indem es das Begreifen noch weg hält von meinem Leben.)
Ein Überlebensmechanismus baut eine Schutzburg um mich, noch immer.
Alles was ich an Gefühl in mir hatte schrieb ich ins Internet.
Es half in dem Moment des Schreibens ein wenig.

Heute wäre ich nicht mehr in der Lage noch einmal diese Einträge zu lesen.
Ich könnte es nicht. Nicht jetzt.
Einer befreundeten Ärztin macht dass Sorge, weil es nicht „normal“ sei, dass ich mein kleines Leben SCHEINBAR weiterlebe wie bisher. Grade WEIL sie um die Bindung zu meiner Mutti wusste.
Ich habe Angst davor… Angst vor dem Tag an dem ich Begreifen WERDE.
Noch schütze ich mich indem ich versuche an alles andere zu denken nur eben nicht daran.
Ich weiß, dass jedes Begreifen SEINE Zeit hat.

Nun ist nichts mehr wie es war.
Wenn ich zuhause anrufe dann höre ich noch immer die Stimme meiner Mutter die in ihrer typischen Art ihren Namen nennt. Erst wenn sich dann mein Vater meldet wird mir klar dass SIE sich nie wieder melden wird.

Der Tag an dem ich Verstehen WERDE macht mir heute schon Angst…
Ich kann nur hoffen, dass ich dann nicht allein bin.”

Rumpelwald (Wolf) 16. Nov. 09

Los geht es hier

Chronologie der Ereignisse (1)

Chronologie der Ereignisse (2)

Chronologie der Ereignisse (3)

Abschied.

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Tanja on Dezember 6th 2009 in Gastblogger

Welthospizwoche: Veranstaltungen in Hamburg

Vortrag
Donnerstag, 08.10.2009
10:00 bis 11:30
“Im Einklang Sterbenden nahe sein”
Zum persönlichen Wachstum und den Möglichkeiten in der ehrenamtlichen ambulanten Hospizarbeit mit Angela Reschke (Dipl.Psych.)

Führung
Donnerstag, 08.10.2009
12.30 bis 13:00
“Räume für das Leben”
Führung durch das Stationäre Hospiz mit Fragen und Antworten. Kai Puhlmann (Leiter des Stationärer Hospizes)

Vortrag
Donnerstag, 08.10.2009
15:00 bis 16:30
“Ein Arbeitsplatz in einem Stationären Hospiz”
Wie MitarbeiterInnen ihren Arbeitsplatz erleben. Referent Kai Puhlmann (Leiter des Stationärer Hospizes) und MitarbeiterInnen

Seminar
Freitag, 9.10.2009 17:00 bis 20:00
und Samstag, 10.10.2009 10:00 bis 17:00
“Ein Hauch von Licht”
Wahrnehmungsschule zur Spiritualität in der Hospizarbeit von Pastor Volker Schmidt, Werkstatt Spiritualität

Vortrag
Mittwoch, 14.10.2009
18:30 bis 20:30
“Schöner Sterben mit ehrenamtlicher Sterbebegleitung?”
Liebevoll selbstkritische Betrachtung aus “Kunden”-sicht. Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner

Alle Veranstaltungen finden im Hamburger Hospiz im Helenenstift, Helenenstraße 12 statt. Bitte melden Sie sich unter den Telefonnummern: Tel: 38 90 75-204 oder 389075-0 an.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Freier Eintritt zu allen Vorträgen und zur Führung. Mit einer Spende unterstützen Sie unsere Arbeit. Das Seminar kostet 65 € inkl. Getränke

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Tanja on Oktober 7th 2009 in Aktuell

Grabgeflüster - Liebe versetzt Särge

Rabenschwarze britische Komödie aus dem Jahr 2002 über zwei konkurrierende Bestattungsunternehmer in einem walisischen Dorf, denen eine schöne Leiche über alles geht.

”Vor über 30 Jahren hat der schüchterne Boris (Alfred Molina) beim Tanz sein Herz an die entzückende Betty (Brenda Blethyn) verloren. Seitdem fristet er ein wenig aufregendes Leben als Bestattungsunternehmer in einem kleinen walisischen Dorf. Abends, wenn er sich unbemerkt wähnt, legt er in seeliger Erinnerung an die verpasste Gelegenheit einen eleganten Foxtrott aufs Parkett. Der einzige Augenzeuge bleibt sein treuer Weggefährte, ein schnurrender Kater, bis das Schicksal ihm eine zweite Chance gewährt. Als Bettys Schwiegermutter in einer skurrilen Szene an den ungeliebten Frühstücksflocken erstickt, wird er mit der Bestattung betraut.”
Quelle: Amazon.de, Thomas Reuthebuch

Grabgeflüster - Liebe versetzt Särge von Nick Hurran auf DVD erhältlich.

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Tanja on September 14th 2009 in Entertainment

Chiara - Eine Reise ins Licht

Chiara – Eine Reise ins Licht ist ein bewegender und kraftvoller Fotoessay über Kranksein und Sterben, entstanden aus persönlichem Schmerz und tiefer emotionaler Betroffenheit. Die Berner Künstlerin Elisabeth Zahnd Legnazzi dokumentierte das Sterben ihrer Tochter Chiara, die an einem unheilbaren Gehirntumor litt, sehr ergreifend, aber nicht nur düster und hoffnungslos.

Das Buch versammelt diese ausdrucksstarken Porträts, ergänzt durch abstrakte Aufnahmen von in Auflösung begriffenen Landschaften, die die Veränderung der Wahrnehmung und den Verlust der Sinne visualisieren.
Nie benutzt die Künstlerin dabei ihr todkrankes Kind für die Fotografien, sondern sie hält es fest in seinem Leiden und seinem von erstaunlicher Würde getragenen letzten Lebensabschnitt. Dieser Fotoessay rührt mit den eindringlichen und sensiblen Bildern an existenzielle Fragen, die uns alle betreffen.
Mit einer Einführung der Fotopublizistin Nadine Olonetzky und einem Essay des österreichischen Soziologen und Autors Thomas Macho über Krankheit und Sterben und die künstlerische Darstellung von Leid. (Quelle: Verlagstext Scheidegger & Spiess)

Chiara - Eine Reise ins Licht, Bildband von Elisabeth Zahnd Legnazzi, Verlag: Scheidegger & Spiess, Englisch, Deutsch, ISBN-10: 3858812382, ISBN-13: 978-3858812384, Preis Euro 29,90

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Tanja on September 7th 2009 in Buchtipp

Postmortemfotografie

Dem einen oder anderen ist diese viktorianische Tradition vielleicht bekannt aus dem Spielfilm “The Others” mit Nicole Kidman. Dort sorgt ein Fotoalbum mit den Bildern von hergerichteten Leichen für morbides gruseln.
Bis vor wenigen Jahrzehnten war das Fotografieren von Verstorbenen noch durchaus üblich und half den Hinterbliebenen den Verlust zu akzeptieren. Heute ist diese Tradition in Vergessenheit geraten. Es erscheint befremdlich, wenn jemand den Wunsch verspürt eine Leiche zu fotografieren.

The Museum of Mourning Photography & Memorial Practice zeigt Bilder aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Jens Guthmann gibt auf seiner Seite www.jensguthmann.de Informationen zum Thema.

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Tanja on September 5th 2009 in Webtipp

Nettetaler Friedhofskulturtage - Mit dem Sterben leben

Erstmals finden die Nettetaler Friedhofskulturtage in Kaldenkirchen statt. Am Wochenende des 12./13. September dreht sich auf dem dortigen Friedhof alles um das Thema Tod und Trauer.
Quelle: www.rp-online.de

Wann Samstag, 12. September, 10 bis 17 Uhr und Sonntag, 13. September, 11 bis 17 Uhr

Wo Kaldenkirchener Friedhof, Grenzwaldstraße

Eröffnung Samstag, 11.30 Uhr, durch Bürgermeister Christian Wagner

Programm Info unter Tel. 02153 898-6701 oder www.nettetal.de

Hier geht es zum Artikel.

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Tanja on September 5th 2009 in Aktuell